Hier wird schon bald WM gespielt, doch nach Vorfreude sieht das nicht aus

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Mexiko (Mexiko-Stadt) - Unruhe statt Vorfreude: Kurz vor dem WM-Start herrscht im Co-Gastgeberland Mexiko alles andere als Fußballfieber. Schwere Krawalle bestimmen dort nämlich derzeit die Schlagzeilen.

Protestierende gerieten mit der Polizei aneinander.
Protestierende gerieten mit der Polizei aneinander.  © ALFREDO ESTRELLA / AFP

Tausende Demonstranten lieferten sich am Montag in Mexiko-Stadt heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Nach Angaben mehrerer Medien sei die Gewalt-Eskalation auf Proteste der Lehrergewerkschaft CNTE zurückzuführen, die unter anderem Reformen des Rentensystems, höhere Gehälter sowie bessere Arbeitsbedingungen fordere.

Demnach seien die Demo-Teilnehmer mit Parolen gegen die Regierung durch das Stadtzentrum in Richtung Zócalo gezogen, wo während des XXL-Turniers vom 11. Juni bis 19. Juli eine große Fan-Zone geplant ist.

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Als sie damit begonnen haben sollen, die dort befindlichen Absperrungen und Zäune zu durchbrechen, seien Sicherheitskräfte eingeschritten und hätten Tränengas eingesetzt, wodurch sich die Lage weiter zugespitzt habe.

Anschließend sei die Situation vor Ort dann komplett eskaliert, nachdem Protestierende Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte abgefeuert hätten. Mindestens zwei Lehrer seien dabei verletzt worden.

Tausende Lehrkräfte kamen am Montag in Mexiko-Stadt zusammen.
Tausende Lehrkräfte kamen am Montag in Mexiko-Stadt zusammen.  © ALFREDO ESTRELLA / AFP
Mit einem Vorschlaghammer geht dieser Demonstrant gegen die Absperrungen vor.
Mit einem Vorschlaghammer geht dieser Demonstrant gegen die Absperrungen vor.  © ALFREDO ESTRELLA / AFP

Drohung mit landesweiten Protesten in Mexiko

Die ohnehin schon angespannte Situation in Mexiko droht sich jedoch weiter zu verschärfen, da laut Medienberichten die Gewerkschaft angekündigt habe, während des Turniers "Millionen" von Lehrkräften in die Hauptstadt schicken zu wollen, sofern die Regierung nicht auf ihre Forderungen eingehe.

Zudem sei im Falle einer ausbleibenden Einigung mit landesweiten Streiks zu rechnen. WM-Vorfreude sieht anders aus.

Titelfoto: Fotomontage (2): Alfredo ESTRELLA / AFP

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