St.-Pauli-Blog: Kiezkicker verstärken sich mit jungem Australier
Hamburg - Der FC St. Pauli schlittert nach der 0:2-Niederlage in Heidenheim immer mehr dem direkten Abstieg entgegen.
Im kommenden Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (Sonntag/15.30 Uhr) sind die Kiezkicker fast schon zum Siegen verdammt.
In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle News rund um das Team, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion.
1. Mai, 14.27 Uhr: St. Pauli holt Australier Sam Klein
Verstärkung für den FC St. Pauli: Die Kiezkicker haben zur kommenden Spielzeit den Australier Sam Klein (22) verpflichtet. Das gaben die Braun-Weißen am Freitag bekannt.
Der zentrale Mittelfeldspieler, der auch die norwegische Staatsbürgerschaft besitzt, wechselt von Brisbane Roar aus der australischen A-League ans Millerntor. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.
"Wir freuen uns auf einen Spieler mit einem sehr vielseitigen Profil, der unsere Möglichkeiten im Mittelfeld deutlich erweitert. Sam kann im Spiel mit Ball und in der Defensive Akzente setzen", verdeutlichte Sportchef Andreas Bornemann (54).
Coach Alexander Blessin (52) betonte: "Sam verfügt über spannende Fähigkeiten, mit denen er im zentralen Mittelfeld verschiedene Rollen ausfüllen kann. Er kombiniert eine gute Vororientierung mit Übersicht und einem sauberen Passspiel, sucht darüber hinaus selbst den Abschluss. Defensiv agiert er aggressiv und mutig, um Ballgewinne zu kreieren."
Klein selbst sagte: "Ich bin sehr gespannt auf den FC St. Pauli und freue mich darauf, neue Mitspieler, ein anderes Land und eine neue Liga kennenzulernen. Der Club hat in den vergangenen Jahren mehrfach internationale Spieler, insbesondere auch aus Australien, erfolgreich integriert und weiterentwickelt. Die Verantwortlichen haben mir eine interessante Perspektive aufgezeigt, weshalb ich davon überzeugt bin, dass dies der richtige Weg für mich ist."
27. April, 18.05 Uhr: Laut Chris Kramer wird St. Pauli "aufgefressen"
St. Pauli kann sich den direkten Klassenerhalt wohl abschminken. Christoph Kramer sieht ein großes Problem bei den Kiezkickern.
"Wenn du so spielst, wie St. Pauli Fußballspielen will, dann brauchst du eine breite Brust. Und wenn du die nicht hast - die kannst du dir auch nicht einreden - dann wird es schwierig. Dann ist es sehr fehleranfällig und wirkt nervös." Für die Situation, in der der Klub gerade steckt, sei das nicht der Fußball den es gerade braucht. "Zu einer Überzeugung gehört es einfach auch mal das zu spielen, was du brauchst, was angebracht ist", sagte der Weltmeister von 2014 zu Tommi Schmitt.
Sie hätten aus seiner Sicht einen gepflegten Spielaufbau und bis in die Mitte der gegnerischen Hälfte sei der Blessin-Fußball auch sehr ansehnlich, aber: "Wenn die den aber nicht spielen können, werden sie aufgefressen!"
Der Ansehnliche Fußball sei in der Bundesliga oft nicht immer der beste Plan, so Kramer. Eine Überzeugung durchzuziehen sei zwar eine der größten Stärken, könne aber auch schnell in Sturheit umschlagen.
28. April, 8.52 Uhr: Jackson Irvine mit seinem 150. Pflichtspiel für St. Pauli
Das hatten sie sich anders erhofft! Kapitän Jackson Irvine (33) und Landsmann Connor Metcalfe (26) haben bei der 0:2-Pleite in Heidenheim Meilensteine erreicht. Irvine absolvierte sein 150. Pflichtspiel für die Kiezkicker, Metcalfe sein 100..
Irvine war im Sommer 2021 von Hibernian Edinburgh und entwickelte sich schnell zum Leistungsträger. Nach 88 Zweitliga-Partien (15 Tore, 15 Vorlagen) folgte mit der Meisterschaft und dem Aufstieg der erste Höhepunkt. Im Jahr darauf folgte der Klassenerhalt.
Im Oberhaus blieb Irvine bislang ohne Torerfolg. Hätte er sich Ende der vergangenen Saison nicht am Fuß verletzt, hätte er sein 150. Pflichtspiel bereits deutlich eher absolviert.
Metcalfe folgte ein Jahr später und kam direkt aus der Heimat von Melbourne City ans Millerntor. Während er in der zweiten Liga noch zu den Stammspielern gehörte, hat er unter Alexander Blessin (52) einen schweren Stand, hinzu kommen mehrere Verletzungen.
In der aktuellen Spielzeit kommt der 26-Jährige auf 22 Einsätze, wobei er nur einmal in der Startelf stand.
27. April, 15.07 Uhr: St.-Pauli-Ultras beschimpfen Spieler, Capo schickt Mannschaft weg
Die Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) stieß nicht nur Spielern und Trainer übel auf, sondern auch den weit mitgereisten Fans.
