Angespannte Personal-Situation: Auf welche Stars kann Eintracht gegen Werder setzen?

Von Susan Dobias

Frankfurt am Main - Zum Rückrundenstart kann Eintracht Frankfurt wieder auf zwei Leistungsträger zurückgreifen. Sowohl Nathaniel Brown (22) als auch Can Uzun (20) meldeten sich rechtzeitig vor dem Freitagabendspiel (20.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen fit.

In Stuttgart musste Can Uzun angeschlagen passen. Gegen Werder wird der 20-Jährige wieder zum Kader gehören.
In Stuttgart musste Can Uzun angeschlagen passen. Gegen Werder wird der 20-Jährige wieder zum Kader gehören.  © Arne Dedert/dpa

Ob sie Kandidaten für die Startelf sind, ließ Coach Dino Toppmöller (45) offen. Fehlen werden neben Younes Ebnoutalib (22, Innenband) auch weiterhin der erkrankte Hugo Larsson (21) sowie Mario Götze (33, krank). Fares Chaibi (23) ist vom Afrika Cup zurück und einsetzbar.

Angesichts der durchwachsenen Vorstellung unter der Woche in Stuttgart hat Toppmöller härtere Töne angeschlagen.

Kritik müsse jeder Fußballer aushalten. Das gehöre zum Profifußball dazu und damit müsse man umgehen können, sagte der 45-Jährige. Damit meinte er vor allem die erneuten Schwächen in der Abwehrleistung.

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Auch aus diesem Grund spricht in Bremen vieles für eine Rotation. Ist Uzun fit, wird er wohl die Position hinter den Spitzen einnehmen. Brown dürfte auf seine gewohnte linke Seite rücken.

Chaibi oder Mahmoud Dahoud (30) könnten dem defensiven Mittelfeld etwas mehr Stabilität geben. In der Offensive wird Toppmöller nach dem Ausfall von Ebnoutalib wohl wieder sein System hin zu einem Stürmer ändern. Arnaud Kalimuendo (23) ist da erste Option.

Eintracht Frankfurts Trainer Dino Toppmöller: "Brauchen ein Erfolgserlebnis"

Nach dem 2:3 beim VfB hat Dino Toppmöller (45) härtere Töne gegenüber seiner Mannschaft angeschlagen.
Nach dem 2:3 beim VfB hat Dino Toppmöller (45) härtere Töne gegenüber seiner Mannschaft angeschlagen.  © Tom Weller/dpa

Die Niederlage in Stuttgart hat er abgehakt, auch wenn es wieder "ein Rückschlag" gewesen sei.

"Es gilt, weiterzumachen und Lösungen zu finden. Wir werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen", sagte Toppmöller. Er selbst freue sich auf das Spiel, verspüre keinen Druck. "Ich habe großes Vertrauen in unsere Qualität", betonte der Coach.

Ob Bremen der richtige Aufbaugegner ist, wird sich zeigen. Werder wartet seit mehreren Bundesligaspielen auf ein eigenes Tor, zeigte sich zuletzt sehr harmlos. Das spielt für Toppmöller aber keine Rolle.

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"Wir setzen den Fokus auf uns. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, das Leinen losgelassen werden. Dann ist auch der Kopf wieder lockerer und auch die Beine fühlen sich dann leichter an", sagte er.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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