Neuer DSC-Weg: Volleyball-Klub lässt diese Fans jetzt kostenlos rein!

Dresden - Gängige Ermäßigungen für Kleinkinder, Schüler, Rentner und Menschen mit Handicap sind bekannt, doch beim DSC erhält jetzt eine ganz bestimmte Personengruppe gleich komplett freien Eintritt!

Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (35) ist happy, dass die U25-Aktion dank Unterstützung der Sparkasse auf den Weg gebracht werden konnte.
Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (35) ist happy, dass die U25-Aktion dank Unterstützung der Sparkasse auf den Weg gebracht werden konnte.  © Lutz Hentschel

Das dürfte eine einmalige Aktion sein, denn sie gilt nicht nur für ein bestimmtes Spiel, sondern für die komplette Saison. Wie der Verein am Donnerstag bekannt gab, dürfen alle Menschen unter 25 Jahren jetzt Volleyball vom Feinsten für lau genießen!

"Wir wollten dieser Zielgruppe gern ein besonderes Angebot machen und damit einen neuen Weg beschreiten. Wir hatten zwar vorher schon diverse Aktionen für Studenten, Azubis und andere, doch das war sehr kompliziert und vielschichtig. Wir wollten das Ganze gern vereinfachen und können das dank der Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden nun realisieren", erklärt Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (35).

Was sich der Verein davon erhofft? Frischen Wind! Denn seit Jahren befindet sich der DSC in einem kleinen, aber feinen Zwiespalt.

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Die über Jahrzehnte gewachsene, aber auch sehr anspruchsvolle Fanschaft reißt die oftmals tolle Leistung nicht immer von den Sitzen. Der Wille, die Mädels auf dem Parkett auch ordentlich nach vorn zu peitschen, ist nicht immer vorhanden, von den "Ahhhh" und "Ohhh"-Rufen bei Aufschlagfehlern mal ganz zu schweigen.

Volleyball-Bundesligist Dresdner SC hält in Krisenzeiten die Preise stabil

Eine volle Margon Arena mit jeder Menge lautstarker Unterstützung wünscht sich der Verein für die kommende Saison.
Eine volle Margon Arena mit jeder Menge lautstarker Unterstützung wünscht sich der Verein für die kommende Saison.  © Lutz Hentschel

In Sachen Stimmung haben Mitkonkurrenten wie Stuttgart oder Potsdam den DSC teilweise überholt.

Die aktive Szene rund um den Fanclub kann wenig dafür, sie trommeln und schreien, was das Zeug hält, in einer großen Halle ist das aber eben manchmal nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Einige Zuschauer kommen oft mit zurücklehnender Erwartungshaltung in die Margon Arena, als mit dem unbedingten Willen, das Team zu pushen. Dabei ist gerade die Unterstützung von den Rängen in engen Matches das Zünglein an der Waage. Das haben die Fans in vergangenen Jahren auch schon bewiesen, wenn sie die Arena in einen Hexenkessel verwandelten.

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Generell hält der DSC die Preise in allen Segmenten stabil, in Zeiten der Krise ein starkes Zeichen! Denn auch die Volleyball GmbH kämpft unter den aktuellen Bedingungen am Limit, will den Fans aber dennoch den Sport finanzierbar machen und so für ein wenig Ablenkung im manchmal tristen Alltag sorgen.

Ein Vollzahlerticket mit bester Sicht kann man schon ab 14 Euro erwerben, so günstig gibt es das bei keinem anderen Spitzenverein in Dresden, zumal die Volleyball-Frauen nicht nur Bundesliga und Pokal spielen, sondern auch international im europäischen CEV-Cup vertreten sind.

Am 29. Oktober startet die Volleyball-Bundesliga mit dem Kracher DSC gegen Potsdam

Wie gut die Aktion anläuft, wird sich am 29. Oktober zeigen, wenn das Team von Trainer Alexander Waibl (54) zum Auftakt gleich ein echtes Kracherspiel vor der Brust hat. Es empfängt um 17 Uhr den deutschen Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer SC Potsdam in der Margon Arena. Die Tickets gibt es Online oder im Vorverkauf.

Wer so lange nicht warten möchte, kann schon am 12. Oktober zur Saisoneröffnung gegen das türkische Top-Team von Eczacibasi Istanbul (18.30 Uhr) kommen, oder sich auf YouTube die beiden Testspiele diesen Freitag um 20 Uhr gegen Kanti oder am Samstag um 14.30 Uhr gegen ASPTT Mulhouse beim Turnier in Schaffhausen anschauen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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