Und das ließen sie die Mannschaft auch wissen. Nachdem die Blessin-Elf nach Abpfiff vor die Gästetribüne trat, habe es erstmals Pfiffe sowie vereinzelt sogar Beschimpfungen vonseiten der Ultras zu hören gegeben.
Das berichtete ein anonymer Fan gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Einer der Capos habe daraufhin schnell reagiert und Hauke Wahl (32) zu sich gerufen. Gemeinsam sei entschieden worden, dass die Mannschaft sich in die Kabinen zurückziehe. Danach suchte auch Trainer Alexander Blessin (52) das Gespräch mit dem Capo. Mit einem Schulterklopfer und einer Umarmung endete die Unterhaltung - alles also halb so schlimm?
Dem Kiezklub sei aber bewusst, dass es eine sehr schwere Saison ist, die auch für die Fans enorm enttäuschend sein kann. Man hoffe dennoch auch für die finalen Partien auf die fortlaufende "enorme Unterstützung" vonseiten der Anhänger.
26. April, 13 Uhr: Lars Ritzka fordert nach Heidenheim-Pleite eine Reaktion
Für den FC St. Pauli ist nach der 0:2-Pleite in Heidenheim der direkte Klassenerhalt in weite Ferne gerückt. Das rettende Ufer ist weiterhin zwar nur fünf Zähler entfernt, dazu kommt aber noch das schlechtere Torverhältnis.
"Wir werden nicht aufhören, müssen aber auf jeden Fall eine Reaktion zeigen", forderte Lars Ritzka (27), der zudem klar äußerte: "Wir brauchen nicht drumherum reden, dass die Relegation das Ziel ist. Wolfsburg ist näher an uns, als wir an Platz 15 sind."
In die gleiche Kerbe schlug auch Hauke Wahl (32): "Der Trainer hat gesagt, dass wir weitermachen müssen. Die Relegation als Minimalziel haben wir in eigener Hand."
25. April, 20 Uhr: FC St. Pauli mit Interesse an Bamba Dieng vom FC Lorient?
Mit Stürmern aus der französischen Ligue 1 hat der FC St. Pauli bereits gute Erfahrungen gemacht, Morgan Guilavogui (27) war in der vergangenen Saison ein Garant für den Klassenerhalt.
Wie der Journalist Pete O'Rourke auf X postete, sollen die Kiezkicker an Bamba Dieng (26) vom FC Lorient interessiert sein. Der senegalische Nationalspieler hat in dieser Saison neun Tore in 18 Spielen erzielt und wäre im Sommer ablösefrei.
Neben St. Pauli sollen aber auch unter anderem die Blackburn Rovers, Leicester City, der FC Portsmouth und Oxford United ein Auge auf den 26-Jährigen geworfen haben. Ein Wechsel ans Millerntor dürfte aufgrund seiner Qualität allerdings nur in Betracht gezogen werden, wenn die Kiezkicker die Klasse halten würden.
25. April, 14.28 Uhr: Das denkt Hauke Wahl über seine Rückkehr
Für Hauke Wahl (32) ist es am Samstag ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Der St.-Pauli-Verteidiger spielte von Januar bis Juni 2017 für den 1. FC Heidenheim. "Es war eine sehr lehrreiche Zeit", erklärte er am Sky-Mikro. "Es war eine sehr gute Zeit unter Frank Schmidt. Er hat mir ein-, zweimal in den Arsch getreten, davon profitiere ich heute noch."
Am Samstag lastet auf beiden Teams ein hoher Druck. "Wir wissen um die Tabellensituation, unser Ziel ist weiterhin der 15. Tabellenplatz", machte Wahl deutlich. "Dafür müssen wir heute gewinnen."
Heidenheim wiederum will mit einem Sieg noch einmal an St. Pauli herankommen.
25. April, 13 Uhr: Felix Zwayer pfeift das Spiel in Heidenheim
Felix Zwayer (44) wird am Samstag das Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli. Beide Teams konnten unter seiner Leitung zuletzt nicht gewinnen.
Die Kiezkicker haben unter Zwayer fast eine ausgeglichene Bilanz: Acht Siegen stehen neun Unentschieden und neun Niederlagen gegenüber. In dieser Saison gab es bereits zwei Aufeinandertreffen - beim 1:3 in München und beim 0:0 gegen Frankfurt.
Die Heidenheimer Bilanz sieht im Vergleich schlechter aus. Der FCH konnte nur zweimal unter Zwayer gewinnen und verlor fünf Partien, fünf weitere endeten mit einem Remis. Gegen Dortmund (0:2) und in Augsburg (0:1) gab es in dieser Spielzeit zwei Niederlagen.
Insgesamt warten beide Vereine seit Jahren auf Siege, wenn Zwayer an der Pfeife ist. St. Pauli gewann zuletzt im November 2024, Heidenheim im April 2023 unter dem 44-Jährigen.
