Schnappt sich Union Berlin diesen Bundesliga-Profi? Er könnte auf dem Flügel wirbeln

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Berlin - Union Berlin hat die ersten drei Wochen unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli (50) mit durchwachsenem Erfolg absolviert - besonders in der Offensive hapert es nach wie vor.

Eren Dinkci (24, r.), hier im Zweikampf mit Frankfurts Aurele Amenda (22), ist zuletzt an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen gewesen.
Eren Dinkci (24, r.), hier im Zweikampf mit Frankfurts Aurele Amenda (22), ist zuletzt an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen gewesen.  © Florian Wiegand/dpa

Hier könnte in der neuen Spielzeit womöglich ein bekannter Name aus der Bundesliga Abhilfe schaffen. Wie transfermarkt.de berichtet, sollen die Eisernen Interesse an Eren Dinkci (24) angemeldet haben.

Der Flügelflitzer hat einen schweren Stand beim SC Freiburg und war zuletzt an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen, wo er dazu beitrug, dass die Truppe von Frank Schmidt (52) beinahe doch noch den schier unvermeidlichen Abstieg abgewendet hätte.

Der 24-Jährige könnte bei den Köpenickern eine Lücke schließen, denn obwohl im Kader zwar viele Kicker stehen, die auf dem rechten Flügel spielen können, verfügen sie aktuell nicht über einen gelernten Rechtsaußen.

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Die Position wurde stattdessen immer wieder mit dem pfeilschnellen Mittelstürmer Oliver Burke (29) besetzt. Dinkci verfügt ebenfalls über eine hohe Geschwindigkeit und könnte ein wichtiger Baustein im bevorzugten 4-4-2-System von Lustrinelli werden.

Denn in den vergangenen vier Testspielen hat sich eines ganz deutlich gezeigt: Union mangelt es nach wie vor an Durchschlagskraft - ein Problem, das den Klub schon seit geraumer Zeit beschäftigt. Als echter Knipser ist der gebürtige Bremer freilich auch nicht gerade bekannt.

Horst Heldt muss besonders im Angriff von Union Berlin noch nachrüsten

Horst Heldt (56) hat nach der ersten Hälfte der Union-Vorbereitung wohl noch Hausaufgaben zu erledigen.
Horst Heldt (56) hat nach der ersten Hälfte der Union-Vorbereitung wohl noch Hausaufgaben zu erledigen.  © David Inderlied/dpa

Die vielen Vorbereitungsspiele haben allerdings auch immer wieder die Trainingsphasen unterbrochen - keine besonders guten Voraussetzungen, wenn man eine neue Spielidee einstudieren will.

"Wir haben sicherlich das ein oder andere Spiel zu viel", gestand Horst Heldt (56) nach der jüngsten 1:2-Schlappe beim FC Aarau ein. Jetzt hat der Union-Manager Zeit, den Kader nachzuschärfen, während Spieler und Trainer noch einmal eine einwöchige Pause einlegen.

Ab der kommenden Woche wird es dann so richtig ernst, spätestens wenn es am 2. August ins Trainingslager nach Österreich geht. Dann vielleicht schon mit Dinkci?

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Der Hauptstadtklub hat insbesondere einen Konkurrenten im Werben um den Rechtsfuß. Dessen Ex-Verein Werder Bremen denkt nämlich laut über eine Rückholaktion nach.

Die Grün-Weißen hätten hier natürlich einen großen Vorteil, da Eren Dinkci Familie und Freunde in der Hansestadt hat. Allerdings will Werder den Transfer nur realisieren, wenn es zu einem Abgang von Justin Njinmah (25) kommen sollte, der mit dem Premier-League-Aufsteiger Hull City in Verbindung gebracht wird.

Titelfoto: Florian Wiegand/dpa, David Inderlied/dpa (Bildmontage)

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