Spielort endlich klar: Entscheidung um "Lausitz-Finale" gefallen!

Cottbus - Das "Lausitz-Finale" steigt … in der Lausitz! Dies verkündete der Fussball-Landesverband Brandenburg (FLB) am Montag.

Der Finaltag der Amateure wurde in Cottbus zuletzt 2024 ausgetragen – wie jetzt auch 2026 wieder.  © Sebastian Räppold/Matthias Koch/dpa

Demnach wird das Finale des Landespokals zwischen Energie Cottbus und dem VfB Krieschow im Cottbuser LEAG Energie Stadion stattfinden.

Die Entscheidung ist keine Überraschung, sondern war angesichts des Lokal-Charakters der Paarung erwartet worden. Dies sei auch ein Kriterium bei der Spielort-Wahl gewesen.

Zu gewöhnlichen Heimspielen des Drittligisten kommen allein in der 3. Liga über 12.000 Zuschauer im Schnitt.

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Derartige Fanmassen wären weder in Fürstenwalde (8000 Plätze) noch in Bernau (4500), die sich ebenfalls für die Ausrichtung des Finals beworben hatten, möglich gewesen. Hinzu kommen sicherheitsrelevante Themen, die am Cottbuser Standort am ehesten zu bewältigen sind.

Allerdings: Für den favorisierten Profiklub ist der Spielort ein mittelgroßer Heimvorteil gegenüber Krieschow. Der Fünftligist hatte sich im Vorfeld dennoch für ein Finale in der Lausitz ausgesprochen, um möglichst viele Fans teilnehmen zu lassen.

Eine besondere Note bekommt das Duell angesichts der im Raum stehenden Kooperation zwischen Cottbus und Krieschow. FCE-Entscheider Pele Wollitz (60) hatte durchblicken lassen, eine Zusammenarbeit zur Förderung von Nachwuchstalenten zu forcieren.

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Landespokal Brandenburg: Final-Termin weiter offen, FLB hat diverse Szenarien entwickelt

Ins LEAG Energie Stadion passen bis zu 20.000 Zuschauer.  © Julius Frick/dpa

Offen bleibt hingegen bis kurz vor Schluss der Spieltermin – sollte Cottbus auf Platz drei der 3. Liga landen, wird die Partie vom zentralen Finaltag der Amateure am 23. Mai ausgekoppelt.

Jedoch kann zum jetzigen Zeitpunkt noch kein fixer Ausweichtermin benannt werden, denn: Ein Relegationsrückspiel wäre für den 26. Mai terminiert. Vier Tage später steigt in der NOFV-Oberliga Süd der letzte Spieltag.

Während der VfB Krieschow weder auf- noch absteigen kann, kämpft Kontrahent Lok Stendal Stand jetzt nach wie vor um den Klassenerhalt. Es käme einem Eingriff in den Wettbewerb gleich, wenn dieses Spiel verlegt werden würde.

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Wie aus Verbandskreisen zu hören ist, wurden deshalb diverse Szenarien entwickelt.

Während bis Mitte Mai also der Spieltermin offen bleibt, steht zumindest fest, was mit den Einnahmen aus dem Ticketverkauf des Finals geschieht: 35 Prozent gehen an den Verband "zur Deckung der nachgewiesenen Organisationskosten einschließlich Ordnerdienst- und Security-Kosten". Die Restsumme wird paritätisch unter Cottbus und Krieschow aufgeteilt.

Dies ist in Paragraf 8 (2) der Finanzordnung des Verbandes klar geregelt.

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