Köln - Said El Mala vom 1. FC Köln ist auf der Insel weiterhin begehrt. Nachdem der 19-Jährige dem FC Brentford eine Abfuhr erteilt hat, soll jetzt der nächste englische Topklub den Youngster auf dem Zettel haben. Und auch Borussia Dortmund soll eine Verpflichtung prüfen.
Denn wie "Sportbild" in ihrer Mittwochsausgabe schreibt, deutet aktuell einiges darauf hin, dass Tottenham Hotspur schon in Kürze einen Angriff auf das Supertalent wagen wird.
Demnach sei Chefcoach Roberto De Zerbi (47) nach den Scouting-Erkenntnissen angetan vom Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison und wünsche sich El Mala als Teil der neuen Offensive der Nordlondoner.
Bisher lag das Hauptaugenmerk der Spurs nach dem Last-Minute-Klassenerhalt auf der Defensive. Mit Linksverteidiger Andy Robertson (32) vom FC Liverpool und Innenverteidiger Marcos Senesi (29) vom AFC Bournemouth konnte man schon zwei Transfers perfekt machen.
Allerdings scheinen die Nordlondoner Konkurrenz aus der Bundesliga zu erhalten.
Nach den wilden Spekulationen um ein Interesse der TSG 1899 Hoffenheim soll jetzt auch der Deutsche Vizemeister Borussia Dortmund ein Auge auf den 19-Jährigen geworfen haben.
Mutter von Said El Mala lehnt Transfer zum FC Brentford ab
Wie der "Express" berichtet, gibt es Gerüchte aus dem BVB-Umfeld, die besagen, dass die Westfalen ein kreatives Paket für El Mala schnüren wollen.
So sei es der Plan der Borussen, die bislang aufgerufene Ablösesumme von 45 Millionen Euro zu drücken.
Demnach seien die Dortmunder bereit, 30 Millionen Euro fix und fünf Millionen Euro Bonuszahlungen und eine Weiterverkaufsbeteiligung für den Shootingstar, der vergangene Saison auf 13 Tore und fünf Vorlagen im Fußball-Oberhaus kam, zu zahlen.
Hinzu wolle man den Geißböcken zur kommenden Saison zwei Leihspieler zur Verfügung stellen.
Dabei war der Wechsel von El Mala zum FC Brentford nach England schon fast fix. Die Bees sollen bereit gewesen sein, eine Basisablöse von 45 Mio. Euro zu zahlen, dazu geringere, leicht erreichbare Boni.
Allerdings lehnte die Mutter des 19-Jährigen, die zeitgleich auch seine Beraterin ist, den Deal ab, da Brentford nicht der richtige Verein gewesen sei.