St.-Pauli-Blog: Vaterfreuden bei St.-Pauli-Star
Hamburg - Der FC St. Pauli will nach dem Sieg in Hoffenheim am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt nachlegen.
Verzichten müssen die Kiezkicker dabei auf Karol Mets, von Eric Smith gibt es hingegen erfreuliche Nachrichten.
In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle News rund um das Team, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion.
6. März, 15.24 Uhr: Eric Smith ist zum zweiten Mal Vater geworden
Eric Smith (29) fehlte in den vergangenen Tagen beim FC St. Pauli auf dem Trainingsplatz, nun ist auch der Grund bekannt.
Wie der Schwede am Freitagnachmittag auf seinem Instagram-Profil mitteilte, ist er zum zweiten Mal Vater geworden. Somit dürfte er am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt wieder zur Verfügung stehen.
5. März, 12.32 Uhr: St. Pauli empfängt Bayern München zum Topspiel
FCSP-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 zeitgenau terminiert. St. Pauli darf einmal am Freitag, einmal am Samstag und einmal am Sonntag ran.
Die Spiele in der Übersicht:
Sonntag, 5. April (15.30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli
Samstag, 11. April (18.30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München
Freitag, 17. April (20.30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln
4. März, 12 Uhr: Karol Mets fällt auf unbestimmte Zeit aus
Bittere Nachricht für den FC St. Pauli! Die Kiezkicker müssen vorerst auf Karol Mets (33) verzichten. Wie der Verein bekannt gab, hat sich der Abwehrspieler beim Auswärtssieg in Hoffenheim eine Verletzung in der linken Wade zugezogen. Damit fällt er auf unbestimmte Zeit aus.
Besonders bitter: Mets hatte sich Anfang der Saison nach hartnäckigen Patellasehnenprobleme erst wieder zurück gekämpft und Mitte Oktober sein Comeback gefeiert.
Alternativen stehen Trainer Alexander Blessin (52) aber genug zur Verfügung. Neben Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzt hatte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position spielen.
4. März, 7.40 Uhr: Längste Siegesserie des FC St. Pauli liegt schon länger zurück
Mit zwei Siegen am Stück hat sich der FC St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und ist auf Tabellenplatz 15 geklettert. Am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt wollen die Kiezkicker nachlegen. Doch wann waren sie zuletzt so erfolgreich?
Drei Dreier in Serie gelang St. Pauli zuletzt in der Saison 2010/11 feierte. Die Siege gegen Köln, den HSV und Gladbach waren am Ende aber bedeutungslos, das Team stieg seinerzeit ab.
Den längsten Siegeszug feierte der Kiezklub mit vier gewonnen Partien in Folge in der Spielzeit 1989/90. Gegen den BVB, Nürnberg, Gladbach und Homburg konnte gewonnen werden. Es war die Grundlage für einen am Ende zehnten Tabellenplatz.
Eine Saison zuvor schaffte es St. Pauli sogar elf Begegnungen in Folge ohne Niederlage zu bleiben. Dabei gelangen drei Siege und acht Unentschieden.
3. März, 11 Uhr: Darum verließ Philipp Treu den FC St. Pauli
Mit dem FC St. Pauli feierte Philipp Treu (25) zwei große Erfolge: den Aufstieg in die erste Liga und in der Folgesaison den Klassenerhalt. Dennoch wechselte er im Sommer zurück zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erklärte der 25-Jährige seine Entscheidung.
"Für mich war nach dem sehr guten Zweitliga-Jahr und dem richtig stabilen Erstliga-Jahr klar: Jetzt muss der nächste Schritt kommen", erklärte Treu. "Ich habe mir Gedanken gemacht, auch über die Option, vielleicht bei St. Pauli zu bleiben." Doch der Außenspieler wollte zu einem größeren Bundesliga-Verein wechseln, der sogar europäisch spielt.
Den Schritt zu den Kiezkickern bereute er aber keineswegs. "Ich habe mich bewusst für den FC St. Pauli entscheiden. Der Sprung von der dritten in die erste Liga und ins internationale Geschäft war mir einfach ein bisschen zu groß. Deswegen bin ich zu einem sehr ambitionierten Zweitligisten gewechselt. So wie es gelaufen ist, war es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli in die Bundesliga könnte ich eines Tages den Kindern erzählen. Danach haben wir auch noch die Klasse gehalten, das war schon sehr besonders."
