Schnäppchen-Deal für Bayern? 20-Jähriger soll Leon Goretzka ersetzen
München - Leon Goretzka (31) verlässt den FC Bayern im Sommer, die Planungen für den Kader der kommenden Saison laufen bereits – und auch Ersatz für den Mittelfeldspieler haben die Münchner bereits gefunden.
Ende Juni läuft der Vertrag von Goretzka aus und dann heißt es: Tschüss Bayern! Seither kam der 31-Jährige nicht mehr zum Einsatz.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) und Nationalspieler Aleksandar Pavlović (21) sind auf der Sechserposition fest eingeplant, während Tom Bischof (20) dahinter als weitere Option auf seine Chance wartet.
Den Kaderplatz von Goretzka soll ein bereits bekanntes Gesicht einnehmen: Noel Aséko-Nkili (20), er kam für Bayerns U19 bereits in 22 Pflichtspielen zum Einsatz.
Laut "AZ"-Informationen wechselt der Rückkehrer zur neuen Saison zurück zu den Münchnern. Aktuell ist er noch dem Zweitligisten Hannover 96 ausgeliehen.
Doch wie teuer wird dieser Kauf für die Bayern? Schließlich beträgt der Marktwert von Aséko-Nkili bereits sechs Millionen Euro, Tendenz steigend. Der Klub vereinbarte bei Leihbeginn im Februar 2025 ein Rückkaufrecht für 2,4 Millionen.
Hannover kann den ausgeliehenen Spieler für eine Million Euro fest verpflichten. Gleichzeitig hat sich Bayern das Recht gesichert, ihn anschließend für 2,4 Millionen Euro zurückzukaufen.
Also konkret: Bayern würde zunächst eine Million Euro erhalten und später 2,4 Millionen zahlen. Unterm Strich wären das effektiv nur 1,4 Millionen Euro, um den Spieler zurückzuholen.
Leon Goretzka möchte Sprung in den WM-Kader schaffen
Doch für Goretzka heißt es trotzdem noch: Bis zum Sommer alles geben! So steht er nun unter Zugzwang und muss sich im Training bei Chefcoach Vincent Kompany (39) anbieten, wenn er den Sprung in den WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann schaffen will.
"Der Trainer und wir alle haben ja gemeinsam mit Leon gesprochen und Leon weiß, dass wir im Mittelfeld einige Spieler haben, dass wir natürlich auch die Jungen zum Spielen bringen wollen – das war Teil auch seiner ganz bewussten Entscheidung", so Bayerns Vorstandsboss Jan-Chrstian Dreesen (58).
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa
