CFC-Torjäger Marx lässt den Knoten Platzen: "Zuletzt war es extrem schwierig"

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Chemnitz - Fünf Tage vor dem Landespokal-Kracher des Chemnitzer FC gegen Drittligist FC Erzgebirge Aue ist der Knoten bei Jonas Marx (21) geplatzt! Der Mittelstürmer und Torschütze gehörte am Freitagabend beim 2:1-Auswärtssieg gegen Hertha Zehlendorf zu den besten Spielern auf dem Platz.

Was für eine Leistung! CFC-Spieler Jonas Marx (21, r.) brachte die Himmelblauen am Freitag zurück ins Spiel.
Was für eine Leistung! CFC-Spieler Jonas Marx (21, r.) brachte die Himmelblauen am Freitag zurück ins Spiel.  © Marcus Hengst

"Die letzten Spiele waren extrem schwierig, das war eine eklige Phase", gestand der Angreifer nach der Partie: "Umso wichtiger war es, heute Selbstvertrauen zu tanken. Das Beste ist, dass wir gewonnen haben und jetzt mit einem guten Gefühl in das Halbfinale am Mittwochabend gehen."

Marx sorgte vom Anpfiff weg für Unruhe im gegnerischen Strafraum. Er war von den Berlinern nur schwer zu stellen. In der Anfangsphase holte er einen Strafstoß heraus. Den konnte Domenico Alberico (27) nicht nutzen. Hertha-Schlussmann Alexios Dedidis (24) ahnte die richtige Ecke, hatte wenig Mühe mit dem schwachen Schuss des Chemnitzers.

Dann brachte Niklas Doll (26) das Tabellenschlusslicht in Führung (35. Minute). Noch vor der Pause konnten die Sachsen egalisieren.

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Marx erlief den Steilpass von Roman Eppendorfer (23), umkurvte Dedidis und schob aus spitzem Winkel ins kurze Eck ein.

Torschütze Felix Müller: "Wir sind stark zurückgekommen"

Felix Müller (28) brachte den CFC mit seinem 2:1-Treffer wieder in Führung. (Archivbild)
Felix Müller (28) brachte den CFC mit seinem 2:1-Treffer wieder in Führung. (Archivbild)  © picture point/Sven Sonntag

Auch am Siegtreffer war Marx beteiligt: "Ich verlängere den Einwurf von Johannes Pistol. Aaron Mensah geht durch, dann räumt der Hertha-Torhüter Tom Baumgart ab. Wir bekommen den zweiten Elfmeter."

Wieder ahnte Dedidis die richtige Ecke. Doch der Schuss von Felix Müller (28) war schärfer und präziser: 2:1 (64.). "Ich war mir sicher, dass ich den zweiten schießen möchte - und das hat ja geklappt", strahlte der Strafstoß-Schütze.

Die 90 Minuten auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld analysierte Müller so: "Ein schweres Spiel auf schwierigem Geläuf. Wir kriegen nach einem Ballverlust einen Konter zum 0:1. Wir sind stark zurückgekommen, machen ein schönes Tor nach einem Umschaltmoment. In der zweiten Halbzeit haben gute 25 bis 30 Minuten gespielt. Am Ende hat Zehlendorf nochmal alles versucht. Wir haben viel wegverteidigt und hatten einen guten Torwart."

Titelfoto: Marcus Hengst

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