Magdeburg-Boss hakt Streit ab: "Alle wollen das Gleiche: Alles für den Verein geben!"

Magdeburg - Voller Fokus auf den Klassenerhalt! Der 1. FC Magdeburg hat nach den Streitigkeiten mit den Fans unter der Woche mit der Sache abgeschlossen.

Otmar Schork (65), Sportchef des 1. FC Magdeburg, hat mit den Streitigkeiten zwischen Fans und Mannschaft abgeschlossen.
Otmar Schork (65), Sportchef des 1. FC Magdeburg, hat mit den Streitigkeiten zwischen Fans und Mannschaft abgeschlossen.  © Michael Matthey/dpa

Sportchef Otmar Schork (65) war es wichtig, schnellstmöglich alles zu klären, damit am Samstag gegen Holstein Kiel (13 Uhr/Sky) wieder alle an einem Strang ziehen.

"Wir haben am Sonntag bereits auf dem Platz diskutiert, darüber gesprochen und uns verständigt, das schnellstmöglich aufzuarbeiten. Am Dienstag haben wir uns mit Vertretern der aktiven Fanszene getroffen und uns ausgetauscht. Es gab am Sonntag Emotionen und Überreaktionen, aber alle wollen das Gleiche: alles für den Verein geben", so der 65-Jährige am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Trainer Christian Titz (51) hatte sich bereits am Mittwoch zu dem Vorfall vor der Stehtribüne geäußert und sich entschuldigt.

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Der Coach: "Es war wichtig, dass wir zusammengekommen sind und uns ausgetauscht haben und dass jetzt auch klar ist und wir uns einig sind, dass wir gemeinsam nach Kiel fahren und dort alles versuchen, dass wir erfolgreich sind."

Und weiter: "Wenn sich wirklich jemand dadurch angegriffen und durch meine Person beleidigt gefühlt hat, dann tut mir das leid, (...) das war nicht meine Absicht."

Magdeburgs Trainer Titz verteidigt Spielstil

Auch zum aktuellen Auftreten an sich äußerte sich der Trainer am Donnerstag. Die Fans hatten unter anderem moniert, dass die Spieler nicht genug für den Klassenerhalt kämpfen würden. Das sieht Titz anders:

"Die Spiele sind sehr eng, zweikampf- und laufintensiv, oftmals entscheiden Kleinigkeiten über den Verlauf der Partie. Hohe Bälle und Eingaben können dazu führen, dass ein Spiel in eine andere Richtung kippen kann. Wir haben eine Spielart, machen uns aber trotzdem Gedanken, wie wir die Spiele angehen und uns in der Defensive strukturieren."

Fakt ist: Mit einem Dreier in Kiel könnte der FCM die Abstiegsplätze in der 2. Bundesliga am Wochenende verlassen. Und das sollte definitiv das Ziel sein.

Titelfoto: Michael Matthey/dpa

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