Trainerwechsel in Münster: FCM trifft auf Geist der Vergangenheit
Magdeburg - Frischer Wind an der Seitenlinie von Preußen Münster. Der kommende Gegner des 1. FC Magdeburg stellt Alexander Ende frei, ab dem nächsten Spieltag wird dann Kieran Schulze-Marmeling (36) auf der Trainerbank Platz nehmen. Und an diesen Namen wird sich der ein oder andere Anhänger des FCM sicherlich noch erinnern können.
Am 32. Spieltag der letzten Saison nämlich mussten die Elbestädter als Tabellendritter gegen Preußen Münster ran, die zum damaligen Zeitpunkt auf Rang 17 standen. Nach fünf sieglosen Spielen wurde auf der Trainer-Position ordentlich durchgemischt. Neu an der Seitenlinie war Ex-Profi Christian Pander (42) - gemeinsam mit seinem Kollegen Kieran Schulze-Marmeling.
Was im Vorhinein als einseitiges Duell vorausgesagt wurde, verwandelte sich in einen Horror-Nachmittag für all diejenigen, die es mit dem FCM hielten.
Bereits zur Pause stand es aus Sicht der Blau-Weißen 0:3, bis zum Schlusspfiff kassierten sie noch zwei Treffer und verspielten mit der 0:5-Niederlage endgültig den Aufstieg.
Kieran Schulze-Marmeling war Schuld an hoher Magdeburg-Niederlage
Und dieser Kantersieg ging tatsächlich zu einem großen Teil auf den damaligen Co-Trainer Schulze-Marmeling: "Alles ging auf, was Kieran an Ideen mitgebracht hatte", sagte Coach Christian Pander damals nach dem Spiel.
Nach dem 0:6 gegen Dresden steht Preußen mit dem Rücken zur Wand und es wird spannend zu sehen, ob der Interimstrainer auch diesmal die Weichen für einen Sieg stellen kann.
Das Hinspiel der beiden, welches in Magdeburg stattfand, konnten die Elbestädter mit 2:0 gewinnen, womit sie eine über 500-minütige Torflaute beendeten.
Titelfoto: Andreas Gora/dpa