Vor Rhein-Main-Duell: Macht Eintracht jetzt Ernst bei diesem Mainz-Star?

Frankfurt am Main/Mainz - Zusätzliche Brisanz im Rhein-Main-Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FSV Mainz 05 am kommenden Sonntag (15.30 Uhr): Beim Werben um Jungstar Paul Nebel (23) sollen die Hessen so langsam Ernst machen.

Paul Nebel bejubelt mit Stefan Posch (2.v.l.) dessen Treffer zum 1:0 gegen Olmütz, den er selbst vorbereite hat.
Paul Nebel bejubelt mit Stefan Posch (2.v.l.) dessen Treffer zum 1:0 gegen Olmütz, den er selbst vorbereite hat.  © Torsten Silz/dpa

Das berichtet die "Bild". Schon seit Längerem gibt es die Gerüchte, dass Sportvorstand Markus Krösche (45) und die SGE großes Interesse am im knapp 30 Kilometer von Frankfurt entfernten Bad Nauheim geborenen Offensiv-Allrounder besitzen.

Obwohl es laut dem Blatt noch keine konkreten Gespräche zwischen den beiden Klubs gegeben habe, stehe der 1,69 Meter große Techniker sehr weit oben auf der Wunschliste der Adlerträger.

Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass Nebels Vertrag bei den 05ern im kommenden Jahr ausläuft. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der 23-Jährige den Kontrakt nicht verlängern wird.

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Will Mainz noch eine Ablösesumme für den Spieler kassieren, dann müsste er im kommenden Sommer verkauft werden.

Nebels Marktwert liegt laut "Transfermarkt.de" zurzeit bei 15 Millionen Euro. Bei nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit dürfte eine höhere Summe schwer zu erzielen sein; "Bild" geht deshalb von zehn bis 15 Millionen Euro aus.

Nach überragender Saison lief es 2025/26 schleppend für Paul Nebel an

Schiedsrichter Benjamin Brand (2.v.l.) erklärt Paul Nebel (M.), warum er gerade den roten Karton gesehen hat. Gegen den SC Freiburg flog der Mainzer Dribbler in dieser Saison bereits zum zweiten Mal vom Platz.
Schiedsrichter Benjamin Brand (2.v.l.) erklärt Paul Nebel (M.), warum er gerade den roten Karton gesehen hat. Gegen den SC Freiburg flog der Mainzer Dribbler in dieser Saison bereits zum zweiten Mal vom Platz.  © Harry Langer/dpa

Nebel wechselte bereits vor zehn Jahren von den Kickers Offenbach in die Mainz-Jugend. Nach zwei Jahren als Leihspieler beim KSC gelang ihm in der vergangenen Saison bei Mainz der große Durchbruch.

Zehn Tore und sieben Assists sorgten auch dafür, dass ihn Julian Nagelsmann (38) im vergangenen September erstmals für die A-Nationalmannschaft nominierte.

Diese Saison lief allerdings sehr schleppend für den 14-fachen U21-Nationalspieler an. Gleich am ersten Spieltag kassierte er bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln die Rote Karte. Es folgt ein weiterer Platzverweis Ende November beim 0:4 in Freiburg.

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In der Folge kam der 1,69 Meter große Techniker erst einmal nur noch von der Bank. Doch zuletzt fand der 23-Jährige zu alter Form zurück.

In den letzten drei Bundesligaspielen gelangen ihm ein Tor und ein Assist. Beim 2:0-Sieg gegen Sigma Olmütz in der Conference League bereitete das wichtige 1:0 vor.

Titelfoto: Torsten Silz/dpa

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