Nächste Medien-Schelte: Cottbus siegt, Wollitz schweigt!

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Cottbus - Pele Wollitz (60) schweigt, sein Team liefert! Nach seinem verbalen Rundumschlag von Freitag, in dem Energies Trainer auch die Medien harsch kritisiert hatte, bleibt Wollitz beim irren Topspiel gegen Rot-Weiss Essen stumm.

Pele Wollitz (60, r.) zeigte sich rund um das Essen-Spiel überaus angespannt, war nicht wirklich gut zu sprechen.
Pele Wollitz (60, r.) zeigte sich rund um das Essen-Spiel überaus angespannt, war nicht wirklich gut zu sprechen.  © IMAGO / Markus Endberg

Das übliche Interview vor der Partie bei MagentaSport blockte der erfahrene Trainer ab, auch nach dem furiosen Sieg schlug Wollitz selbst seinem langjährigen Wegbegleiter und Moderator Thomas Wagner das Gespräch aus.

An der anschließenden Pressekonferenz nahm der Trainer teil, hielt sich aber in seinem Statement ungewohnt kurz, bügelte die zwei Nachfragen überaus schmallippig ab.

Eine Haltung, die er bereits auf der Pressekonferenz vor dem Spiel an den Tag gelegt hatte. Interviews gab er diese Woche keine.

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Die klare Botschaft dahinter: Ich möchte mit euch Medien derzeit nicht reden, weil ich mich und Energie Cottbus benachteiligt, ins falsche Licht gerückt und teilweise falsch verstanden fühle.

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Auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab sich Energies Trainer (l.) überaus einsilbig.
Auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab sich Energies Trainer (l.) überaus einsilbig.  © TAG24/Lukas Schulze

Schade, denn nach der Aufholjagd des Jahres (5:3 nach 1:3-Rückstand) hätte Wollitz allen Grund gehabt, seine Mannschaft zu loben oder eine neuerliche Kampfansage zu platzieren.

Allein, dass Energie zum fünften Mal in diesem Jahr (!) einen Rückstand in einen Sieg umbiegt, ist aufstiegsreif.

Auch dank der aufgeheizten Fans, die ihr Team selbst nach 1:3-Rückstand bedingungslos nach vorne peitschten, schaffte Cottbus die Wende. Dies rang sogar RWE-Trainer Uwe Koschinat (54) auf der Pressekonferenz ein "Kompliment an jeden einzelnen Energie-Fan" ab.

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Mit der Wucht im Rücken brachten die Hausherren einen Gegner zu Fall, der zuletzt sieben Siege in Folge eingefahren hatte.

"Uns ist es nicht mehr gelungen, gegen Ende das Spiel auszubremsen. [...] Und dann, muss man so klar sagen, haben wir es auch irgendwie nicht mehr aufhalten können. Dann hast du gemerkt, dass Cottbus an diesen Sieg glaubt, dass sie alles investieren, um das Ding zu drehen", zeigte sich Koschinat als fairer Verlierer.

Im Anschluss war Wollitz an der Reihe – und zog sich verbal zurück. Wie lange dies andauern wird, bleibt sein Geheimnis ...

Titelfoto: IMAGO / Markus Endberg

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