Chemnitz - Bitter für den Chemnitzer FC: Rechtsverteidiger Johannes Pistol (24) fällt für mehrere Wochen aus. Der 24-Jährige hatte sich beim Training verletzt.
Pistol hatte sich in der vergangenen Woche beim Trainings-Zweikampf eine Fußwurzelfraktur zugezogen. Nun steht fest: Der Defensivspieler wird dem CFC vorerst nicht zur Verfügung stehen.
"Das ist für Johannes und für uns natürlich bitter, weil er sich in dieser Saison als absolut verlässlicher Bestandteil unserer Mannschaft gezeigt hat. Wir werden ihm die Zeit geben, die er für eine vollständige Genesung braucht. Rückschläge gehören in einer Entwicklung immer auch dazu – Johannes wird nach dieser Verletzung stärker zurückkommen", sagte Sportdirektor Chris Löwe (36).
Bereits beim 3:0-Heimsieg gegen seinen Ex-Klub Lok Leipzig am vergangenen Sonntag saß der 1,86 Meter große Regionalliga-Profi auf der Bank. Pistol verfolgte den Ost-Kracher in einer Fuß-Orthese von der Tribüne im Stadion. Trotz seiner Verletzung jubelte er nach dem Spiel gemeinsam mit seinen Teamkollegen vor der Südkurve.
Dennoch schmerzt es ihn, dass er am Spiel nicht teilnehmen konnte. "Es tut weh, der Mannschaft aktuell nur von außen helfen zu können. Umso mehr habe ich mich wie alle Fans unseres Vereins über den Sieg im Jubiläumsspiel gefreut", sagt der 24-Jährige.
CFC-Spieler Johannes Pistol: "Werde alles daransetzen, schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen"
Wann seine Verletzung ausgeheilt ist, steht noch nicht fest. Pistol versichert aber: "Ich werde alles daransetzen, schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen, sobald mein Fuß vollständig ausgeheilt ist."
Auch CFC-Coach Benjamin Duda (37) hofft sicher, dass der Rechtsverteidiger schnell wieder einsatzbereit ist. Denn Pistol, der im Sommer vom ZFC Meuselwitz nach Chemnitz wechselte, entwickelte sich auf Anhieb zum Stammspieler.
In der laufenden Saison absolvierte er bislang 22 Pflichtspiele für den CFC. Dabei knallte er dreimal den Ball ins Tor und bereitete drei weitere Treffer vor.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 20 | 41:17 | 46 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 19 | 38:18 | 41 | |
| 3 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 20 | 36:25 | 37 | |
| 4 |
|
FSV Zwickau | 19 | 30:20 | 35 | |
| 4 |
|
Hallescher FC | 20 | 30:20 | 35 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 19 | 30:20 | 34 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 21 | 31:29 | 31 | |
| 8 |
|
1. FC Magdeburg II | 20 | 33:29 | 26 | |
| 9 |
|
BFC Preussen | 17 | 25:23 | 26 | |
| 10 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 18 | 23:25 | 26 | |
| 11 |
|
Hertha BSC II | 19 | 27:39 | 21 | |
| 12 |
|
SV Babelsberg 03 | 19 | 28:33 | 20 | |
| 13 |
|
ZFC Meuselwitz | 18 | 22:30 | 19 | |
| 14 |
|
Greifswalder FC | 19 | 21:29 | 19 | |
| 15 |
|
BFC Dynamo | 18 | 20:30 | 17 | |
| 16 |
|
BSG Chemie Leipzig | 18 | 16:27 | 13 | |
| 17 |
|
FC Eilenburg | 19 | 17:35 | 12 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 17 | 14:33 | 8 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.