Für den Abstiegskampf: Chemie Leipzig holt diesen ehemaligen RB-Spieler

Leipzig - Nicht erst seit den schwierigen Testspielen in diesem Winter ist klar, dass die BSG Chemie Leipzig beim Kader noch eine ganze Menge zulegen muss. Jetzt haben die Grün-Weißen Nägel mit Köpfen gemacht und den zweiten Wintertransfer präsentiert.

Anton Bulland (20) war bis vergangenen Sommer für RB Leipzig aktiv. Jetzt verstärkt er die BSG Chemie Leipzig.  © Picture Point / Gabor Krieg

Am Mittwochabend verkündeten die Chemiker, dass sie Anton Bulland (20) für die Mittelfeldzentrale verpflichtet haben.

Der gebürtige Berliner wurde in der Hertha-Zehlendorf-Jugend groß, bevor er 2019 zu RB Leipzig wechselte, wo er bis vergangenen Sommer in der U19 aktiv war.

Jetzt hat der vereinslose Spieler eine neue Heimat gefunden. "Ich freue mich, jetzt bei Chemie zu sein. Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Trainer und blicke positiv auf die Aufgabe hier. Ich möchte mit der Mannschaft die Klasse halten und freue mich auf die Fans", wird der U16-Nationalspieler Deutschlands vom Verein zitiert.

BSG Chemie Leipzig Einstand von neuem Chemie-Leipzig-Trainer Schmidt geht komplett in die Hose

Der neue BSG-Trainer Alexander Schmidt (59), der im TAG24-Interview bereits angesprochen hatte, dass noch Verstärkungen kommen müssen, freute sich ebenfalls: "Anton hat uns in den Testspielen und im Training mit Spielintelligenz, Ballkontrolle und gutem Passspiel überzeugt. Man sieht, dass er eine gute Ausbildung genossen hat, technisch wie taktisch. Wir wollen ihn jetzt sukzessive an die Wettkampfbelastung heranführen, weil ihm aktuell noch etwas die Spielpraxis fehlt. Dann wird er in unserem Mittelfeld eine absolute Verstärkung sein."

Bulland absolvierte bei den Roten Bullen insgesamt 50 Pflichtspiele in der Junioren-Bundesliga und der UEFA Youth League, in denen er sechs Tore schoss und vier Vorlagen lieferte. Er wird künftig die 15 bei Chemie tragen.

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BSG Chemie Leipzig testet noch einmal in der Winterpause

Am kommenden Samstag beim letzten Testspiel der Wintervorbereitung gegen den FSV Schöningen (14 Uhr) wird der 20-Jährige sicher auch auf dem Platz stehen.

Dann soll es auch endlich einmal mit einem Sieg der Grün-Weißen klappen.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 19 36:24 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
5 VSG Altglienicke 19 30:20 34
6 Hallescher FC 19 29:20 32
7 1. FC Magdeburg II 19 33:28 26
8 BFC Preussen 17 25:23 26
9 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
10 Chemnitzer FC 19 27:29 25
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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