Interview zweimal unter Tränen abgebrochen! Das nimmt Darts-Star Littler so mit
Manchester (England) - Darts-Wunderkind Luke Littler (19) baut seine Titelsammlung weiter aus! Zum zweiten Mal nach 2024 gewann der Engländer die Premier League Darts – und brach im Anschluss in Tränen aus.
"Die Saison war eine Achterbahnfahrt. Es war hart, aber jetzt bin ich hier mit der Trophäe", sagte "The Nuke" nach seinem Triumph, bevor er sich abwenden musste. Noch mit der Trophäe in der Hand übermannten ihn die Tränen.
Zuvor hatte er seinen Dauerrivalen Luke Humphries (31), der sich im Vorjahr im Finale gegen den 19-Jährigen durchgesetzt hatte, in einem intensiven Match mit 11:10 im Decider besiegt, doch sein Landsmann nahm die Niederlage sportlich und Littler erst einmal in den Arm, um ihn zu trösten.
Humphries sprang am Mikrofon sogar für Littler in die Bresche, um seinem Kontrahenten erst einmal ein Kompliment auszusprechen.
"Schaut ihn euch an: Er ist emotional. Das zeigt, was es bedeutet", sagte der Weltmeister von 2024: "Es ist harte Arbeit. Das ist, wofür du alles investierst, und das ist jetzt der Lohn. Und deshalb diese Reaktion. Es war eines der besten Finals, die die Premier League je gesehen hat. Er hat brillant gespielt."
Luke Littler wird auch in Manchester vom Publikum ausgebuht
Als Littler dann doch noch einmal vor das Mikrofon trat, um sein Interview fortzusetzen, endete auch das emotional.
Dass das Publikum ihn regelmäßig auspfeift und der Druck, der auf dem 19-Jährigen lastet, hatten ihn gewaltig mitgenommen, räumte der Zweifach-Weltmeister ein. Auch in Manchester hatte ihn das Publikum etwa bei seinem Walk-On im Halbfinale ausgebuht.
"Ich habe noch zu Faith [seine Partnerin, Anm. d. Red.] gesagt, ich will das nicht mehr. Das Publikum, Woche für Woche, ich habe zu ihr gesagt, mir geht es wirklich schlecht", brachte "The Nuke" heraus, bevor ihn erneut die Tränen übermannten.
Zu seiner Faith ging es dann auch gleich im Anschluss, Littler holte sich einen dicken Kuss und eine lange Umarmung ab und konnte seinen Triumph danach hoffentlich etwas mehr genießen.
Titelfoto: IMAGO / Every Second Media

