Zwickau - Der FSV Zwickau steht im Endspiel um den Sachsenpokal, das am 23. Mai in der eigenen GGZ-Arena ausgetragen wird. Und dann heißt es, wie auf der großen Blockfahne treffend formuliert: "Einmal wird unser größter Traum wahr."
Einer, der maßgeblichen Anteil am Finale Daheeme hat, ist Torjäger Cemal Sezer (30), der in Riesa das 1:0 selbst erzielte und beim Eigentor von Riesas Markus Baumann im Kopfduell den Gegenspieler entscheidend beeinflusste.
"Der Sachsenpokal ist schon etwas Eigenes. Jede Runde ist auf des Messers Schneide, weil es einem die unterklassigen Teams schwer machen. Wir haben uns das aber erarbeitet und stehen verdient im Finale", meint der Torjäger.
"Ich hatte keinen Zweifel am Pokaleinzug! Super Flanke von Veron Dobruna beim 1:0. Ich mogel mich hinter meinem Gegenspieler weg und köpfe ihn ein. War wieder der Dosenöffner", sagt Sezer und zieht damit Parallelen zum Viertelfinale in Auerbach (2:1), wo der 30-Jährige ebenfalls die Führung erzielte.
Der Weg ins Finale, er ist einer, der mit Sezer in Zivil an der Seitenlinie zum Auftakt in der zweiten Runde beim VfB Zwenkau (7:2) begann. Der Stürmer war gerade frisch aus Jena gewechselt und hatte wegen seiner schweren Knieverletzung, die ihn rund ein Jahr außer Gefecht setzte, noch Trainingsrückstand.
FSV-Spieler Sezer: "Freuen uns auf das Heimspiel"
Eine Runde später in Rabenstein (4:0) steuerte Sezer, in seinem zweiten Pflichtspiel im FSV-Trikot, eine Vorlage bei. In Glauchau (2:1) machte er mit einem Doppelpack den Unterschied aus.
Danach folgten Auerbach und jetzt Riesa. Vier Tore in den letzten drei Pokalspielen sprechen für sich.
Jetzt will Sezer mehr, egal wie der Gegner heißt: "Wir freuen uns einfach auf das Heimspiel!"
Wer letztendlich der Gegner wird, entscheidet sich am Mittwochabend im zweiten Halbfinale zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 30 | 57:24 | 65 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 30 | 58:30 | 63 | |
| 3 |
|
Hallescher FC | 30 | 55:30 | 57 | |
| 4 |
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FC Rot-Weiß Erfurt | 30 | 59:38 | 57 | |
| 5 |
|
FSV Zwickau | 30 | 46:40 | 55 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 30 | 47:36 | 49 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 30 | 46:45 | 41 | |
| 8 |
|
BFC Preussen | 29 | 39:44 | 41 | |
| 9 |
|
1. FC Magdeburg II | 30 | 47:45 | 40 | |
| 10 |
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FSV 63 Luckenwalde | 30 | 34:42 | 39 | |
| 11 |
|
Hertha BSC II | 30 | 44:53 | 39 | |
| 12 |
|
BFC Dynamo | 30 | 41:45 | 36 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 30 | 50:54 | 32 | |
| 14 |
|
ZFC Meuselwitz | 30 | 40:51 | 32 | |
| 15 |
|
BSG Chemie Leipzig | 30 | 32:44 | 31 | |
| 16 |
|
Greifswalder FC | 30 | 29:42 | 28 | |
| 17 |
|
FC Eilenburg | 30 | 30:51 | 22 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 29 | 22:62 | 14 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.