Union-Flop weiter im Visier: Verlässt er doch noch die Eisernen?
Berlin - Sein Namensvetter ist schon da! Jetzt soll auch Marin Ljubicic (23) von Union Berlin folgen. Das Interesse des FC Schalke 04 besteht laut Sky offenbar weiterhin.
Als Flop verschrien erlebte der 23-Jährige zum Jahresbeginn eine Art Auferstehung. Wurde er bis zur Winterpause noch komplett links liegen gelassen, rettete der Angreifer Union Berlin in seinem ersten Saisoneinsatz überhaupt gleich das Remis gegen Mainz.
Eine Woche später in Augsburg das identische Kunststück: Eingewechselt, getroffen, Punkt gesichert.
Schon da sickerte das Interesse der Knappen durch. Manager Horst Heldt (56) hielt sich bei Sky jedoch bedeckt: "Er ist ein Spieler, der bewiesen hat, dass er Tore machen kann. Viele Vereine sind auf der Suche nach Qualität. Das Schöne ist, dass wir alles entscheiden."
Heißt: Union sitzt am längeren Hebel. Sky zufolge sollen Gespräche zwischen den Vereinen laufen, eine Einigung steht aber noch aus. Die Eisernen wissen, dass beim Spitzenreiter der 2. Liga durch den sich anbahnenden Millionen-Verkauf von Moussa Sylla (26) frisches Geld reinkommt. Feilschen sie noch um die Ablöse?
Holt Schalke nach Dejan Ljubicic auch Marin Ljubicic von Union Berlin?
Der Aufschwung bei den Eisernen könnte zumindest schon wieder vorüber sein.
Beim 1:1 in Stuttgart ließ Steffen Baumgart (54) den Joker 90 Minuten auf der Bank schmoren, gegen Dortmund fehlte er dann komplett im Aufgebot - wegen Oberschenkelproblemen. Auch beim öffentlichen Training am Dienstag fehlte Ljubicic.
Sein Namensvetter Dejan Ljubicic (28) ist hingegen schon da. Der Ex-Kölner unterschrieb am Dienstag bei den Königsblauen. Folgt jetzt der Ljubicic-Doppelschlag?
Titelfoto: Harry Langer/dpa
