Hildesheim - Dank Amors Pfeil in die Weltspitze? Bei der Players Championship in Hildesheim schnappte sich Kevin Doets (28) Anfang des Monats seinen ersten PDC-Titel, inzwischen hat der Niederländer mit Rang 32 eine magische Marke der Order of Merit geknackt. Offenbar spielte sein Liebesleben beim sportlichen Aufstieg eine entscheidende Rolle, wie er nun verriet.
"Sie nörgelt auch ständig, ich müsse mehr trainieren", sagte "Hawk Eye" am Rande der niederländischen Premier-League-Übertragung gegenüber Viaplay. "Also mache ich das jetzt auch. Wenn man eine gute Liebe gefunden hat, hilft das schon."
Gemeint war seine Freundin Bianca Rangel (22). Die Tochter des brasilianischen Darts-Spielers Bruno Rangel (60) wuchs praktisch an der Scheibe auf, warf selbst jahrelang semiprofessionell aufs Board und nahm 2019 an der WDF-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Sie weiß also, wovon sie spricht.
Das Paar lernte sich bei einem Pro-Tour-Event in Hildesheim kennen: "Ihr Vater spielte dort zuvor die Challenge Tour, und sie blieb einen Tag zum Zuschauen", enthüllte Doets. Das Treffen hinterließ anscheinend Eindruck, mittlerweile sind die Schmetterlinge im Bauch längst aus ihrem Kokon geschlüpft.
Bei der Weltmeisterschaft machte der Niederländer seine Beziehung zu der in Portugal lebenden Studentin schließlich öffentlich. "Ich bin verliebt, werde aber einfach nicht im eigenen Land fündig", scherzte er damals. Zuvor war Doets bis Dezember 2024 mit der Schwedin Jacqueline Alpevik liiert, mit der er auch einen gemeinsamen Sohn hat.
Umzug und neue Liebe beflügeln Kevin Doets
Trotz logistischer Herausforderungen - Doets wohnt weiterhin in Schweden, Rangel studiert in Porto - schwebt der Pfeilwerfer ganz offenbar in jeglicher Hinsicht auf Wolke sieben.
"Es kommt auch darauf an, wie sie dazu steht. Mein Leben als Profi ist schwierig. Ich bin viel unterwegs und habe jetzt eine Frau, die mich dabei unterstützt", freute sich der 28-Jährige über das aufflammende Liebesglück.
Sein kürzlicher Umzug in ein neues Haus mit eigenem Trainingszimmer tue derweil sein Übriges: "Ich trainiere so gut wie jeden Tag, Vollgas. Viele Trainingsstunden."
"Im Moment läuft einfach alles richtig gut und dann fällt jetzt alles zusammen", so der zweifache WM-Achtelfinalist.