25. April, 9 Uhr: Martijn Kaars rechnet mit großem Widerstand
Im Hinspiel sorgte Martijn Kaars (27) mit seinem Doppelpack für den 2:1-Sieg des FC St. Pauli über den 1. FC Heidenheim. Ein ähnliches Ergebnis im Rückspiel am Samstag wäre aus Sicht der Kiezkicker wünschenswert.
"Wir alle wissen, wie wichtig das Spiel ist. Wir müssen gewinnen", betonte der Angreifer im Vorfeld. Denn mit einem Sieg könnte St. Pauli nicht nur an die Konkurrenz vor sich aufschließen, sondern auch Heidenheim in die zweite Liga befördern.
Genau aus diesem Grund rechnet Kaars aber mit großem Widerstand. "Heidenheim wird alles geben, um zu gewinnen. Sie werden ein bisschen mehr Risiko", war er sich auch sicher. Dies biete allerdings den Kiezkicker wiederum Möglichkeit.
Vor allem auf die Konterstärke muss St. Pauli aufpassen - der FCH ist Dritter in dieser Statistik. "Die Restverteidigung ist wichtig und wir müssen die Zweikämpfe gewinnen", forderte Kaars, der am Samstag vielleicht mal wieder von Beginn an starten könnte.
24. April, 16.20 Uhr: Trainer Alexander Blessin mit klarer Forderung an sein Team
Nach dem bitteren Unentschieden gegen Köln am vergangenen Spieltag musste der FC St. Pauli unter der Woche den nächsten Rückschlag einstecken. Mathias Pereira Lage (28) erlitt eine schwere Knieverletzung und fällt monatelang aus.
"Es hat wehgetan. Aber es gilt trotzdem, das jetzt abzuhaken und zu sagen: Jetzt erst recht!", betonte Trainer Alexander Blessin (52), der um die Wichtigkeit der Partie am Samstag beim 1. FC Heidenheim wusste.
Zudem mussten die Kiezkicker in dieser Saison bereits mehrere langfristige Ausfälle kompensieren. "Solche Nackenschläge hinzunehmen, wieder aufzustehen - das ist St. Pauli", so der 52-Jährige. "Das ist diese Mannschaft, das zeichnet sie aus. Deswegen werden wir auch diese Situation meistern und die richtigen Schlüsse daraus ziehen."
Vier Spieltage vor Schluss sei die Mannschaft noch einmal zusammengerückt. "Es ist auch wichtig, dass sich die Mannschaft intern zusammenhockt und bestimmte Sequenzen bespricht. Das zeigt mir einfach, dass die Mannschaft lebt, dass sie intakt wirkt und gewillt ist, bis zum letzten Spieltag alles zu geben", zeigte sich Blessin erfreut.
24. April, 11.45 Uhr: Schlägt gegen Heidenheim erneut die Stunde von Martijn Kaars?
Im Hinspiel Mitte Dezember schlug die große Stunde von Martijn Kaars (27). Der Angreifer traf beim 2:1-Sieg des FC St. Pauli über den 1. FC Heidenheim doppelt - es waren zwei seiner bislang drei Saisontore. In den letzten Wochen war der Niederländer aber hinten dran.
"Er gibt weiterhin Gas und ist bereit", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) auf TAG24-Nachfrage und bestätigte, dass er viele Gespräche mit dem Angreifer führe. "Er weiß, was ich von ihm erwarte, und auch, was er von sich erwartet."
Bis auf das Union-Spiel kam Kaars zuletzt nur als Joker zum Einsatz, zweimal schmorte er sogar 90 Minuten auf der Bank. Nun könnte er aber als Alternative für den verletzten Mathias Pereira Lage (28) agieren. "Wenn er zum Einsatz kommt, dann gibt er auch Gas", machte Blessin deutlich, ohne sich in die Karten schauen zu lassen.
23. April, 16.10 Uhr: Eric Smith steht gegen Heidenheim noch auf der Kippe
Dass Mathias Pereira Lage (28) am Samstag beim 1. FC Heidenheim fehlen wird, war nach der Nachricht vom Vormittag klar. Ein Fragezeichen stand noch hinter den Einsätzen von Eric Smith (29) und Nikola Vasilj (30), die beide am Dienstag und Mittwoch nicht trainieren konnten.
"Sie haben beide heute mittrainiert. Das ist eine gute Nachricht", erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Dennoch gab er sich gerade bei Smith noch etwas vorsichtig. "In der Summe war er dreieinhalb Wochen nicht aktiv dabei. Wir sind aber guter Dinge, dass, wenn er keine Reaktion zeigt, am Samstag auch dabei ist."
Bei Vasilj gestaltete es sich ein wenig klarer, er wird in Heidenheim nach einem kleinen Infekt wieder zwischen den Pfosten stehen. Im Kader steht dann auch David Nemeth (24), der sich bei der U23 eine Platzwunde zugezogen hatte. "Er macht einen guten Eindruck und sieht mit den guten alten Tackern ein bisschen bestialisch aus", scherzte Blessin, der sich ansonsten über die Rückkehr von Joel-Chima Fujita (24) nach dessen Sperre freuen konnte.
