AC Mailand dementiert Tod von Klublegende, aber kann Sorgen nicht wegwischen
Mailand (Italien) - Sorge um Franco Baresi (66)! Der italienische Weltmeister von 1982 hat schon seit Monaten mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und wird aktuell in einem Krankenhaus behandelt. Tot ist der frühere Weltklasse-Libero allerdings noch nicht, wie seine AC Mailand nun in einem Statement klarstellen musste.
"AC Mailand dementiert die Falschmeldungen, die in den letzten Minuten über Franco Baresi kursiert sind", schrieb der Spitzenklub aus der Serie A am Mittwochabend.
Zuvor waren Artikel und Beiträge in den sozialen Netzwerken aufgetaucht, in denen bereits vom Tod des Vize-Präsidenten der Rossoneri berichtet wurde.
Darauf fiel selbst der stellvertretende italienische Ministerpräsident Matteo Salvini (53) herein und gedachte der Milan-Klublegende auf seinen Social-Media-Profilen: "Das wahre Milan, der wahre Fußball. Flieg mit deiner Kurve, Capitano, du warst und wirst für immer unser Aushängeschild sein", so der Politiker.
Kurz nach der Richtigstellung des Vereins löschte der 53-Jährige seinen Beitrag dann wieder.
Aufatmen war und ist bei den Fans des 66-Jährigen allerdings trotzdem nicht angesagt. "Franco durchlebt gerade eine schwierige Zeit und der Verein steht ihm und seiner Familie mit Zuneigung zur Seite", fügten die Rossoneri an.
Milan-Legende Franco Baresi wird aktuell in einem Krankenhaus behandelt
Bereits im vergangenen Jahr musste dem sechsfachen italienischen Meister und CL-Sieger von 1994 ein Lungenknoten operativ entfernt werden.
Seinen letzten öffentlichen Auftritt gab es am 6. Februar 2026, als er im Mailänder San Siro das olympische Feuer während der Eröffnungsfeier der Winterspiele entzündete.
Wie die "Gazzetta dello Sport" vermeldet, wird Baresi derzeit im Humanitas-Krankenhaus in Rozzano südwestlich von Mailand behandelt. Dort stehe er unter ständiger Beobachtung des Klinikpersonals.
"Wir bitten alle, seine Privatsphäre zu respektieren und nicht zur Verbreitung unbegründeter Informationen beizutragen", erklärte Milan zudem.
Titelfoto: PATRICK HERTZOG / AFP

