Köln - Vor über acht Monaten zog sich Timo Hübers (29) vom 1. FC Köln im Spiel gegen Borussia Dortmund eine Horror-Verletzung am Knie zu, zwischenzeitlich stand sogar ein Karriereaus im Raum. Doch der Innenverteidiger kämpft sich zurück, will unbedingt wieder auf den Rasen. Für die neue Saison hat er seinen Sommerurlaub daher ganz besonders gestaltet.
Gemeinsam mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Carla ist der 29-Jährige, der vor fünf Jahren von Hannover 96 in die Domstadt gekommen ist, in die Dolomiten gereist, um die weltberühmte Bergkette mit dem Fahrrad zu bezwingen.
Auf seinem Instagram-Kanal hat der Abräumer bereits vor zwei Wochen einige Schnappschüsse von dem Trip geteilt.
Gegenüber der BILD-Zeitung verrät er nun, wie anstrengend die Fahrten wirklich waren: "Es war kaum eine Tour dabei, die weniger als 800 bis 900 Höhenmeter hatte. Maximal ging es bis 1800 Höhenmeter und meistens dauerten die Touren 50 bis 60 Kilometer."
Besonderes Highlight sei dabei die Spritztour über die Sellaronda gewesen – eine Strecke, die insbesondere bei Skifahrern bekannt ist und unter anderem über das Sellajoch (2240 Meter), das Pordoijoch (2239 Meter) und den Campolongopass (1875 Meter) führt.
Timo Hübers freut sich über Fortschritte nach Horror-Verletzung: "Dem Knie geht es supergut"
Dass eine solch sportliche Leistung nicht ganz ein Jahr nach der schlimmen Knieverletzung überhaupt wieder möglich ist, begeistert den 29-Jährigen. "Ich kann wieder voll reintreten, habe überhaupt keine Einschränkungen mehr und wahrscheinlich freut sich auch mein Reha-Trainer, wenn ich das im Urlaub mache und nicht auf der faulen Haut liege", meint Hübers und betont: "Dem Knie geht es supergut!"
Zurück am Geißbockheim will er weiter für sein Comeback schuften und seinem Team schnellstmöglich wieder auf dem Rasen helfen. "Ich freue mich auf die neue Saison und darüber, dass wir weiter in der ersten Liga spielen. Ich habe von außen viel mitgefiebert", meint er.