Mittlerweile hat sich Treu auch beim Sportclub einen Stammplatz erkämpft und dürfte sich besonders auf seine Rückkehr am 22. März ans Millerntor freuen.
1. März, 14 Uhr: So ordnet Hauke Wahl den Sieg in Hoffenheim ein
Nach dem Sieg gegen Werder Bremen in der Vorwoche wollte der FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim nachlegen. Dies gelang den Kiezkickern mit Bravour.
"Ich bin sehr erleichtert. Es war extrem wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs zu holen, besonders in unserer Situation", erklärte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).
Mit dem Sieg zeigten die Kiezkicker einmal mehr, dass sie auch gegen die Topteams der Liga mithalten und was holen können - schließlich ist die TSG Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.
Zwar hatte St. Pauli in der ersten Halbzeit einige Momente zu überstehen, kam aber selbst immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. "Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder wehzutun. Das 1:0 kurz vor dem Pausenpfiff war extrem wichtig", so der 31-Jährige.
In der zweiten Halbzeit sah das anders aus. "Da war es einfach das pure Überleben", gestand er. "Und das haben wir heute, glaube ich, auch nicht so verkehrt gemacht."
28. Februar, 11.30 Uhr: Deniz Aytekin pfeift die Partie in Hoffenheim
Wenn das mal kein gutes Omen ist. Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim pfeifen. Unter dem Schiedsrichter haben die Kiezkicker eine durchaus ansehnliche Bilanz.
Aytekin griff bislang bei insgesamt 17 Partien der Boys in Brown zur Pfeife, zehn davon konnten sie gewinnen und nur drei gingen verloren. Die letzten fünf Begegnungen unter der Leitung des 47-Jährigen gewann St. Pauli allesamt und ist unter ihm seit neun Spielen ungeschlagen.
Doch auch die TSG hat unter Aytekin eine positive Bilanz. 14 Siege stehen zwölf Niederlagen und elf Remis gegenüber.
Beide Teams hat der gelernte Diplom-Betriebswirt zuletzt in der Saison 2023/24 gepfiffen. St. Pauli hat daran gute Erinnerungen, es war das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden, in dem sich die Kiezkicker die Zweitliga-Meisterschaft sicherten.
28. Februar, 8.30 Uhr: Hauke Wahl und Karol Mets mit viel Respekt für die TSG
Auf sie wird es ankommen! Der FC St. Pauli muss am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim ran, auf die Abwehrspieler Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) kommt jede Menge Arbeit zu. Denn der Tabellendritte hat die zweitbeste Offensive der Liga.
"Sie haben sehr viel Qualität und haben die richtigen Spieler für die richtigen Positionen gefunden", erklärte Mets. "Sie sind ein starkes Team und wollen das Spiel kontrollieren."
Wie gut sie das können, hat die TSG im Hinspiel am Millerntor gezeigt, beim 3:0-Erfolg ließen sie St. Pauli kaum eine Chance. "Da haben sie viel richtig gemacht", erkannte Wahl an. Im DFB-Pokal drehten die Kiezkicker allerdings den Spieß um. "Auch da haben sie wenig falsch gemacht, trotzdem ist das Spiel auf unsere Seite gekippt."
Aus seiner Sicht befinden sich die Hoffenheimer, die ihre letzten acht Heimspiele alle gewinnen konnten, in einem Flow. "Sie haben viel Selbstvertrauen und die richtigen Lehren aus dem letzten Jahr gezogen", erklärte der 31-Jährige. "Sie haben eine komplett andere Mannschaft. Über die individuelle Qualität brauchen wir nicht reden."
Dass St. Pauli die TSG schlagen kann, hat es im Pokal bewiesen, eine Wiederholung am Samstag wird aber extrem schwer.
27. Februar, 18 Uhr: Alexander Blessin erklärt die Situation bei Taichi Hara
Bislang kam Taichi Hara (26) in nur zwei Spielen auf insgesamt 22 Einsatzminuten. St. Paulis Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nun, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer ist.
