FCM-Boss Schork wehrt sich gegen Dynamo-Aussagen zu Andi Hoti

Magdeburg - Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth, äußerte sich Otmar Schork (68), Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, zu dem Transfer-Prozess von Andi Hoti (22).

Otmar Schork (68) hatte von Beginn an klare Vorstellungen bezüglich des Transfers.
Otmar Schork (68) hatte von Beginn an klare Vorstellungen bezüglich des Transfers.  © Harry Langer/dpa

Die Spannungen zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden gingen zuletzt weit über den Rasen hinaus. Grund dafür: die Personalie Andi Hoti. Der Innenverteidiger war der Kern eines umstrittenen Transferpokers, bei dem die Ansichten und Meinungen der Verantwortlichen auseinander gingen.

Gegenüber TAG24 hatte Gonther verraten, dass man Magdeburg ein "sehr sehr gutes Angebot" für Hoti vorgelegt habe, der Liga-Kontrahent gab jedoch kein grünes Licht für einen Wechsel nach Dresden.

Zwischen den Zeilen war zu erkennen: Gonther ging davon aus, dass Otmar Schork grundsätzlich etwas dagegen hatte, Hoti nach Dresden ziehen zu lassen. Schork selbst hatte dazu eine klare Meinung, die er auf der PK kundtat: "Das ist definitiv falsch".

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"Es gab schon zwischen den Jahren ein Telefonat mit Dynamo Dresden, wo ich unsere Vorstellungen ganz klar kommuniziert habe und auch mit Sören war ich dann im Austausch".

Diese Vorstellungen wurden laut ihm zunächst ignoriert: "Während des Trainingslagers haben wir ein Angebot von Dynamo Dresden bekommen, das entsprach nicht dem, was wir kommuniziert hatten".

Laut Bild soll es sich bei der geforderten Ablöse für Andi Hoti um rund 250.000 Euro handeln.

Andi Hoti wechselte zu Eintracht Braunschweig statt zu Dynamo Dresden

Andi Hoti (22) wird froh sein endlich ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen.
Andi Hoti (22) wird froh sein endlich ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen.  © Robert Michael/dpa

"Am vergangenen Dienstag hat mir Sören signalisiert, dass sie das nicht machen können, dahingehend war das Thema für mich erledigt", so Otmar Schork. Für ihn waren die Verhandlungen mit Dresden vorbei.

"Am letzten Freitag kam dann ein konkretes Angebot von Braunschweig und es war klar, dass sie unsere Konditionen erfüllen werden".

Die Eintracht wollte den Spieler und war willig, die 250.000 Euro zu bezahlen. Es kam zu Gesprächen mit dem Profi, die positiv verliefen, sodass sich Hoti einen Wechsel zum BTSV vorstellen konnte.

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"Am Sonntagabend, also einen Tag vor Schluss, kam das Angebot von Dresden, es doch so zu machen wir ursprünglich gedacht. Das war aber zu spät, ganz einfach." Laut Schork sei der Grund für den geplatzten Transfer zu Dresden also letztendlich nur die verspätete Zusage seitens der SGD.

Außerdem ging der 68-Jährige auf eine weitere Spekulation ein, die in Umlauf geraten war, und betonte: "Wir haben den Spieler nicht auf dem Markt angeboten, wir sind nicht hingegangen und haben andere Vereine angerufen, das ist völliger Quatsch."

Auf dem Platz werden die beiden Vereine sich nicht mehr treffen. Ob künftige Transfers zwischen beiden Klubs reibungslos ablaufen?

Titelfoto: Harry Langer/dpa

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