23. April, 10.55 Uhr: Mathias Pereira Lage mit schwerer Knieverletzung
Die Befürchtungen haben sich bestätigt! Für Offensivspieler Mathias Pereira Lage (29) ist die Saison beendet – wenn nicht sogar das Jahr 2026.
Wie der FC St. Pauli am Donnerstag bekannt gab, hat sich der 29-Jährige im Training eine "komplexe Verletzung mit einem Kreuzbandriss" zugezogen, wie eine Untersuchung ergab.
Pereira Lage soll noch am Donnerstag im UKE operiert werden.
22. April, 15.57 Uhr: VfL Wolfsburg mit Interesse an Hauke Wahl
Seit fast drei Jahren spielt Hauke Wahl (32) mittlerweile für den FC St. Pauli und gehört seitdem zu den absoluten Leistungsträgern. In diesem Zeitraum verpasste er nur sechs Spiele.
Wie der Kicker berichtet, sind die Leistungen und auch seine Zuverlässigkeit anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. Demnach soll der ebenfalls abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg seine Fühler nach dem gebürtigen Hamburger ausgestreckt haben. Wahl hatte allerdings im vergangenen September seinen Vertrag am Millerntor verlängert.
Besonders brisant: Am letzten Spieltag treffen St. Pauli und Wolfsburg direkt aufeinander – womöglich in einem Endspiel um den Klassenerhalt oder den Relegationsplatz.
22. April, 14.28 Uhr: Mathias Pereira Lage verletzt sich im Training
Ist das bitter! Dem FC St. Pauli droht im Abstiegsendspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag der Ausfall von zwei Leistungsträgern.
Eric Smith (29) und Nikola Vasilj (30) fehlten sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch beim Training. Beide sind erkältet und zumindest ein Einsatz von Smith rückt damit nach seiner Verletzung in weite Ferne. Mehr als ein Bankplatz dürfte bei ihm nicht herausspringen.
Deutlich schlechter sieht es bei Mathias Pereira Lage (29) aus, der sich am Mittwoch im Training wohl schwer am Knie verletzte. Der Franzose war bei einem Torabschluss mit einem Mitspieler zusammengeprallt und krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden. Nachdem er in die Kabine gebracht worden war, ging es für ihn direkt ins Krankenhaus.
18. April, 18.22 Uhr: Hauke Wahl scherzt über Tor von Karol Mets
Im 89. Pflichtspiel für den FC St. Pauli hat Karol Mets (32) seinen ersten Treffer erzielt. Nach einem Eckball traf er auf Vorlage von Hauke Wahl (32).
"Wir trainieren häufig Standards", erklärte Mets. "Die Jungs haben immer Witze gemacht, dass ich niemals ein Tor schießen würde. Ich habe ihnen immer gesagt, dass ich dann treffen werde, wenn es wirklich darauf ankommt." Ruhe wird dennoch nicht sein, wie Wahl verriet.
"Für Karol freut es mich. Er musste sich viel anhören. Immerhin lege ich ihm das Tor auf, jetzt kann ich behaupten, ohne mich hätte er das nicht geschafft", scherzte er.
Zum Sieg hatte der Treffer von Mets nicht gerecht, weil der Este kurz vor Schluss auch noch einen Elfmeter verschuldete.
17. April, 16.45 Uhr: Matthias Jöllenbeck pfeift die Partie gegen den 1. FC Köln
Matthias Jöllenbeck (39) wird am Freitagabend (20.30 Uhr) die Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Köln am Millerntor pfeifen. Beide Vereine pfiff er in seiner Karriere mit am Häufigsten.
Genau wie Waldhof Mannheim und den 1. FC Nürnberg pfiff der 39-Jährige auch St. Pauli bereits 13-mal. Die Bilanz: vier Siege, drei Remis und sechs Niederlagen. In dieser Saison pfiff Jöllenbeck die Kiezkicker bereits zweimal - beim 3:3 gegen den BVB (1. Spieltag) und beim 0:0 in Mainz (15.).
Kölner Spiele leitete der gelernte Arzt zwölfmal, dabei gab es für den Effzeh vier Dreier, vier Unentschieden und vier Niederlagen. Eine davon in dieser Spielzeit beim 1:2 gegen Stuttgart am 5. Spieltag.
17. April, 14.39 Uhr: Alexander Blessin ist das Restprogramm egal
Mit Blick auf die Tabelle hat der FC St. Pauli ein leichtes Restprogramm, allerdings geht es mit Ausnahme von Leipzig noch gegen vier direkte Abstiegskonkurrenten. Trainer Alexander Blessin (52) wollte sich damit gar nicht groß beschäftigen.
"Am Ende ist es egal", machte er deutlich. "Ist es am Ende gegen direkte Konkurrenten schwieriger, weil es um alles geht, oder wäre es vielleicht einfacher gegen Teams zu spielen, die im oberen Mittelfeld, die im luftleeren Raum dahin vegetieren."