"Ich glaube, wir wollten ihm jetzt immer mehr Spielzeit geben, aber im letzten Spiel hat es einfach nicht gepasst", begründete er seine Entscheidung. Er habe in dem Moment kein gutes Gefühl gehabt.
Im Training empfiehlt sich Hara allerdings. "Da gibt er Gas", so Blessin und blickte voraus. "Da hat er gute Momente und von daher ist es vielleicht auch wieder ein Spiel, wo man ihn reinbringen kann."
Einen Startelfeinsatz schloss der 52-Jährige dabei aber aus. "Das ist noch zu früh. Aber als Lösung für die letzten 20 oder 20 Minuten, das als Option zu sehen, auf jeden Fall."
27. Februar, 12.55 Uhr: Das sind die Stärken von Martijn Kaars
Martijn Kaars (26) hat es nicht einfach. Mit der Empfehlung von 19 Zweitliga-Toren wurde der Angreifer für die Rekordablöse von vier Millionen Euro vom FC St. Pauli verpflichtet. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen. Bislang kommt er in 24 Pflichtspielen auf fünf Tore und eine Vorlage.
"Ich messe ihn nicht unbedingt an Toren, sondern an der Arbeit, wie er der Mannschaft hilft", erklärte Trainer Alexander Blessin (52), der sich nach eigenen Angaben zuletzt zweimal intensiver mit Kaars unterhalten und Videoanalysen gemacht hat.
Das Grundproblem liegt aber auf der Hand. "Er sagt ja selber: Als Stürmer misst du dich erstmal an Toren beziehungsweise Torchancen. Da ist er in letzter Zeit nicht so oft reingekommen", so Blessin. "Wenn du weniger in solche Momente kommst, fängst du an, ein bisschen zu zögern."
Bislang konnten seine Teamkollegen Kaars noch nicht richtig in Szene setzen, dabei hat er ganz klar seine Qualitäten, wie auch der 52-Jährige betonte: "Er hat seine Stärke natürlich im Sechzehner, wenn er da den Ball hat, dass er da auch die Chancen kriegt. Da müssen wir ihm natürlich helfen, aber er natürlich dann auch."
Blessin war sich sicher, wenn Kaars weiter hart arbeite, werde er demnächst auch wieder "etwas glücklicher" bei den Interviews erscheinen und über seine Tore sprechen.
27. Februar, 7.15 Uhr: Andréas Hountondji zurück auf dem Platz, Connor Metcalfe zurück im Kader
Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz des FC St. Pauli. Nach David Nemeth (24) in der Vorwoche ist in den vergangenen Tagen auch Andréas Hountondji (23) auf den Rasen zurückgekehrt. "Er war mit draußen und hat Laufeinheiten gemacht", bestätigte Trainer Alexander Blessin (52).
Der Angreifer war lange Zeit von seinen Teamkollegen getrennt und musste individuell trainieren, nun ist er zurück. "Jetzt geht es mehr oder weniger um Tage, an denen wir ihn weiter heranführen. Das waren jetzt die ersten Steps, bald sehen wir hoffentlich die nächsten Schritte", fuhr Blessin weiter aus.
Einen Schritt weiter ist da eben schon Nemeth. "Wir wollen die Intensität sukzessive steigern und schauen, ob wir ihn dann in der zweiten Mannschaft ranführen können, damit er wieder Spielpraxis bekommt", erklärte der FCSP-Coach.
Zudem wird Connor Metcalfe (26) zurück in den Kader kehren. Der Mittelfeldspieler trainierte nun schon die zweite Woche komplett mit. "Er kann der Mannschaft viel geben, deswegen bin ich froh, dass wir ihn mit auf die Bank nehmen können."
24. Februar, 8.51 Uhr: FC St. Pauli feiert 50. Heimsieg in der Bundesliga
Der Sieg über Werder Bremen war nicht nur immens wichtig, sondern auch historisch. Das 2:1 war gleichzeitig der 50. Heimsieg des FC St. Pauli in der ersten Bundesliga.
