Coup für Chemie Leipzig: BSG holt Ex-Dynamo als neuen Trainer

Leipzig - Nachdem Anfang Dezember Cheftrainer Adrian Alipour (47) gehen musste, hat die BSG Chemie Leipzig nun seinen Nachfolger bekannt gegeben. Alexander Schmidt (57) soll den Regionalligisten nun wieder auf Kurs bringen und einen Abstieg verhindern.

Die BSG Chemie Leipzig hat einen neuen Cheftrainer unter Vertrag genommen. Alexander Schmidt (57) soll den Regionalligisten wieder auf Kurs bringen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Das bestätigte der Verein am Mittwochmittag auch auf Instagram.

Der Trainer sammelte unter anderem bei 1860 München und Dynamo Dresden umfangreiche Erfahrungen, war zuletzt bei Nachwuchsleistungszentren als Trainer und in leitender Funktion tätig.

Nun kommt der Ex-Dynamo nach Leipzig, er unterschrieb den bis 2027 datierten Vertrag bei den Chemikern - wo er nicht nur als Cheftrainer agiert, sondern gleichzeitig die Position des Sportlichen Leiters übernimmt.

BSG Chemie Leipzig Chemie Leipzig spielt lange wie ein Absteiger und findet erst spät in die Spur

Der Vorstand von Chemie Leipzig schätzt an dem 57-Jährigen unter anderem seinen aktiven Spielstil sowie Empathie und Kommunikationsbereitschaft. "Den Ausschlag gegeben hat für uns letztlich auch, wie er in den Gesprächen überzeugend dargelegt hat, dass er keine Herausforderung scheut", erklärt Sportvorstand Gregor Schoenecker.

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Schmidt freue sich auf seine neuen Aufgaben bei dem ostdeutschen Traditionsverein: "Zunächst gilt es, mit aller Macht die Klasse zu halten. Gelingt uns das, wollen wir hier gemeinsam etwas entwickeln, den Verein Schritt für Schritt voranbringen."

Bereits am Donnerstag wird Alexander Schmidt seine erste Trainingseinheit leiten.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 19 36:24 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
5 VSG Altglienicke 19 30:20 34
6 Hallescher FC 19 29:20 32
7 1. FC Magdeburg II 19 33:28 26
8 BFC Preussen 17 25:23 26
9 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
10 Chemnitzer FC 19 27:29 25
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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