Das einzig Gute an der Konstellation ist, dass St. Pauli alles selbst in der Hand hat und mit Siegen den direkten Klassenerhalt schaffen kann. "Es sind alles schwierige Spiele, aber die wollen wir alle so angehen, dass wir auch die Möglichkeit haben, sie zu gewinnen", so der 52-Jährige.
15. April, 15.30 Uhr: Sky-Reporter Marlon Irlbacher findet "Song2" das geilste Torlied der Welt
Nicht nur für die Profis des FC St. Pauli sind die Heimspiele am Millerntor ein Highlight, auch für die Journalisten und TV-Reporter sind Besuche echte Höhepunkte.
Sky-Reporter Marlon Irlbacher (37), der sonst über den BVB, Köln, Leverkusen oder Gladbach berichtet, schwärmt vom Kiezklub und der besondere Atmosphäre am Millerntor. "Die brennen da für Fußball. Das ist eine geile Atmosphäre. Das St. Pauli-Torlied ist für mich das geilste der Welt. Was da für eine Atmosphäre aufkommt, da kriege ich jetzt Gänsehaut", gestand er im Podcast von Sky Sport "Geschichten aus dem Geißbockheim".
Für sei die Atmosphäre bei St. Pauli eine "der ehrlichsten, echtesten, geilsten Fußballstadien, die wir in Deutschland, vielleicht sogar in Fußballeuropa haben".
16. April, 11.45 Uhr: DFB-Chef Andreas Rettig befürchtet Relegation
Der DFB-Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig befürchtet, dass einer seiner beiden Ex-Clubs FC St. Pauli und 1. FC Köln nach der aktuellen Bundesliga-Saison in die Relegation muss.
"Ich denke, dass am Ende beide Clubs Köln und St. Pauli die Klasse halten werden. Bei dem einen wird es vielleicht ein klein wenig länger dauern", sagte Rettig der Nachrichtenagentur dpa am Rande der Veranstaltung "Hamburgs Spitzen". Vor seinem Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund war der 62 Jahre alte Rettig unter anderem von 2015 bis 2019 als kaufmännischer Geschäftsleiter für den FC St. Pauli und von 2002 bis 2005 als Manager des 1. FC Köln tätig.
"Dass ich mir meine Sympathie für die Braun-Weißen auch nach meinem Abgang bewahrt habe, ist glaube ich bekannt", sagte Rettig über St. Pauli. "Ich bin, was den Freitag angeht, allerdings ein bisschen hin- und hergerissen als Wahl-Kölner."
16. April, 8 Uhr: Alexander Blessin hofft bei Andréas Hountondji auf weiteren Fortschritt
Trotz seiner längeren Verletzungspause gehört Andréas Hountondji (23) beim FC St. Pauli zu den Top-Torschützen. Entsprechend ruhen die Hoffnungen im Saisonendspurt und im Abstiegskampf auf den 23-Jährigen. Nach seinem Comeback vor wenigen Wochen kommt der Angreifer immer besser in Form.
"Er hat es schon gut gemacht und zwei, drei gute Aktionen gehabt", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) mit Blick auf die Partie gegen die Bayern am vergangenen Spieltag. "Aber da ist noch Luft nach oben." Vor allem die Schnelligkeit und die Dynamik von Hountondji können die Kiezkicker im Angriff dringend gebrauchen, dazu auch seine Körperlichkeit.
In den vergangenen Woche hat das Trainerteam laut Blessin viel Video-Studium mit dem Stürmer betrieben. "Da ist er immer sehr, sehr klar und sieht es auch selber schnell." Neben lobenden Worten wurden aber auch kritische Töne angeschlagen. "Es gehört dazu, dass man Sachen benennt, die dem Spieler auch mal wehtun", so Blessin. Hountondji sei aber sehr offen, was die Kritik angehe. "Ich bin mir sicher, dass er den nächsten Schritt machen wird."
15. April, 16.24 Uhr: Alexander Blessin lässt Einsatz von Eric Smith offen
Vieles hatte eigentlich auf einen Einsatz von Eric Smith (29) am Freitagabend gegen den 1. FC Köln hingedeutet, doch nun steht ein großes Fragezeichen dahinter.
"Bei Eric wird es ein bisschen knapp", gestand Trainer Alexander Blessin (52) am Mittwoch. Zwar habe der Schwede an der lädierten Wade keine Schmerzen, aber ein kleiner Schlag am Dienstag im Training habe für ein bisschen Ärger gesorgt.
"Ob es für Freitag reicht, müssen wir sehen", sagte er weiter. "Wir haben noch vier weitere Spiele und wenn man Gefahr läuft, dass er komplett ausfällt, dann muss man schon abwägen."
Anders ist die Lage bei Manolis Saliakas (29), der wieder in den Kader zurückkehrt. "Ob er von Anfang an spielt oder nicht, wird man sehen", ließ sich Blessin nicht in die Karten schauen.
Klarer ist hingegen die Situation bei Jackson Irvine (33), der für den gelbgesperrten Joel Chima Fujita (24) ins Team rücken wird.
