Wollitz holt zum Rundumschlag aus: Osnabrück, Ittrich und die Medien kriegen ihr Fett weg!

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Cottbus - Riesen-Unmut bei Pele Wollitz (60)! Vor dem Schicksalsspiel gegen Rot-Weiss Essen (Sonntag, 13.30 Uhr) in der 3. Liga kocht Energies Trainer innerlich vor Wut.

Laut Pele Wollitz (60) sei seinem Team in Osnabrück ein "klarer Elfmeter" verweigert worden.
Laut Pele Wollitz (60) sei seinem Team in Osnabrück ein "klarer Elfmeter" verweigert worden.  © IMAGO / osnapix

Wollitz erzürnt auch Tage später der Umgang mit ihm und seiner Mannschaft beim VfL Osnabrück: "Ich glaube, dass letzte Woche Sonntag die Grenzen ganz klar überschritten worden sind. [...] Respektloser kann man einem Klub keine Abneigung zeigen", klagte Wollitz auf der Pressekonferenz am Freitag.

Nach seiner Schilderung hätten er und sein Team einen "Spießrutenlauf" mit unzähligen "Beleidigungen" überstehen müssen: "Wenn man aus der Kabine kommt, da an dem Zaun, da stehen Hunderte. Keine Ordner da", so der emotional geladene Trainer.

Auch bei der Anfahrt des Busses und nach dem Spiel hätte es an der Ordner-Präsenz gemangelt.

Fan-Ansturm in Cottbus vor dem Schicksalsspiel
Energie Cottbus Fan-Ansturm in Cottbus vor dem Schicksalsspiel

Doch damit nicht genug - nach seiner Ansicht sei seinem Team "ein klarer Elfmeter" verweigert und im Anschluss durch TV-Partner MagentaSport totgeschwiegen und durch den Moderator "lächerlich" gemacht worden.

Wittert Wollitz eine Verschwörung gegen ihn und den Verein? "Wenn in dem Spiel mit so einer groben Fehleinschätzung ein Schiedsrichter [Patrick Ittrich; Anm. d. Red.] eine kicker-Note zwei bekommt von der Heimatpresse, vier Mann in der Elf des Tages, dann weiß ich, was letzte Woche da alles so passiert ist."

Der erfahrene Trainer hat noch nicht fertig: "Warum soll Energie Cottbus einen Elfmeter kriegen, warum soll Energie Cottbus aufsteigen, dieser kleine Klub da am Ende der Welt, da an der Polen-Grenze."

Energie Cottbus hat in der Rückrunde kein Schiedsrichter-Glück

Wollitz (l.) war in der Pressekonferenz am Freitag alles andere als gut zu sprechen.
Wollitz (l.) war in der Pressekonferenz am Freitag alles andere als gut zu sprechen.  © TAG24/Lukas Schulze

Fakt ist: Energie ist in der Rückrunde tatsächlich bei vielen Schiri-Entscheidungen nicht vom Glück geküsst worden.

Zuvor wurde gegen Stuttgart II ein reguläres Tor aberkannt, gegen Havelse ein Treffer (zu Recht) mit deutlicher Verzögerung einkassiert und gegen Mannheim ein Tor geklaut.

Wollitz, der diese Woche keine weiteren Interviews gibt, führt aus: "Stand jetzt ist der Aufstieg für uns schwieriger als für die anderen Mannschaften, weil diese Situationen, die da bewertet werden, für mich nicht nachvollziehbar sind."

Spielort endlich klar: Entscheidung um "Lausitz-Finale" gefallen!
Energie Cottbus Spielort endlich klar: Entscheidung um "Lausitz-Finale" gefallen!

Kann seine Mannschaft gegen Essen die Wut in Energie umsetzen? "Am Sonntag geht es darum, dieses Publikum komplett auf deine Seite zu holen, komplett anzuzünden, komplett heiß zu machen, komplett zu emotionalisieren", so Cottbus' Trainer.

In dem Heimspiel, für das Freitagmittag knapp 17.000 Tickets verkauft wurden und ein regelrechter Fan-Ansturm läuft, dürfte zumindest der "zwölfte Mann" auf Energies Seite sein.

Titelfoto: IMAGO / osnapix

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