Hamburg/Berlin - Die erschreckenden Vorwürfe von Collien Fernandes (44) gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) haben Deutschland erschüttert und bereits Reaktionen aus verschiedensten Teilen der Gesellschaft hervorgerufen. Ganz offenbar bewegte das Thema auch René Adler (41). Am Samstag rüttelte der frühere Nationaltorwart seine Geschlechtsgenossen mit einer eindringlichen Botschaft wach.
"Es ist beschämend! Ich schäme mich für uns Männer", schrieb der 41-Jährige auf Instagram, ohne den Skandal um die Anschuldigungen gegen den "Jerks"-Schauspieler ausdrücklich anzusprechen.
Der 12-fache DFB-Keeper und heutige TV-Experte kenne nicht eine Frau, die nicht schon mindestens einmal Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen oder sexueller Gewalt gemacht hat. "Und warum? Weil wir Männer es machen können", wetterte Adler.
Die Strafen seien laut dem Ex-Profi zu milde, Frauen würden zudem nicht ausreichend geschützt werden und andere Männer "zu häufig die Klappe halten", so der gebürtige Leipziger weiter.
Fernandes hatte ihrem Ex-Mann zunächst in einem "Spiegel"-Interview sowie daraufhin auf Instagram digitale und physische Gewalt vorgeworfen und ihn angezeigt. Christian Ulmen schweigt bislang zu den Vorwürfen und ließ auch eine Anfrage von TAG24 unbeantwortet. Sein Anwalt geht gegen die Berichterstattung vor. Es gilt die Unschuldsvermutung.
René Adler pflichtet seiner Ehefrau Lilli Hollunder bei
"Es ist und bleibt ein strukturelles Problem. Auch wir Männer dürfen es nicht mehr hinnehmen. Es ist unsere Verantwortung, dass sich etwas ändert", befand der langjährige Torhüter von Bayer Leverkusen und vom HSV.
Die bestürzenden Vorwürfe der Moderatorin dürften Adler in besonderer Weise beschäftigt haben, da auch seine Ehefrau in der Öffentlichkeit steht. Der ehemalige Fußballer ist seit 2016 mit der "Notruf Hafenkante"-Schauspielerin Lilli Hollunder (39) verheiratet.
Die Leverkusenerin bezog in ihrer Instagram-Story zuvor ebenfalls Stellung. Sie sei ob der schrecklichen Nachrichten zunächst "komplett sprachlos" gewesen. "Aber auch müde, dass Männer immer und immer wieder zu solch schlimmen Taten imstande sind", schrieb sie.
"Es muss so viel passieren - und zwar lieber gestern als heute!", fügte die 39-Jährige an. Dazu brauche es Männer, die "laut aufschreien". Ihr Gatte hat es schon mal vorgemacht.