Union-Star feiert Debüt bei Nationalmannschaft: "Natürlich was Besonderes"

Berlin/Toronto - Es ist vollbracht: Rani Khedira hat im fortgeschrittenen Fußballeralter von 32 Jahren endlich sein erstes A-Länderspiel absolviert.

Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi (54) hat Khedira in dem Testspiel gleich von Beginn an das Vertrauen geschenkt.  © FETHI BELAID / AFP

Der Mittelfeldmotor von Union Berlin stand am frühen Sonntagmorgen beim tunesischen 1:0-Sieg gegen WM-Teilnehmer Haiti sogar gleich in der Startelf und durfte 73 Minuten die Fäden im defensiven Mittelfeld ziehen.

"Das erste Mal die Hymne dann auf dem Platz zu hören, mit der Mannschaft das erste Spiel zu bestreiten ist natürlich was Besonderes", freute sich der 32-Jährige im Vorfeld der Partie.

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Zufrieden war sein Coach Sabri Lamouchi (54), seines Zeichens ehemaliger französischer Nationalspieler, freilich nicht mit seiner Mannschaft, von der er sich nach eigener Aussage mehr erhofft hatte.

Khedira konnte auf den Rängen übrigens auf prominente Unterstützung zählen, denn Weltmeister Sami Khedira (38) reiste eigens nach Toronto, um den jüngeren Bruder anzufeuern, wie er in seiner Story bei Instagram zeigte.

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Sami Khedira (38) hat das Länderspiel-Debüt seines jüngeren Bruders live von der Tribüne aus mitverfolgt.  © Arne Dedert/dpa

Rani Khedira steht bei seinem Tunesien-Debüt gleich in der Startelf

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Nächste Chance gegen Kanada: Kann sich Rani Khedira für den tunesischen WM-Kader empfehlen?

So sehen Freude und Erleichterung aus: Rani Khedira (32) hat endlich das erste A-Länderspiel in seiner Vita zu stehen.  © Soeren Stache/dpa

Das Spielgeschehen ist schnell erzählt: Bereits nach sieben Minuten erzielte Linksaußen Sebastian Tounekti (23) von Celtic Glasgow den entscheidenden Treffer - es war sein erstes Tor für Tunesien im neunten Spiel.

Rani hat in der Nacht zu Mittwoch noch eine weitere Chance, sich für den WM-Kader der Tunesier zu empfehlen. Dann treten die Adler von Karthago bei ihrem nächsten Test gegen Co-Gastgeber Kanada an.

Khediras Freud ist aber Unions Leid, denn durch seine späte Rückreise verpasst die Union-Stütze große Teile der Vorbereitung auf den kommenden Spieltag in der Bundesliga. Dazu gesellt sich der Jetlag, was seinen Startelf-Einsatz zumindest fraglich machen dürfte.

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