Anders als Vorgänger Struber: Kwasniok darf sich von FC-Köln-Stars verabschieden

Köln - Das Kapitel Lukas Kwasniok (44) ist beim 1. FC Köln endgültig abgeschlossen: Am Montagabend verabschiedete sich der Trainer, der bis zum Wochenende noch in der Verantwortung stand, von seinen Spielern.

Lukas Kwasniok (44) durfte sich am Montagabend im RheinEnergie-Stadion von den Profis des 1. FC Köln verabschieden.  © Marius Becker/dpa

Der 44-Jährige bekam von Geschäftsführer Thomas Kessler (40) einen Tag nach seiner Freistellung die Gelegenheit, sich noch einmal in einer persönlichen Rede an die Profis der Geißböcke zu wenden und ihnen für die gemeinsame Zeit zu danken.

Extra dafür fuhren die Stars nach der ersten Trainingseinheit von Neu-Coach René Wagner (37) vom Geißbockheim nach Müngersdorf ins RheinEnergie-Stadion.

In der Kabine trafen sie sich dann auf Kwasniok. Der Übungsleiter soll sich laut "BILD" mit einer emotionalen Rede verabschiedet und seinem nun Ex-Klub für den Endspurt der Bundesligasaison sowie den Klassenerhalt alles Gute gewünscht haben.

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Zudem habe er betont, dass er weiterhin fest davon überzeugt sei, dass die Mannschaft gemeinsam Erfolg haben kann - auch ohne ihn.

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Ex-FC-Coach Gerhard Struber (49) kritisierte die Art und Weise seines Rauswurfs bei den Kölnern im Frühjahr 2025 deutlich. (Archivfoto)  © Marius Becker/dpa

Ein versöhnlicher Abschluss

Für den gebürtigen Polen war es ein versöhnlicher Abschluss von aufwühlenden Wochen, vor allem auch mit Blick auf das Aus seines Vor-Vorgängers Gerhard Struber (49): Der Österreicher bemängelte nach seinem Rausschmiss im Frühjahr 2025, dass er im Nachgang nie die Gelegenheit bekommen hatte, sich von den Stars zu verabschieden. Zudem soll sein Schrank in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgeräumt worden sein.

"Es ist immer eine Frage des Stils, wie man auseinandergeht und eine solche Situation beendet", kritisierte Struber damals. Ein Fehler, aus dem die Geißböcke und Kessler wohl gelernt haben.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 27 97:25 70
2 Borussia Dortmund 27 58:28 61
3 VfB Stuttgart 27 56:36 53
4 RB Leipzig 27 53:35 50
5 TSG 1899 Hoffenheim 27 54:39 50
6 Bayer 04 Leverkusen 27 52:36 46
7 Eintracht Frankfurt 27 50:51 38
8 SC Freiburg 27 39:44 37
9 1. FC Union Berlin 27 31:46 31
10 FC Augsburg 27 33:50 31
11 1. FSV Mainz 05 27 33:42 30
12 Hamburger SV 27 31:40 30
13 Borussia Mönchengladbach 27 33:46 29
14 SV Werder Bremen 27 30:47 28
15 1. FC Köln 27 38:47 26
16 FC St. Pauli 27 24:44 24
17 VfL Wolfsburg 27 35:57 21
18 1. FC Heidenheim 27 27:61 15

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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