Aue-Coach "Shubi" hasst Schönrederei

Aue-Bad Schlema - Der Auftakt gegen die VSG Altglienicke (3:3) hinterließ keine verletzten Spieler - Linus Queißer (22) hatte nach dem Schlag auf den Oberschenkel Entwarnung gegeben -, sondern nur verletzte Ehre, wie Cheftrainer Khvicha Shubitidze (51) noch mal jedem ins Stammbuch schrieb. Es grämt ihn noch immer, wie sich der FCE da als "Schülermannschaft" präsentierte. In der Regionalliga Nordost kann man sich diese Blöße nicht geben.

Auf dem Papier ist Aufsteiger Tasmania eine Pflichtaufgabe. Khvicha Shubitidze (51) schaut dennoch darauf, dass sich seine Mannschaft nicht wieder in der ersten Halbzeit nass machen lässt.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wir wollen uns gegenüber der ersten Halbzeit verbessern und werden das auch tun. Alle Spieler sind einsatzfähig und hoffentlich auch mit Erfahrung bereit, um den Sieg zu kämpfen", so der 51-Jährige.

"Shubi" kommt immer wieder auf die Dinge zu sprechen, die Verbesserungspotenzial bergen. Keine Selbstbeweihräucherung oder Schönrederei.

So kann man seine Spieler kitzeln und zu höheren Leistungen anspornen, gerade wenn der Kader so viele junge, entwicklungsfähige Spieler beinhaltet, wie den, den der Schacht dieses Jahr ins Rennen schickt - sieht man von den erfahrenen Haudegen Martin Männel (38), Marcel Bär (34) oder Simon Skarlatidis (35) ab.

FC Erzgebirge Aue Erzgebirge Aue atmet auf: Entwarnung bei Linus Queißer

"Wir haben eine junge Mannschaft, die noch viel lernen muss", unterstreicht Shubitidze.

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Kommandos vor Heimkulisse schwierig

Da braucht es das ein oder andere Kommando mehr vom Trainer, was bei einer Heimspielkulisse wie gegen Altglienicke vor 8600 Zuschauern eher untergeht als auf dem Sportplatz-Idyll Freitagabend im Berlin-Neuköllner Werner-Seelenbinder-Sportpark.

Shubitidze: "Vielleicht erreiche ich dann ein, zwei Spieler eher mit meinen Hinweisen, was man besser machen kann. Im letzten Spiel haben wir versucht, nach 20 Minuten anders zu agieren, was bei der Lautstärke nicht so ankam. Nach 30 Minuten haben wir es verstanden und dann war es akzeptabel. Vielleicht ist die Zeitspanne jetzt geringer, wenn wir etwas besser machen müssen, was wir bisher noch nicht so gut gemacht haben."

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