War die Goretzka-Einwechslung ein Fehler? DFB-Stars lästern über Hansi Flick!

Katar - Es brodelt offenbar innerhalb der deutschen Nationalmannschaft! Nach der 1:2-Niederlage zum Auftakt der WM 2022 in Katar ist von einer Aufbruchstimmung - falls die denn jemals da war - nicht mehr viel übrig. Im Vorfeld der wichtigen Partie gegen Spanien soll es daher ordentlich gekracht haben.

Leon Goretzka (27) konnte die Pleite der DFB-Auswahl nach seiner Einwechslung nicht verhindern.
Leon Goretzka (27) konnte die Pleite der DFB-Auswahl nach seiner Einwechslung nicht verhindern.  © INA FASSBENDER / AFP

Besonders die Einwechslung von Bayern-Star Leon Goretzka (27) habe bei einer Teambesprechung im DFB-Quartier für Wirbel gesorgt, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Demnach wurde über die Hereinnahme des Mittelfeldmannes für den starken Ilkay Gündogan (32) als "Harmonie-Wechsel" gelästert.

Laut dem Bericht vermuten einige Akteure, dass Bundestrainer Hansi Flick (57) den 27-jährigen Antreiber mit dem Einsatz "bei Laune halten" wollte.

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"Natürlich gibt es bei 26 Spielern verschiedene Meinungen, da geht man sich auch mal an und kritisiert sich", sagte Kai Havertz (23) auf der Pressekonferenz am Freitag.

Mit dem Doppelwechsel von Jonas Hofmann (30) sowie Goretzka für Thomas Müller (33) und den einzigen deutschen Torschützen Gündogan in der 67. Minute kam auch der Bruch ins Spiel der DFB-Elf.

Anschließend drehte Japan die Partie durch die Treffer der beiden Bundesliga-Profis Ritsu Doan (24, 75. Minute) und Takuma Asano (28, 83.).

Ist Bundestrainer Hansi Flick zu nett?

Kann Hansi Flick (57) das Ruder herumreißen und die deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien zum Sieg führen?
Kann Hansi Flick (57) das Ruder herumreißen und die deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien zum Sieg führen?  © INA FASSBENDER / AFP

Natürlich traf den gebürtigen Bochumer dabei keineswegs die Alleinschuld, ohnehin sei die Entscheidung für Gündogan vor Anpfiff nach Bild-Infos eine äußerst knappe gewesen.

Dennoch musste sich Flick im Anschluss an die Pleite zahlreiche Vorwürfe gefallen lassen. Intern soll der Bundestrainer als konfliktscheu gelten, wodurch auch seinen Kickern der letzte Biss fehle.

Dem widersprach Havertz allerdings: "Das Letzte, was man dem Trainer vorwerfen kann, ist, dass er nicht klar mit uns redet und uns nicht aufwecken will. Ich glaube, dass vor allem nach dem Meeting jetzt jeder weiß, was Sache ist. Und da jetzt zu sagen, dass er zu nett ist, ist vollkommen falsch."

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Ob der Weckruf Früchte trägt, wird sich am Sonntagabend (20 Uhr) im Al-Bayt-Stadion zeigen.

Titelfoto: INA FASSBENDER / AFP

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