15. April, 13.14 Uhr: Mathias Rasmussen schwärmt vom Millerntor
Seit Ende Januar steht Mathias Rasmussen (28) beim FC St. Pauli unter Vertrag. Im Verein und auch in der Stadt Hamburg fühlt sich der Norweger mit seiner Familie wohl. Ins Schwärmen geriet er regelrecht, als über das Millerntor sprach.
"Ich liebe es hier zu spielen, die Fans sind fantastisch", erklärte der 28-Jährige. Bei der 0:5-Klatsche gegen die Bayern waren fünf seiner besten Freunde im Stadion. "Sie waren nicht wirklich Fans und haben nicht gesehen, was auf dem Feld los war, aber sie haben die ganze Zeit gesungen", beschrieb er die Erinnerungen seiner Kumpels.
15. April, 9.48 Uhr: Marvin Ducksch muss wegen Alkoholfahrt vor Gericht
Der ehemalige St.-Pauli-Profi Marvin Ducksch (32) muss sich ab dem 20. Mai vor Gericht verantworten. Wie sein aktueller Verein Birmingham City mitteilte, hatte der Angreifer einen Unfall verursacht. Dabei soll er wohl alkoholisiert hinter dem Steuer gesessen haben.
"Marvin möchte sich bei seinen Teamkollegen, dem Trainerstab und den Fans des Vereins entschuldigen und übernimmt die volle Verantwortung für sein Handeln. Der Fall wurde intern bearbeitet und es werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgegeben", teilte der Verein mit.
Am vergangenen Wochenende gegen Wrexham (2:0) war Ducksch aus dem Kader gestrichen worden.
14. April, 12 Uhr: Schrecksekunde im Training! Eric Smith unterbricht Einheit
Nach einem Zweikampf mit Adam Dzwigala (30) ging Eric Smith (29) zu Boden. Anschließend schlich er frustriert vom Platz und trat gegen einen Tor.
Minutenlang ging er über den Rasen, ehe er mit leichtem Laufen anfing. Kurzzeitig gesellte sich auch Trainer Alexander Blessin zu ihm und erkundigte sich.
14. April, 11.12 Uhr: Eric Smith und Manolis Saliakas zurück im Training
Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz. Nachdem Eric Smith (29) und Manolis Saliakas am Samstag gegen die Bayern noch gefehlt haben, standen sie beide am Dienstag auf dem Trainingsplatz.
Nicht mit dabei war hingegen Jackson Irvine (33).
14. April, 7 Uhr: Daniel-Kofi Kyereh feiert Comeback beim SC Freiburg nach mehr als 1000 Tagen
Damit hatten die wenigsten gerechnet! Nach mehr als drei Jahren hat der ehemalige St.-Pauli-Profi Daniel-Kofi Kyereh (30) sein Comeback gefeiert. Der Mittelfeldspieler wurde beim Spiel der Reserve des SC Freiburg in der Regionalliga Südwest gegen Eintracht Trier in der 77. Minute eingewechselt und lieferte direkt die Vorlage zum 4:1-Endstand.
Auf den Moment hatte der begnadete Techniker lange warten müssen. Kyereh hatte sich im Februar 2023 das Kreuzband gerissen, anschließend führten Komplikationen mehrfach zu Problemen.
Letztmals hatte der Offensivspieler 4. Februar 2023 für den Sportclub gegen Borussia Dortmund auf dem Feld gestanden.
13. April, 13.43 Uhr: Hauke Wahl erlebt gegen Bayern bitteres Jubiläum
Einen besseren Rahmen für dieses Spiel hätte Hauke Wahl (31) sich nicht aussuchen können, auf den späteren Verlauf seines 100. Pflichtspiel-Einsatz für den FC St. Pauli hätte er aber wohl verzichten können. Das 0:5 gegen die Bayern war schon sehr bitter.
Der 31-Jährige war 2023 von Holstein Kiel ans Millerntor gewechselt und gehört seitdem zu den absoluten Leistungsträgern im Team. Neben dem Aufstieg gehört auch der Klassenerhalt in der vergangenen Saison zu den großen Erfolgen in den bisherigen Spielzeiten.
Von den 100 Partien hat Wahl 58 in der ersten Liga absolviert (zwei Tore), 33 eine Etage tiefer und neun im DFB-Pokal (zwei Tore). Dabei erwies er sich als äußert fair und sah erst vier gelbe und eine gelb-rote Karte.
11. April, 17.53 Uhr: Lena Cassel über St. Paulis Ausfälle - "Zieht sich durch die Saison"
Moderatorin und Podcasterin Lena Cassel (31) ist zur Partie gegen den FC Bayern im Millerntor zu Gast. Im Interview mit dem Verein erklärte sie vor der Partie, wieso es St. Pauli in diesem heutigen Bonusduell vielleicht noch schwerer hat, als sonst schon.
"Man hat so das Gefühl, wenn vorne wieder die Jungs mit dabei sind, fallen sie hinten aus", analysierte die Expertin und spielte besonders auf den fehlenden Erik Smith sowie Kapitän Jackson Irvine an. "Und das zieht sich so ein bisschen durch die Saison", ergänzte sie außerdem.
