Ganz leises Aufatmen bei der Eintracht: So lange fällt Neuzugang Ebnoutalib aus

Frankfurt am Main - Younes Ebnoutalib (22) musste bei der bitteren 2:3-Pleite von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart am Dienstagabend bereits nach 20 Minuten verletzt vom Feld. Die Diagnose ist nicht der befürchtete Super-GAU, aber ein ordentlicher Rückschlag für den Neuzugang.

Younes Ebnoutalib (22, r.) musste gegen Stuttgart vorzeitig runter. Die Arena verließ er später mit Beinschiene und auf Krücken.
Younes Ebnoutalib (22, r.) musste gegen Stuttgart vorzeitig runter. Die Arena verließ er später mit Beinschiene und auf Krücken.  © Tom Weller/dpa

Es sehe "nicht ganz so gut aus", hatte Trainer Dino Toppmöller (45) umgehend nach Spielende zu einem möglichen Ausfall des Wintertransfers von der SV Elversberg gesagt.

Anschließend sei zunächst sogar ein Kreuzbandriss befürchtet worden, doch der wurde es zum Glück nicht. Stattdessen kam der 22-Jährige nach Informationen von "Bild" und "Sky" mit einem Innenbandanriss im Knie davon.

Damit fällt er demzufolge je nach Heilungsverlauf mindestens vier bis sechs Wochen aus.

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Ebnoutalib hatte gegen die Schwaben im Zweikampf mit Jeff Chabot (27) einen Schlag auf den Oberschenkel sowie das Knie abbekommen. Der Stürmer musste behandelt werden, probierte es anschließend noch einmal, ehe er die Segel strich und von Jean-Matteo Bahoya (20) ersetzt wurde. Die Arena verließ er schließlich mit einer Beinschiene und auf Krücken.

"Das ist eine Pille, die wir schlucken müssen", erklärte ein ernüchterter SGE-Coach, der auch noch weiterhin auf den deutschen Nationalspieler Jonathan Burkardt (25, Wadenverletzung) verzichten muss, nach Abpfiff.

Younes Ebnoutalib traf bei seinem Debüt für Eintracht Frankfurt

Winter-Neuzugang Younes Ebnoutalib (M.) ließ sich zunächst auf dem Feld behandeln, doch es ging nicht mehr weiter.
Winter-Neuzugang Younes Ebnoutalib (M.) ließ sich zunächst auf dem Feld behandeln, doch es ging nicht mehr weiter.  © Katharina Kausche/dpa

Der gebürtige Frankfurter Ebnoutalib war im Winter nach seinem kometenhaften Aufstieg aus der Vereinslosigkeit an die Spitze der Torjägerliste der 2. Bundesliga für acht Millionen Euro und mit großen Emotionen in seine Heimatstadt gewechselt.

Bei seinem Pflichtspieldebüt vor fünf Tagen gegen den BVB (3:3) traf er direkt zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.

Jetzt muss das Fußball-Märchen aber vorerst eine Zwangspause einlegen.

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Erstmeldung von 10.16 Uhr, zuletzt aktualisiert 16.04 Uhr.

Titelfoto: Katharina Kausche/dpa

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