Spitzenplatz futsch! CFC-Kicker Löwe denkt bereits ans Duell gegen Aue

Chemnitz - CFC-Routinier Chris Löwe (33) erwischte beim 0:2 gegen Cottbus nicht den besten Tag.

Das letzte Spiel gegen Aue bestritt Chris Löwe (l.) noch im Trikot von Dynamo - und verlor im Mai 2022 mit 0:1. Im Pokal soll es für ihn anders laufen.
Das letzte Spiel gegen Aue bestritt Chris Löwe (l.) noch im Trikot von Dynamo - und verlor im Mai 2022 mit 0:1. Im Pokal soll es für ihn anders laufen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Beim ersten Gegentor lenkte er den Schuss von Eric Hottmann (23) mit der Hacke unhaltbar ab. Vor dem zweiten Treffer konnte er Nicolas Wähling (25) nicht stoppen. Den Schuss des Energie-Angreifers ließ Keeper Jakub Jakubov (34) prallen. Hottmann staubte ab.

"Es ist eine ähnliche Situation wie in Erfurt", meinte Löwe nach der Heimpleite gegen die Lausitzer: "Ich glaube, dass nicht die bessere, sondern die erfahrenere, clevere Mannschaft gewonnen hat. Wenn man die Gegentore sieht - da tut mir alles weh."

Das 0:1 von Hottmann erlebte der Verteidiger so: "Ich laufe mit Absicht hinter Robert Zickert (32), um den Schuss zu blocken. Als der Ball meinen Fuß berührt, dachte ich, die Situation ist geklärt. Als ich mich umdrehe, liegt er drin."

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Was Löwe ärgerte: "Wie schon beim 0:1 in Erfurt waren alle Treffer vermeidbar. Viel öfter haben beide Gegner nicht auf unser Tor geschossen. Das tut einfach weh."

CFC in Tabelle abgerutscht

Gegen Cottbus machte Chris Löwe nicht sein bestes Spiel für den CFC.
Gegen Cottbus machte Chris Löwe nicht sein bestes Spiel für den CFC.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Himmelblauen sind in der Tabelle abgerutscht, stehen mittlerweile nur noch auf Rang sechs. Ernüchternd für Löwe, der sich nur noch wenig Hoffnung auf den Spitzenplatz macht: "Bei einem Sieg gegen Cottbus hätten wir vielleicht nochmal darüber reden können. Wir haben verloren und müssen uns jetzt einfach mal schütteln und wieder das auf den Platz bringen, was uns vor einiger Zeit ausgezeichnet hat."

Der Leistungsträger sieht trotz der aktuellen Ergebniskrise eine positive Entwicklung: "Wir waren gegen Erfurt und Cottbus deutlich besser als in der Hinrunde. Damals waren wir chancenlos. Zu mehr reicht es aktuell noch nicht. Das ist bitter und schade."

Abhaken sollte die Mannschaft von Trainer Christian Tiffert (41) die Saison nicht. Denn da ist noch der Sachsenpokal. Den will der CFC verteidigen.

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Löwe: "Wir haben am 22. März ein ganz wichtiges Spiel für den Verein und die Fans. Auf diesen Tag fiebern wir alle hin. Wir müssen die Zeit nutzen, um uns in eine Verfassung zu bringen, mit der wir Aue schlagen können."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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