Offiziell: Platz zwei futsch für Cottbus! Erster Schlüsselspieler schimpft über Leistung

Cottbus - Hängende Köpfe bei Energie Cottbus: Durch das späte Remis gegen Kellerkind Ulm (1:1) vermeidet der FCE zwar die Blamage, schenkt aber seine gute Ausgangsposition im Aufstiegsrennen her.

Kapitän Axel Borgmann (31, m.) und Dominik Pelivan (29, r.) hatten nach Abpfiff viel Redebedarf.
Kapitän Axel Borgmann (31, m.) und Dominik Pelivan (29, r.) hatten nach Abpfiff viel Redebedarf.  © Imago / Jan Huebner

Gut zwei Stunden nach Abpfiff steht fest: Platz zwei ist pünktlich zur Länderspielpause futsch, weil Verl durch seinen 3:0-Heimsieg vorbeizieht.

Dazu haben auch Essen und Duisburg am Sonntag die Möglichkeit. Energie ist im schlechtesten Fall nach dem Spieltag nur noch Fünfter.

Viel schlimmer ist, dass die Wollitz-Truppe derzeit unter ihren Möglichkeiten spielt und erneut einem Rückstand hinterherrennt - zum sechsten Mal in der Rückrunde.

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Schlüsselspieler Dominik Pelivan (29) schimpft in der Mixed-Zone: "Das Tor darf so nicht passieren. [...] Das ist dann ernüchternd, wenn du früh zurückliegst und der ganzen Zeit der Musik hinterherläufst und versuchst das Ergebnis zu drehen, was wir schon oft geschafft haben, aber das kriegst du auch nicht immer hin."

Worte und Spielverläufe, die sich Woche für Woche wiederholen.

Energie Cottbus fehlt auch gegen SSV Ulm offensiv das Durchsetzungsvermögen

Kleiner Hoffnungsschimmer: Stürmer Erik Engelhardt (27) brach nach sieben Spielen seine Torflaute. (Archivbild)
Kleiner Hoffnungsschimmer: Stürmer Erik Engelhardt (27) brach nach sieben Spielen seine Torflaute. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa

Nach 70 Minuten schaltete Wollitz auf Attacke, brachte in Timmy Thiele (34) einen zweiten Stürmer und immerhin den Ausgleich nach einer wahren Standard-Serie. Dabei blieb es aber.

Pelivan kritisch: "Wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen im letzten Drittel. Wenn wir schon zwei Stürmer drin haben, erwarte ich, dass wir da Flanken reinhauen eine nach der anderen. Da müssen wir das Tor erzwingen. Gerade jetzt, wenn es nicht so locker von der Hand geht, muss man den Ball irgendwie über die Linie drücken. Gerade in den letzten zehn Minuten hatten wir viel zu wenig Druck vor dem Tor."

Ist Energie zu verkopft? Pelivan widerspricht: "Gerade die Spieler, die letztes Jahr hier waren, wissen, wie sich das anfühlt. So ist meine Einstellung nicht. Ich denke, wir sind weiter im Geschäft."

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Allerdings: Einen konkreten Lösungsansatz, was Energie besser machen muss, hatte auch er nicht parat.

Hoffnung macht immerhin das Tor-Comeback von Goalgetter Erik Engelhardt (27) nach sieben torlosen Spielen. Pelivan: "Für Panzer war es wichtig, dass er heute ein Tor gemacht hat."

Titelfoto: Imago / Jan Huebner

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