Erster Cottbuser spricht offen über Aufstiegs-"Traum" in der Kabine: Wollitz den Tränen nahe!

Cottbus - Starke Worte in der Kabine, starke Taten auf dem Platz! Mit einem Dreierpack ballert Erik Engelhardt (27) Energie Cottbus ein Stück näher Richtung 2. Bundesliga. Nach dem Spiel spricht der Torjäger vom Dienst offen wie nie über den Lausitzer Aufstiegstraum.

Cottbus-Torjäger Erik Engelhardt (27) schoss am Dienstagabend dreimal richtig scharf und traf vor dem Spiel einen Nerv.
Cottbus-Torjäger Erik Engelhardt (27) schoss am Dienstagabend dreimal richtig scharf und traf vor dem Spiel einen Nerv.  © IMAGO / Steffen Beyer

"Wir haben alle einen Traum. Aber der Traum ist nicht nur der Traum eines jeden Einzelnen, sondern auch der Traum von den anderen", verriet Energies erfolgreichster Torjäger (jetzt 19 Buden) nach dem furiosen 3:0-Sieg über die Löwen.

Dies habe Engelhardt vor dem Anpfiff in der Kabine preisgegeben und seine Teamkollegen an das "das Feuer in den Augen haben eines Sechsjährigen oder Fünfjährigen" erinnert.

Selbst Trainer Pele Wollitz (60) soll den Tränen nahe gewesen sein, wie die Trainerikone später bei MagentaSport durchblicken ließ.

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Energie Cottbus Cottbus eindrucksvoll wieder da, doch ein Ex-Energieler glaubt (noch) nicht an Aufstieg

Nach der Ansprache voller Leidenschaft fegte Energie wie ein Feuer über den Platz und zähmte zahnlose Löwen von 1860 München.

Gästetrainer Markus Kauczinski (56) gab auf der Pressekonferenz zu: "Cottbus ist über uns hergefallen."

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Pele Wollitz (60) spendet den Fans und seinem Team Applaus für die Machtdemonstration gegen die Löwen.
Pele Wollitz (60) spendet den Fans und seinem Team Applaus für die Machtdemonstration gegen die Löwen.  © IMAGO / Fotostand

Allen voran der gebürtige Oberfranke Erik Engelhardt, der gegen den bayrischen Rivalen seinen ersten Dreierpack der Karriere erzielte. Die Löwen sind damit raus aus dem Aufstiegsrennen, Energie mehr denn je mittendrin.

Cottbus hat fünf Punkte mehr als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison und dank des Duisburg-Siegs im Konkurrenz-Spiel gegen die zuletzt scheinbare Übermacht VfL Osnabrück ein echtes Spitzenspiel (Sonntag, 13.30 Uhr) vor der Brust.

Engelhardt bleibt demütig: "Wir müssen gucken, wo wir herkommen. [...] Wir müssen einfach auf uns schauen. Wir gehen da schon mit Überzeugung hin, aber ohne Kampfansagen."

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Fakt ist: In der Form und dem Selbstverständnis der letzten beiden Spiele ist Energie kaum zu stoppen. Noch sind sechs Spiele zu gehen, bis sich Energie und Engelhardt den "Traum" von der 2. Liga erfüllen können.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / Steffen Beyer; IMAGO / Fotostand

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