Rückkehr zum FC Bayern? Das sagt Müller zu einem möglichen Comeback
München/Vancouver - Nicht in seiner Heimat München wohnen zu können, scheint dem ehemaligen FC-Bayern-Spieler Thomas Müller (36) Herzschmerz zu bereiten. Trotz Wohnung in Vancouver ist für den Whitecaps-Spieler klar: Bayern bleibt seiner Nummer Eins!
Freunde, Familie und auch seine Frau Lisa Müller (36) – sie alle wohnen in Bayern. Auch zu Weihnachten ließ es sich der 36-Jährige nicht nehmen, die Festtage in München zu verbringen.
Doch derzeit befindet sich der Profi-Kicker wieder mit den Vancouver Whitecaps in Spanien. Dort bereitet sich der kanadische Klub intensiv auf die neue Spielzeit in der Major League Soccer vor.
Kurz vor dem Abflug wurde Müller im Interview mit "Sky Sport" deutlich: In seiner Brust schlagen "zwei Herzen" – für Deutschland und Kanada. Zwar fehle ihm Bayern, aber gerade kulinarisch wolle er sich voll auf die Küche in Vancouver einlassen.
"Wenn jemand auswandert und unsere deutsche Kultur, gerade auch Essen [...] in andere Länder bringt und diese Kunst vielleicht dort fortführt. So sehr ich das wertschätze, habe ich bisher keinen Leberkäs vermisst in Kanada", so Müller und fügt hinzu: "Obwohl ich, glaube ich, einen kriegen könnte. Doch für mich ist das einfach Heimat."
Sollte Müller jedoch einmal Lust auf eine Leberkäs-Semmel bekommen, könne er jederzeit "heimfahren" – zurück nach München. Für den Profi ist klar: Auch wenn er sich in Kanada gut eingelebt hat, bedeutet die Rückkehr nach Bayern für ihn, nach Hause zu kommen.
Rückkehr zum FC Bayern? Das sagt Thomas Müller
"Die Verbindung zum FC Bayern ist weiterhin da, emotional und inhaltlich. Und mit der Vereinsführung ist besprochen, dass es die Möglichkeit gibt, künftig einen gemeinsamen Weg zu gehen. Eine Absichtserklärung oder gar ein Termsheet gibt es noch nicht. Ich will jetzt auch parallel keinen Trainerschein machen oder ein Studium beginnen."
Noch denkt Müller aber nicht ans Aufhören: Erst einmal will er "auf dem grünen Rasen stehen und ganz Athlet sein". Alles andere soll erst nach der aktiven Karriere folgen – in Ruhe und mit Bedacht.
Titelfoto: Darryl Dyck/Canadian Press via ZUMA Press/dpa