"Es ist schade, dass diese Mannschaft vielleicht heute nicht in der absoluten Bestbesetzung gegen diese Bayern spielen kann. Und ich glaube, wenn dann so jemand wie Irvine und auch noch Smith mit dabei gewesen wären, dann wäre vielleicht die Chance auf den Punkt noch mal ein bisschen höher gewesen."
11. April, 16.39 Uhr: Blessin bezeichnet FCB-Keeper Neuer als "weltklasse"
Dass Manuel Neuer (40) ein "Weltklasse" Torwart ist, sei für FCSP-Coach Alexander Blessin gar keine Frage. Dennoch sei auch er nicht unfehlbar, so der 52-Jährige vor dem Spiel gegen die Bayern.
"Er ist Weltklasse, vor allem mit seinen 40-Jahren", so seine lobenden Worte an den ehemaligen National-Keeper. "Aber auch er ist nicht unfehlbar, auch er hat ab und zu mal ein paar Dinge dabei." Diesen Zeitpunkt müsse man als Mannschaft dann auch mal nutzen und hoffen, dass auch ein Manuel Neuer mal nicht so einen guten Tag hat.
11. April, 14.15 Uhr: Tobias Stieler pfeift Partie gegen Bayer
Tobias Stieler (44, Sölden/ Schwarzwald) leitete nur insgesamt sechs Pflichtspiele mit Beteiligung der Kiezkicker – vier Zweitliga-Partien und zwei Bundesliga-Duelle.
Dabei mussten die Hamburger in beiden Erstliga-Begegnungen eine Niederlage hinnehmen. Zuletzt in der laufenden Saison gegen Union Berlin am 23. November im heimischen Millerntor.
Damals kassierten die Kiezkicker die achte Niederlage in Folge und erzielten damit zumindest eines: einen Negativrekord. Die Leistung des Unparteiischen hatte in diesem Spiel zumindest wenig Einfluss auf das torarme Duell. In der Kicker-Note schnitt Stieler schließlich nicht so schlecht ab und erhielt im Nachgang eine 2.0.
8. April, 16.22 Uhr: St. Pauli im Sondertrikot gegen die Bayern
Am Samstagabend begrüßen die Braun-Weißen den FC Bayern München am Millerntor. Zum 500. Bundesliga-Topspiel laufen die Kiezkicker in einem Sondertrikot auf.
Das Design des Jerseys sei dabei an ein Trikot aus den 70er-Jahren angelehnt, erklärt der Verein. Besonders an die Spielzeiten 1973/74 und 1974/75, in denen das Jersey über zwei Saisons hinweg getragen worden war.
"Erstmals wurde es – wie auch in dieser Saison – gegen den FC Bayern München gespielt, damals noch gegen Spieler wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier. Nach 50 Jahren ist das Jersey nun zurück und feiert sein Comeback", so der Kiezklub weiter.
8. April, 8.15 Uhr: Kontaktverbot für Co-Trainer Peter Nemeth gegen die Bayern
Der FC St. Pauli muss am Samstag (18.30 Uhr) gegen den FC Bayern München nicht nur auf Jackson Irvine (33) verzichten, sondern auch auf Peter Nemeth (53). Der Co-Trainer ist nach seiner Roten Karte im Spiel bei Union Berlin vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt worden.
Das bedeutet, dass er gegen den Rekordmeister Innenraumverbot hat. Dieses beginnt eine halbe Stunde vor der Spiel und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. In dieser Zeit darf sich Nemeth weder am Spielfeldrand noch in der Kabine, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Zudem ist ihm der direkte Kontakt mit der Mannschaft untersagt.
Der Co-Trainer hatte gegen Union in der Nachspielzeit die Rote Karte gesehen, weil er sich nach Ansicht von Schiedsrichter Tobias Welz (48) unsportlich verhalten hatte.
6. April, 15:50 Uhr: Mathias Pereira Lage blickt auf sechs Endspiele voraus
Mathias Pereira Lage (29) sorgte mit seinem Tor für einen der wenigen Hingucker beim 1:1-Unentschieden zwischen Union Berlin und dem FC St. Pauli. Mitte der ersten Hälfte hatte er einen abgewehrten Ball aus gut 20 Metern volley genommen und mit 118 km/h ins Netz gedonnert.
"Als ich den Ball vor meinem Tor habe kommen sehen, habe ich mir gesagt, den direkt zu nehmen", beschrieb er die Szene. "Eigentlich fühlst du etwas, wenn die den Ball triffst. In dem Moment habe ich aber nichts gespürt, das Tape saß heute wohl sehr gut. Ich habe den Ball voll getroffen und aufs Tor gebracht, dann ist es für jeden Torwart schwer."
