Union Berlin feiert "Teilnahme" am WM-Finale ab
Berlin/East Rutherford - Am Sonntag ist sie nun also zu Ende gegangen, die (bisher) größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten. Von einem Spektakel-Endspiel kann man zwar nicht gerade sprechen, und doch hat das Finale eine kleine, aber feine Überraschung für alle Fans von Union Berlin parat gehabt.
Zwar hat es kein Spieler aus den Reihen der Eisernen ins MetLife Stadium vor den Toren von New York geschafft - der einzige WM-Teilnehmer schied in Person von Rani Khedira (32) mit Tunesien bereits sang- und klanglos nach der Vorrunde aus - und doch war der Verein aus Köpenick ein kleiner Teil des Endspiels.
In der Verlängerung schoss Ferran Torres (26) das erlösende Tor für die Spanier und schnürte in der 114. Minute vermeintlich einen Doppelpack zur Entscheidung.
Aufgrund einer Abseitsstellung hob der Linienrichter auf der Gegenseite aber umgehend die Fahne und wurde in diesem Augenblick in Großaufnahme von der Kamera eingefangen.
Und da war es plötzlich zu sehen, das Vereinswappen des 1. FC Union Berlin, auf dem schwarzen Basecap eines Fotografen über der rechten Schulter des Schiedsrichterassistenten.
"Ihr habt es doch auch gesehen, oder?", fragte die vereinseigene Social-Media-Abteilung ihre Follower beim Kurznachrichtendienst X und postete auch bei Instagram einen Screenshot der Szene.
Union Berlin postet einen Screenshot der Szene beim Kurznachrichtendienst X
Highlight-Video vom WM-Finale mit Logo von Union Berlin im Bild
Pressefotograf Scott W. Coleman verhilft Union Berlin zu Finalruhm
Dort meldete sich dann schließlich auch der Träger des Basecaps zu Wort. "It's me", behauptete er kurzerhand in der Kommentarspalte und wurde nach einem Beweis gefragt.
Es handelt sich dabei um den internationalen Pressefotografen Scott W. Coleman, der das Union-Cap tatsächlich immer wieder während des Turniers getragen hat, wie in seinen Beiträgen zu sehen ist.
Damit haben die Köpenicker wohl eine neue Vereinslegende, denn welcher Fußballklub kann sonst noch von sich behaupten, ein (kleiner) Teil des WM-Finales gewesen zu sein?
Zugegeben, man muss schon genau hinschauen, um das Logo zu erkennen.
Wer die Szene verpasst hat, der kann sie sich übrigens auch in diversen Highlight-Videos noch einmal ganz in Ruhe anschauen.
Titelfoto: Frank Franklin Ii/AP/dpa

