Kampfjet-Patrouillen über den WM-Stadien: Das steckt dahinter!

Ottawa (Kanada) - Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko, Kanada und den USA wird von umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Ein Teil davon ist sichtbar, vieles spielt sich jedoch im Hintergrund ab. Dazu zählt auch die Überwachung aus der Luft.

Kampfjet-Maßnahme: Auch aus der Luft wird für Sicherheit gesorgt. (Symbolfoto)  © 123RF/filedimage

Um die Sicherheit rund um das XXL-Turnier auch von oben aus zu gewährleisten, greifen die dafür zuständigen Behörden neben Flugbeschränkungszonen auch auf Kampfjet-Patrouillen zurück. Das bestätigte eine Sprecherin des Nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos NORAD gegenüber TAG24.

"Während der Spiele können NORAD-Flugzeuge für die Dauer der Spiele in der Luft sein, um eine kontinuierliche Luftüberwachung zu gewährleisten", erklärte Rebecca Garand auf Anfrage. Dabei handle es sich um einen Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das laut Garand in enger "Abstimmung mit Partnern auf Bundes- und lokaler Ebene" für die WM erarbeitet worden sei.

Ergänzend dazu umfasse dieses auch von der Flugsicherung in Kanada definierte Gebiete mit Flugbeschränkungen.

Fußball-WM 2026 Alle Spiele der WM 2026 im Überblick: Hier wird Deutschland gegen Curacao am Sonntag übertragen

"In Kanada wird NAV CANADA für einen Zeitraum von etwa sechs Stunden rund um die Spielzeiten eine vorübergehende Beschränkung des Sichtflugverkehrs in geringer Höhe innerhalb der Kontrollzone des Hafens von Vancouver und der Kontrollzone Toronto Billy Bishop in Kraft setzen."

Anzeige
Damit bei der WM alles friedlich bleibt, setzen die Verantwortlichen auf Sicherheitsvorkehrungen am Boden und in der Luft.  © Sammy Kogan/The Canadian Press/AP/dpa

Bei der WM 2026: Flugbeschränkungen in den USA

Auch im US-Luftraum würden an Spieltagen durch die Federal Aviation Administration (FAA) temporäre Flugbeschränkungen für Stadien sowie die umliegenden Gebiete verhängt, allerdings ebenfalls nicht über die gesamte Dauer der WM hinweg.

"Diese Maßnahmen sind zeitlich begrenzt und dienen der Gewährleistung der Sicherheit der Öffentlichkeit und der Teilnehmer."

Was im Fall eines unbefugten Luftraum-Eintritts konkret geschieht und wie die Überwachung genau aussieht, bleibt im Detail jedoch unklar. "Aus Gründen der operativen Sicherheit" würden nämlich nähere Angaben derartiger Aktivitäten nicht gemacht.

Mehr zum Thema Fußball-WM 2026: