Leipzig - Guter Test am Sonntag für die BSG Chemie Leipzig! Die Sachsen konnten gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg 60 Minuten lang richtig gut mithalten. Dass es trotzdem 1:4 am Ende stand, lag an mehreren Dingen, die der Regionalligist nun im Trainingslager in Italien angehen möchte.
Bis zum kommenden Samstag werden die Grün-Weißen in Lüsen in Südtirol verbringen. Eine intensive Woche wird mit der Generalprobe vor dem Ligastart gegen Wacker Innsbruck am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) enden.
Doch zunächst folgt die Aufarbeitung des Spiels gegen den FCM. "Wir haben teilweise gut mitgehalten. Der entscheidende Faktor ist dann hinten raus die Athletik, das Tempo. Das war trotzdem phasenweise gut, aber es motiviert uns, dass wir auf dem Gebiet einfach weiter arbeiten müssen", so Trainer Alexander Schmidt (57) nach Abpfiff.
Keine zwei Wochen mehr sind es bis zum Saisonstart. Chemie hat den SV Babelsberg zu Gast. Muss in der extrem starken Regionalliga Nordost im besten Fall direkt gewinnen.
Schmidt: "Das wird brutal. Eine super Liga. Ich glaube, mit Ausnahme der Südwest-Staffel, dass die Nordost-Liga vom Niveau, von den Zuschauern her den anderen Ligen langsam wegzieht."
Der Fokus der nächsten Tage: Zuerst regenerieren, dann geht es laut dem Trainer schon darum, die Anfangsformation zu finden.
BSG Chemie Leipzig braucht keine Verletzungssorgen vor dem Ligastart
Wer sich große Hoffnungen macht, in der ersten Elf dabei zu sein, ist Rajk Lisinski (23), der gegen Magdeburg ein gutes Spiel machte, bis er im zweiten Abschnitt nach einem Foul verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.
"Das hat im ersten Moment schon sehr weh getan. Der Physio konnte aber schon leichte Entwarnung geben. Das soll jetzt noch einmal abgeklärt werden, bevor wir ins Trainingslager reisen", so der Spieler zu TAG24.
Lisinski ist nicht der erste, der sich in der Vorbereitung verletzt hat. Das macht es natürlich schwierig für Schmidt, das volle Potenzial seiner Akteure schon komplett einschätzen zu können.
"In den vorherigen Tests sind ja vier, fünf Spieler gar nicht mit angereist. Das nervt. Da bin ich froh, dass gegen Magdeburg halbwegs alle fit waren."