Bozic weg! Wird Pistol der neue Elfmeter-Held beim CFC?

Chemnitz - Beim Chemnitzer FC kann nicht nur Dejan Bozic (33) Elfmeter verwandeln! Neunmal trat der Top-Torjäger in dieser Regionalliga-Saison an, alle neun Bälle jagte er ins Netz.

Johannes Pistol (24) verwandelte am Samstag beim BFC den Strafstoß zur 1:0-Führung. Wird er in der neue Elfmeter-Schütze beim CFC?  © Marcus Hengst

In den letzten Wochen der Saison durften beim CFC andere ran. Am 30. Spieltag beim 2:1 gegen Hertha Zehlendorf - Bozic fehlte verletzt - traf Felix Müller (28) vom Punkt zum Sieg.

Am Samstag beim 2:2 gegen den BFC Dynamo war Bozic mit in die Hauptstadt gereist. Der 33-Jährige, der den Verein verlassen wird, saß bis zur 70. Minute draußen. Johannes Pistol (24) übernahm Verantwortung und brachte die Gäste per Foulelfmeter in Führung (33. Minute).

"Wir hatten das unter der Woche kurz besprochen. Wenn wir einen Elfer erhalten, werde ich diesen schießen", verriet Pistol, der in der 50. Minute mit seiner Linksflanke von der rechten Strafraumseite das 2:0 durch Domenico Alberico (27) vorbereitete.

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Die Elf von Trainer Benjamin Duda (37) hielt alle Trümpfe in der Hand. Es wäre der fünfte Sieg in Folge gewesen. Daraus wurde nichts. Denn Schiedsrichter Florian Lukawski (27, Oranienburg) zeigte noch zweimal auf den ominösen Punkt.

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CFC-Trainer Benjamin Duda (37): "Am Ende ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden"

CFC-Trainer Benjamin Duda (37).  © picture point/Sven Sonntag

Vor dem ersten Strafstoß setzte Felix Müller im eigenen Strafraum gegen Leander Fritzsche (25) zum Tackling an. Der Berliner kam zu Fall - Strafstoß. Willi Reinke traf zum Anschluss (53.).

In der letzten Minute der Nachspielzeit schoss Kevin Lebersorger (20) den Ball an den ausgestreckten Arm von Aaron Mensah (19). Lukawski pfiff. Dritter Elfer in dieser Partie. Rufat Dadashov (34) sorgte für das 2:2. Danach war Schluss.

Duda: "Ein großes Kompliment an meine Jungs, die hier keinen Sommerkick abgeliefert, sondern mit maximaler Energie und Leidenschaft für unser Ziel gearbeitet haben."

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Das Ziel, drei Punkte, wurde verpasst, "weil wir nach der 2:0-Führung viel zu passiv waren", analysierte der Chefcoach der Himmelblauen.

Duda weiter: "Das lag aber auch an einem guten Gegner, der uns mit seiner Dynamik und Spielanlage pausenlos beschäftigt hat. Auf der anderen Seite hatten wir drei große Kontergelegenheiten, können auf 3:1 stellen. Am Ende ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden."

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