Generell hatten die Kiezkickern gegen Werder zuvor erst zwei Pflichtspiele gewinnen können. Das erste Bundesliga-Duell in der Saison 1977/78 (3:1) und das legendäre Pokalspiel im Januar 2006, wo St. Pauli als Drittligist den großen Favoriten aus Bremen aus dem Wettbewerb kegelte (3:1).
Nun konnte die Bilanz zumindest ein bisschen aufgebessert werden. Den drei Erfolgen stehen aber immer noch fünf Remis und 13 Niederlagen gegenüber.
23. Februar, 15.55 Uhr: Karol Mets genießt den Sieg mit ein, zwei Bierchen
Die Erleichterung bei den Profis vom FC St. Pauli nach dem 2:1-Sieg über Werder Bremen war groß. Entsprechend wurde auch ein wenig gefeiert.
"Ich werde mir ein oder zwei Bier gönnen", gab Abwehrspieler Karol Mets (32) zu. "Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg ist verdient."
Zunächst agierten die Kiezkicker aus Sicht des Esten zu schlampig und verloren viel zu leicht Bälle, nach dem Seitenwechsel sah das aber anders aus. "Wir hatten viele gute Momente und Chancen. Das erste Tor fällt etwas glücklich, aber das Glück musst du dir auch erarbeiten", so Mets weiter. Am Ende siegte St. Pauli mit 2:1 und zog an Bremen auf den Relegationsrang vorbei.
23. Februar, 12.01 Uhr: Darum saß James Sands nur auf der Bank
Für James Sands (25) war die Rolle am Sonntag ungewohnt. Zum ersten Mal in dieser Saison saß der US-Amerikaner beim FC St. Pauli auf der Bank, zuvor hatte er, bis auf einen verletzungsbedingten Ausfall, immer in der Startelf gestanden.
Trainer Alexander Blessin (52) begründete nach der Partie seine Entscheidung. "Es hat auch mit einer gewissen Frische zu tun", erklärte er. Zumal mit Eric Smith (29) auch wieder eine hochklassige Alternative zurück in den Kader gekehrt war.
Dennoch war es Blessin nicht leicht gefallen. "Er gibt uns viel Qualität im Zweikampf. James ist unscheinbar, aber extrem wichtig. Es tut schon weh, wenn du solche Qualität auf der Bank lässt", schob er nach.
In den kommenden Spielen könnte Sands das Schicksal aber noch öfter ereilen, denn mit Smith und Jackson Irvine (32) spielen zwei absolute Führungsspieler auf seiner Position.
22. Februar, 16.58 Uhr: Jackson Irvine weiß um die Bedeutung der Partie
Mit einem Sieg kann der FC St. Pauli an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen, entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie. Das weiß auch FCSP-Kapitän Jackson Irvine (32).
"Der Druck ist groß, das kann man nicht wegschieben", erklärte der Australier vor dem Spiel am DAZN-Mikrofon. "Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele weitere vor uns liegen."
Irvine wusste, dass die Kiezkicker mit einem Dreier einen großen Schritt machen können. Wie gut, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler zurück sind.
Auch Trainer Alexander Blessin (52) mache einen guten Eindruck, so Irvine. "Er ist ruhig und fokussiert."
22. Februar, 12 Uhr: Sören Storks leitet auch das Rückspiel gegen Werder Bremen
Das passiert nicht alle Tage! Sören Storks (37) wird am Sonntag (17.30 Uhr) den Abstiegskrimi zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen leiten. Der gelernte Zimmermeister pfiff bereits das Hinspiel an der Weser, das die Grün-Weißen mit 1:0 für sich entscheiden konnten.
Bessere Erinnerungen an Storks hat St. Pauli mit Blick auf die Partie gegen Heidenheim im November. Diese konnte mit 2:1 gewonnen werden, auch wenn es eine umstrittene Rote Karte gegen Eric Smith (29) gab. Ansonsten gab es unter seiner Leitung zwei weitere Siege sowie ein Remis und drei Niederlagen.
Bremen hat unter Storks ebenfalls eine negative Bilanz - vier Siege, drei Unentschieden und fünf Pleiten.
19. Februar, 13.30 Uhr: Ehemaliger St.-Pauli-Trainer Sepp Piontek verstorben
Vor dem direkten Duell zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen am Sonntag hat beide Vereine eine traurige Nachricht erreicht. Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.
