Berlin - Während die Spieler noch einmal Urlaub haben, bevor die heiße Phase der Vorbereitung bei Union Berlin beginnt, kocht die Gerüchteküche wieder hoch.
Ein Wechsel von Rani Khedira (32) zu Borussia Mönchengladbach schien eigentlich längst vom Tisch gewesen zu sein, jetzt könnte aber doch noch einmal Bewegung in den Fall kommen.
Denn laut "Africafoot" sollen die Fohlen weiterhin großes Interesse an dem Rechtsfuß der Eisernen haben. Mehr noch, ihm sei sogar bereits ein unterschriftsreifer Zweijahresvertrag vorgelegt worden.
Sein Abgang käme allerdings überraschend, da Union-Coach Mauro Lustrinelli (50) erst kürzlich bestätigte, dass der 32-Jährige weiterhin Vize-Kapitän hinter Christopher Trimmel (39) bleiben soll.
Das Fußballportal setzt aber sogar noch einen drauf, denn neben der Borussia sollen auch der 1. FC Köln und Mainz 05 den jüngeren Bruder von Weltmeister Sami Khedira (39) auf dem Zettel haben. Beim FSV würde er auf seinen ehemaligen Coach Urs Fischer (60) treffen.
Überdies hätten auch mehrere ausländische Klubs die Fühler nach dem WM-Fahrer ausgestreckt. Hier wurden Besiktas Istanbul und Trabzonspor aus der Türkei sowie der MLS-Klub New York Red Bulls namentlich genannt.
Rani Khedira erlebt herbe WM-Enttäuschung mit Tunesien
An Khediras Auftritt in Übersee dürfte das wohl aber nicht gelegen haben. Der defensive Mittelfeldspieler schied mit drei - teils empfindlichen - Pleiten bereits nach der Vorrunde mit der tunesischen Nationalmannschaft aus dem Turnier aus.
Für die Adler aus Karthago stand er in zwei von drei Partien in der Startelf und wurde einmal kurz vor Schluss eingewechselt. Nennenswert in Erscheinung getreten ist er dabei nicht, abgesehen von einer Gelben Karte gegen Schweden.
Zuletzt war es eigentlich recht ruhig um die Wechselgerüchte geworden, die jetzt also noch einmal hochkochen. Dennoch sieht es aktuell danach aus, dass der Leitwolf wohl weiter An der Alten Försterei heulen wird.
Allerdings soll das aktuelle Arbeitspapier des Mittelfeldmotors im kommenden Sommer seine Gültigkeit verlieren - offiziell hat der Verein dazu keine Angaben gemacht. Daher hätten die Köpenicker nicht mehr viel Zeit, eine Ablösesumme für ihn zu kassieren, sollte er keinen neuen Kontrakt unterzeichnen.
"Stand jetzt natürlich. Ich habe noch einen laufenden Vertrag", antwortete der Union-Star im April auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison noch für den FCU spielen werde.