CFC-Torjäger Bozic fällt länger aus: "Da bricht uns gehörig was weg"
Chemnitz - Die schlimmsten Befürchtungen nach dem Verletzungsaus von Dejan Bozic (33) bei der 1:2-Niederlage gegen die BSG Chemie Leipzig sind eingetreten. Der Top-Torjäger des Chemnitzer FC hat sich eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen.
Bozic war am Mittwochabend im Alfred-Kunze-Sportpark bereits in der Anfangsphase bei einem Zweikampf weggegrätscht worden. Nach diesem harten Foul, das Schiedsrichter Marvin Tennes (24) aus Rostock ohne Verwarnung durchgehen ließ, spielte der Stürmer zunächst weiter. Nach 30 Minuten wurde Bozic ausgewechselt.
"Es stehen noch einige Untersuchungen aus. Erst dann werden wir die genaue Ausfallzeit kommunizieren", verkündete Trainer Benjamin Duda (37) am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz: "In Halle wird Dejan definitiv fehlen. Da bricht uns gehörig was weg!"
37 Tore hat das Duda-Team in dieser Saison in der Regionalliga Nordost erzielt. Allein 13 Treffer gehen auf das Konto von Bozic, der darüber hinaus vier Tore vorbereitet hat.
Auf der anderen Seite gab es in dieser Saison auch Spiele, die der CFC ohne Bozic in der Startelf gewinnen konnte. Duda erinnerte am Freitag unter anderem an das eindrucksvolle 4:1 am 2. November 2025 beim ZFC Meuselwitz.
Als Bozic in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, führte der CFC bereits 3:0
Als Bozic auf der Glaserkuppe in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, führten die Himmelblauen bereits 3:0. Den 4:1-Endstand besorgte der Goalgetter in der 85. Minute per Foulelfmeter.
"Halle ist natürlich eine andere Kategorie, ein anderes Regal als Meuselwitz", betonte Duda. Ihm fehlen im Ostklassiker am Samstag (Anstoß 14 Uhr/MDR live) mit Tom Baumgart und Niclas Walther zwei gesperrte Abwehrspieler, die dreimal in Folge in der Anfangsformation standen.
"Wir haben 13 gesunde Feldspieler. Die anderen Plätze im Spieltagskader füllen wir mit A-Jugendlichen auf. Ich denke lösungsorientiert, das ist mein Job", blickte der CFC-Chefcoach trotz der Ausfälle optimistisch nach vorn.
Der HFC ist in der Regionalliga Nordost das Team der Stunde. Die letzte Niederlage kassierte der aktuelle Tabellendritte Anfang November. Zuletzt feierten die Saalestädter fünf Siege in Folge mit nur zwei Gegentoren.
Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

