Holt Cottbus das nächste Bruder-Double? Das sagt Wollitz

Oberndorf in Tirol (Österreich) - Das Duo aus Tolcay (31) und Tolga Cigerci (34) ist gesprengt, gibt es dennoch bald wieder ein Brüder-Paar im Energie-Trikot? Seit Tagen geistert der Name von David Kinsombi (30) durch Cottbus.

Für Sandhausen standen die Kinsombi-Brüder schon einmal gemeinsam auf dem Platz. (Archivfoto)  © Imago / Jan Huebner

Der erfahrene Zweitliga-Recke ist der ältere Bruder von Christian (26), der frisch aus Rostock verpflichtet wurde.

Und Energie sucht nach einem Sechser aus einem hohen Regal. Dies wäre Kinsombi zweifelsohne, der 238 Schlachten in der 2. Liga schlug und zuletzt mit Paderborn ins Oberhaus aufstieg.

Dort wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert, jetzt ist Kinsombi frei auf dem Markt. Und bald mit seinem Bruder vereint?

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Energies Trainer-Manager Pele Wollitz (60) räumt im Österreich-Trainingslager gegenüber TAG24 mit den Gerüchten auf:

"Das kann ich absolut verneinen, es gibt aktuell keinen Kontakt. Im Moment ist er kein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen. Wir haben jetzt andere Prioritäten. Was stimmt, ist, dass wir im Winter an ihn mehrere Anfragen gestellt hatten."

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David Kinsombi (30, r.) stieg zuletzt mit Paderborn in die Bundesliga auf, ist jetzt auf Klubsuche.  © David Inderlied/dpa

Ein Deal kam damals nicht zustande. Energie entschied sich letztlich für Tolga Cigerci (34). Nach dem Abgang des Ex-Bundesliga-Stars hat Cottbus die Sechser-Position neu definiert, hätte am liebsten einen dynamischen Spieler.

Oder einen Hybrid-Spieler, der situativ zwischen Innenverteidigung und defensivem Mittelfeld rotieren kann.

Allerdings haben sich dem Vernehmen nach zuletzt die Bedarfe verschoben, Energie sucht vornehmlich nach drei Spielern für die Verteidigung (rechts, links, innen).

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Die Dringlichkeit hat sich kurzfristig erhöht, weil Leon Guwara (30, Linksverteidiger) aus persönlichen Gründen nicht mit ins Trainingslager reiste und Fousseny Doumbia (21, Innenverteidiger) eine Kapselverletzung am Zeh auskuriert.

Deswegen testete Wollitz unter anderem Stammsechser Dominik Pelivan (30) gegen Halle (2:0) als hybriden Innenverteidiger, der im Gegenpressing, wenn nötig, eine Reihe nach vorne rutschen sollte.

Wollitz' Fazit: "Ich habe das nicht so gesehen, wie ich das gerne gehabt hätte. Das ist zu dem Zeitpunkt aber noch nicht das Problem."

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