Eintracht-Trainer Glasner ist trotz der Niederlage gegen Tottenham "unglaublich stolz"

Frankfurt am Main/London - In einer heiß umkämpften Partie musste sich Eintracht Frankfurt in der Champions League gegen Tottenham Hotspur 2:3 geschlagen geben, doch Frankfurts Trainer Oliver Glasner (48) ist dennoch überaus zufrieden mit seiner Mannschaft.

Frankfurts Faride Alidou (21, oben links) setzte sich in der 87. Spielminute per Kopfball durch und traf zum 2:3-Endstand.
Frankfurts Faride Alidou (21, oben links) setzte sich in der 87. Spielminute per Kopfball durch und traf zum 2:3-Endstand.  © Arne Dedert/dpa

Nach der Niederlage am späten Mittwochabend sagte der Österreicher: "Ich denke, über die gesamten 90 Minuten geht der Sieg für Tottenham in Ordnung, aber meine Mannschaft hat mich heute sehr beeindruckt."

Damit meinte er nicht nur das frühe Tor von Daichi Kamada (26) in der 14. Minute, mit dem die Frankfurter Adler sogar zunächst 1:0 in Führung gegangen waren.

Der 48-jährige Fußballlehrer lobte auch den Kampfgeist, den seine Spieler nach der gelb-roten Karte gegen Frankfurts Tuta (23) in der 60. Minute und dem 1:3-Rückstand an den Tag gelegt hätten.

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Die Mannschaft habe weiter konsequent verteidigt. Zugleich hätten die Spieler aber auch immer wieder den Weg nach vorne gesucht. Dadurch sei nicht nur der 2:3-Endstand durch den Treffer von Faride Alidou (21) in der 87. Minute erreicht worden. Ebenso seien Situationen entstanden, um "vielleicht den Ausgleich zu erzielen".

"Das ist Eintracht Frankfurt-Identität, die ich hier gesehen habe, und das macht mich unglaublich stolz, auch wenn es heute eine Niederlage war", unterstrich Oliver Glasner und ergänzte: "Wenn die Jungs so auftreten, dann stimmt mich das sehr zuversichtlich für unsere gemeinsame Zukunft."

Nächste Champions-League-Partie Ende Oktober gegen Olympique Marseille

Schon am Samstag wird sich zeigen, ob die Eintracht-Spieler diese "Identität" erneut an den Tag legen werden. Die Adler empfangen Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr). Nach der 0:3-Pleite beim VfL Bochum am vergangenen Samstag könnte die SGE einen Sieg in der Fußball-Bundesliga durchaus gebrauchen.

Am kommenden Dienstag (18 Uhr) sind die Adler dann in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei den Stuttgarter Kickers zu Gast.

Die nächste Champions-League-Partie steht erst am 26. Oktober (21 Uhr) an: Dann empfängt Eintracht Frankfurt Olympique Marseille.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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