Verrückt: Dieser Superstar ist Union Berlin am Deadline Day angeboten worden

Berlin - Der Deadline Day ist bei Union Berlin ruhig verlaufen. Am letzten Tag des Winter-Transferfensters gab es keine Bewegungen mehr An der Alten Försterei - es hätte aber alles ganz anders kommen können.

Raheem Sterling (31) hat seinen Vertrag mit dem FC Chelsea vorzeitig aufgelöst und sucht einen neuen Verein.
Raheem Sterling (31) hat seinen Vertrag mit dem FC Chelsea vorzeitig aufgelöst und sucht einen neuen Verein.  © Zac Goodwin/PA Wire/dpa

Denn hinter den Kulissen hat sich aus heiterem Himmel die Tür für einen erneuten potenziellen Blockbuster-Deal geöffnet: Den Eisernen wurde ein echter Superstar angeboten.

Die Rede ist von keinem Geringeren als Raheem Sterling (31). Der vierfache englische Meister mit Manchester City hatte erst Ende Januar seinen Vertrag beim FC Chelsea aufgelöst - in gegenseitigem Einvernehmen, wie es hieß.

Der einstige Spitzenspieler wurde bei den Londonern schon seit längerer Zeit auf dem Abstellgleis geparkt, bestritt am 19. Mai 2024 sein letztes Pflichtspiel für die "Blues". Zwischenzeitlich wurde er zum FC Arsenal verliehen, wo er nicht über die Reservistenrolle hinauskam. Jetzt sucht der Flügelstürmer noch einmal eine neue Herausforderung.

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In diesem Zug kamen wohl auch die Eisernen ins Spiel. "In jeder Transferperiode wird man mit Namen konfrontiert, bei denen man sich die Augen reiben muss", bemerkte Horst Heldt (56) bei Sky.

In diesem Fall sei das Angebot am Ende aber nicht seriös gewesen und man habe das auch nicht weiter verfolgt, erklärte der Union-Manager.

Für dieses "Angebot" hatte Union-Manager Horst Heldt (56) nur ein müdes Lächeln übrig.
Für dieses "Angebot" hatte Union-Manager Horst Heldt (56) nur ein müdes Lächeln übrig.  © David Inderlied/dpa

Keine neue Transfer-Saga à la Isco bei Union Berlin

Isco (33, l.) hatte sich im Januar 2023 sogar schon zum Medizincheck in Berlin eingefunden.
Isco (33, l.) hatte sich im Januar 2023 sogar schon zum Medizincheck in Berlin eingefunden.  © Matthias Koch/dpa

Es wäre nicht der erste überraschende Deal für die Köpenicker gewesen. Man denke nur an den Sommer 2023, in dem nicht nur Kevin Volland (33) und Robin Gosens (31) zum Hauptstadtklub stießen, sondern am Deadline Day auch noch ein gewisser Leonardo Bonucci (38).

Gebracht hat es den Berlinern am Ende freilich nichts. Der Italiener verließ die Hauptstadt bereits im darauffolgenden Winter wieder in Richtung Türkei und der FCU konnte sich erst am letzten Spieltag in der Nachspielzeit den Klassenerhalt sichern.

Und dann wäre da natürlich auch noch die Transfer-Saga rund um Isco (33), der Ende Januar 2023 schon zum Medizincheck in der Spree-Metropole weilte und letztendlich doch unverrichteter Dinge abzog.

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Vielleicht haben die Verantwortlichen bei Union auch aus diesen Fällen gelernt und den Sterling-Köder nicht geschluckt. Zumal die Gehaltsvorstellungen beider Seiten wohl zu weit voneinander abgewichen wären - der 31-Jährige soll bei Chelsea satte 19,5 Millionen Euro pro Jahr verdient haben.

Und so verlief der Deadline Day im Forsthaus ausgesprochen ruhig, während sich Sterlings Berater weiter nach einem neuen Klub umsehen müssen. Die Transferfenster sind unter anderem noch in Portugal und der Türkei geöffnet. Auch der Weg in die MLS oder nach Südamerika steht dem ehemaligen Nationalspieler noch offen.

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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