Der gebürtige Pole, der in Ostfriesland aufgewachsen war, spielte zwischen 1960 und 1972 für Werder und absolvierte insgesamt mehr als 300 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Nach seiner Karriere wurde er sogar Trainer des Vereins (1971-1975).
Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti heuerte Piontek bei St. Pauli an und betreute die Kiezkicker in 39 Zweitliga-Partien.
Alle weiteren Infos zum Tod Pionteks findet Ihr im Text "Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot".
8. Februar, 12 Uhr: Manolis Saliakas lüftet Baby-Geheimnis
Manolis Saliakas (29) war beim 2:1-Sieg des FC St. Pauli über den VfB Stuttgart auf der rechten Seite ein Aktivposten und krönte seine gute Leistung mit dem Treffer zum 1:0. Was folgte, war besonders.
"Ich habe schon über das Jubeln nachgedacht, als der Ball zu mir kam", erklärte der Grieche nach der Partie. "Ich hatte einfach so viel Platz." Saliakas ließ das Leder über den Spann rutschen und traf sehenswert. "Es ist sehr schön, ein Tor zu schießen, noch mehr, wenn es so ein wichtiges Tor ist."
Der Jubel im Anschluss war eindeutig. Der 29-Jährige steckte sich einen Ball unter sein Trikot und den Daumen in den Mund. "Meine Frau ist schwanger", sagte er sichtlich stolz. "Es wird ein Junge, der Termin ist im Juni."
Wie gut, dass zu diesem Zeitpunkt Sommerpause ist und Saliakas sich dann ganz seinen Vaterpflichten widmen kann.
7. Februar, 14.15 Uhr: VfB Stuttgart winkt bei St. Pauli ein Bundesliga-Rekord
Der FC St. Pauli braucht die Punkte gegen den Abstieg, der VfB Stuttgart für den Kampf um die Champions-League-Plätze. Mit einem Sieg könnten die Schwaben aber noch einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen.
Zuletzt gewann der VfB dreimal in der Fremde deutlich - 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Gelingt nun auch am Millerntor ein Sieg mit drei Toren Differenz würden die Stuttgarter Geschichte schreiben.
Dieses Kunststück ist bislang noch keinem Bundesliga-Verein gelungen. Derzeit liegt der VfB gleichauf mit dem FC Bayern (2x), RB Leipzig (2x) und dem VfL Bochum.
7. Februar, 12 Uhr: Benjamin Brand gegen den VfB Stuttgart an der Pfeife
Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart am Millerntor leiten. Beide Vereine pfiff der Betriebswirt in dieser Saison schon einmal.
Die Kiezkicker haben unter Brand eine durchaus ansehnliche Bilanz. Von 16 Partien unter seiner Regie konnten sieben gewonnen werden, zudem gab es zwei Remis. In dieser Spielzeit pfiff der 36-Jährige die 1:2-Niederlage von St. Pauli beim SC Freiburg.
Ganz anders sieht die Bilanz beim VfB aus. Sechs Siege, vier Remis und nur eine Niederlage stehen in der Statistik. Zuletzt leitete er die Begegnung der Schwaben am 11. Spieltag beim BVB (3:3).
6. Februar, 14.45 Uhr: So ist die Lage bei Hauke Wahl und Eric Smith
Dem FC St. Pauli droht am Samstag gegen den VfB Stuttgart erneut der Ausfall von zwei Leistungsträgern. "Bei Hauke Wahl (31) besteht die Hoffnung, sie schwindet aber mit jedem Tag. Für das Spiel gegen den VfB wird es wohl nicht reichen. Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine stille Hoffnung, dass er am Samstag zur Verfügung steht", erklärte Trainer Alexander Blessin (52), dem ansonsten der zu erwartende Kader zur Verfügung steht.
Das Defensiv-Duo fehlte bereits am Dienstag bei der Pokal-Niederlage in Leverkusen.
Nach dem Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) wird ein U23-Spieler eine Chance erhalten. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt", erklärte er weiter. "Wir werden sehen, wen wir für das Spiel dann nehmen werden."
Titelfoto: Swen Pförtner/dpa