Eintracht Frankfurt frustriert und "knallhart bestraft"

Frankfurt am Main - Nach der 1:2-Pleite gegen PAOK Saloniki in der Conference League ist bei Eintracht Frankfurt Frust schieben angesagt.

Frankfurts Cheftrainer Dino Toppmöller (43, l.) und Mittelfeldspieler Hugo Larsson (19) zeigen Trauerminen nach der 1:2-Niederlage gegen PAOK Saloniki.
Frankfurts Cheftrainer Dino Toppmöller (43, l.) und Mittelfeldspieler Hugo Larsson (19) zeigen Trauerminen nach der 1:2-Niederlage gegen PAOK Saloniki.  © Arne Dedert/dpa

Der Frankfurter Sportvorstand Markus Krösche machte nach der Partie am gestrigen Donnerstagabend aus seinen Gefühlen keinen Hehl: Es sei eine unglückliche Niederlage gewesen, befand der 43-Jährige.

Die Mannschaft sei dran gewesen, das Spiel nach dem Ausgleichstreffer der Griechen zu drehen, doch Fehler der Frankfurter seien "knallhart bestraft" bestraft worden. Die Spieler müssten "mehr Konsequenz im Verteidigen aufzeigen".

Cheftrainer Dino Toppmöller (43) nannte den 1:2-Endstand ebenfalls "extrem ärgerlich", weil dieses Ergebnis "unnötig" sei. "Bei den Gegentoren haben wir zu einfache Fehler gemacht, vorne waren wir nicht effizient genug. Deswegen haben wir das Spiel heute verloren", führte der Frankfurter Coach weiter aus.

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Sorgen bereitet dem Trainer Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri. Der 28-Jährige musste während des Spiels ausgewechselt werden.

Das sei "kein gutes Zeichen", befand Toppmöller. Genaueres wisse man aber noch nicht.

Timmo Hardung und Niels Nkounkou blicken in die Zukunft

Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt musste sich in der Conference League-Partie gegen PAOK Saloniki 1:2 geschlagen geben.
Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt musste sich in der Conference League-Partie gegen PAOK Saloniki 1:2 geschlagen geben.  © Arne Dedert/dpa

Auch Sportdirektor Timmo Hardung hadert mit dem gestrigen Spiel: "Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber dennoch verloren", klagte der 34-Jährige. Die Gegentore seien "zu leicht" gefallen.

Zugleich blickte Hardung in die Zukunft, denn durch den verpatzten Gruppensieg muss Eintracht Frankfurt in die Playoffs der Conference League gehen.

"Über die zusätzlichen Spiele freuen wir uns nicht, aber da müssen wir jetzt durch", konstatierte der Sportdirektor und betonte: Man habe die Gruppe nicht gewinnen können, als müssten nun die Playoffs gewonnen werden.

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Ebenfalls in die Zukunft richtete Frankfurts Verteidiger Niels Nkounkou (23) seinen Blick: Bei der am kommenden Sonntag (19.30 Uhr) anstehenden Bundesliga-Partie gegen den FC Augsburg wolle die Mannschaft eine "Reaktion" auf die zurückliegende Pleite zeigen und "drei Punkte holen".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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