Dass der Treffer am Ende nicht zum Sieg reichte, ärgerte Pereira Lage, der erstmals als linker Schienenspieler eingesetzt war, ein wenig. "Ein Punkt ist besser als keiner. Wir wollten natürlich drei Zähler holen, nehmen den einen aber mit und wollen in den verbleibenden sechs Endspielen weiter punkten." Vielleicht klappt es ja am kommenden Samstag schon gegen die Bayern.
5. April, 18.10 Uhr: Peter Nemeth sieht die Rote Karte
Alexander Blessin (52) selbst hatte sich einigermaßen im Griff und blieb ohne Verwarnung, sein Co-Trainer Peter Nemeth (53) sah in der Nachspielzeit jedoch die Rote Karte.
Kapitän Jackson Irvine (33) war gerade mit Gelb-Rot vom Platz geflogen, da richtete Nemeth seinen Blick Richtung Union-Bank und machte eine klare Geste. Die Berliner hatten wohl lautstark eine Verwarnung gefordert, was ihm nicht gepasst hatte.
"Das fand er unfair und dann geht er halt raus", erklärte Blessin. "In dem Moment, in der 92. Minute, reicht wahrscheinlich auch eine gelbe Karte." Mehr wollte er dann auch nicht dazu sagen.
5. April, 12.08 Uhr: Tobias Welz heißt der Schiedsrichter für das Union-Spiel
Wenn das mal kein gutes Omen ist! Tobias Welz (48) wird das Auswärtsspiel des FC St. Pauli am Ostersonntag bei Union Berlin pfeifen. Unter seiner Leitung haben die Kiezkicker bislang nur einmal verloren.
Insgesamt pfiff der Polizeibeamte 13 Partien von St. Pauli, die neun davon gewinnen konnten. Die einzige Niederlage liegt bereits mehr als 15 Jahre zurück - ein 0:2 beim VfB Stuttgart. In dieser Saison leitete Welz das torlose Derby-Rückspiel am Millerntor.
Bei Union sieht die Bilanz ein wenig anders aus. Von zehn Spielen konnten die Köpenicker nur drei gewinnen, deren vier verloren sie. Am vierten Spieltag war Welz schon einmal an der Alten Försterei. Es setzte eine 2:4-Heimpleite gegen Hoffenheim, bei der Union zwei Elfmeter und eine Rote Karte gegen sich bekam.
1. April, 13.07 Uhr: Joel-Chima Fujita sitzt bei geschichtsträchtigem Sieg nur auf der Bank
Neben Nikola Vasilj (30) und Arkadiusz Pyrka (23), die in den WM-Play-off-Finals involviert waren, waren am Montag noch vier weitere Profis des FC St. Pauli im Einsatz.
Nach seinem Startelf-Einsatz über 78 Minuten gegen Schottland (1:0) musste sich Joel-Chima Fujita (24) am Dienstagabend im Wembley Stadion mit einem Bankplatz über die gesamte Spielzeit begnügen. Immerhin konnte er von da aus den geschichtsträchtigen 1:0-Erfolg über England verfolgen. Es der erste Sieg einer asiatischen Mannschaft über die Three Lions.
Connor Metcalfe (26) stand gegen den deutschen WM-Vorrundengegner Curacao erneut in der Startelf von Australien und wurde in der Halbzeit beim Stand von 1:0 ausgewechselt. Am Ende siegten die Socceroos deutlich mit 5:1.
Siegreich war auch Danel Sinani (28) mit Luxemburg. Auf das 2:0 im Hinspiel der Nations-League-Relegation folgte ein 3:0-Erfolg im Rückspiel. Der 28-Jährige traf dabei zum zwischenzeitlichen 2:0 und spielte durch.
Abdoulie Ceesay (22) erlebte hingegen eine Niederlage. Beim 1:3 Gambias gegen den Senegal wurde er in der 64. Minute eingewechselt.
1. April, 6.27 Uhr: Nikola Vasilj schreibt mit Bosnien Geschichte
Was für eine irre Story! Nikola Vasilj (30) hat mit der bosnischen Nationalmannschaft im WM-Play-off-Finale Italien im Elfmeterschießen (4:1 i.E.) geschlagen und sich damit erstmals für die Endrunde qualifiziert.
Dabei sah der Keeper des FC St. Pauli früh im Spiel nicht gut. Mit einem Fehlpass leitete der 30-Jährige das frühe Gegentor in der 15. Minute ein. Schon im Halbfinale gegen Wales war er nicht ganz unschuldig am Rückstand seines Teams gewesen. Anschließend fing Vasilj sich aber und zeigte erneut eine starke Leistung.
Im Elfmeterschießen, in dessen Verlauf sein Gegenüber Gianluigi Donnarumma (25) den Spickzettel zerrissen hatte, parierte er zwar keinen Versuch der Italiener, durfte sich aber dennoch über zwei Fehlschüsse der Squadra Azzurra freuen. Anschließend kannte der Jubel keine Grenzen.
Pech hatte hingegen Mannschaftkollege Arkadiusz Pyrka (23), der mit Polen das Endspiel um die letzten WM-Tickets gegen Schweden mit 2:3 verlor und gar nicht erst im Kader stand.
Titelfoto: FC St. Pauli