"Einmal wird unser größter Traum wahr": FSV Zwickau dank Sezer im Finale Daheeme

Zwickau - Der FSV Zwickau steht im Endspiel um den Sachsenpokal, das am 23. Mai in der eigenen GGZ-Arena ausgetragen wird. Und dann heißt es, wie auf der großen Blockfahne treffend formuliert: "Einmal wird unser größter Traum wahr."

FSV-Torjäger Cemal Sezer (30, l.) jubelte nach seinem 1:0-Treffer gegen Stahl Riesa.  © Picture Point/Roger Petzsche

Einer, der maßgeblichen Anteil am Finale Daheeme hat, ist Torjäger Cemal Sezer (30), der in Riesa das 1:0 selbst erzielte und beim Eigentor von Riesas Markus Baumann im Kopfduell den Gegenspieler entscheidend beeinflusste.

"Der Sachsenpokal ist schon etwas Eigenes. Jede Runde ist auf des Messers Schneide, weil es einem die unterklassigen Teams schwer machen. Wir haben uns das aber erarbeitet und stehen verdient im Finale", meint der Torjäger.

"Ich hatte keinen Zweifel am Pokaleinzug! Super Flanke von Veron Dobruna beim 1:0. Ich mogel mich hinter meinem Gegenspieler weg und köpfe ihn ein. War wieder der Dosenöffner", sagt Sezer und zieht damit Parallelen zum Viertelfinale in Auerbach (2:1), wo der 30-Jährige ebenfalls die Führung erzielte.

FSV Zwickau "Zimbo" mit Finaleinzug jetzt offiziell FSV-Legende

Der Weg ins Finale, er ist einer, der mit Sezer in Zivil an der Seitenlinie zum Auftakt in der zweiten Runde beim VfB Zwenkau (7:2) begann. Der Stürmer war gerade frisch aus Jena gewechselt und hatte wegen seiner schweren Knieverletzung, die ihn rund ein Jahr außer Gefecht setzte, noch Trainingsrückstand.

Anzeige

FSV-Spieler Sezer: "Freuen uns auf das Heimspiel"

Den Pokal nach Zwickau holen - für die Fans würde ein großer Traum in Erfüllung gehen.  © Picture Point/Roger Petzsche

Eine Runde später in Rabenstein (4:0) steuerte Sezer, in seinem zweiten Pflichtspiel im FSV-Trikot, eine Vorlage bei. In Glauchau (2:1) machte er mit einem Doppelpack den Unterschied aus.

Danach folgten Auerbach und jetzt Riesa. Vier Tore in den letzten drei Pokalspielen sprechen für sich.

Jetzt will Sezer mehr, egal wie der Gegner heißt: "Wir freuen uns einfach auf das Heimspiel!"

FSV Zwickau 29 Heimspiele ungeschlagen! FSV-Spieler Möbius blüht richtig auf

Wer letztendlich der Gegner wird, entscheidet sich am Mittwochabend im zweiten Halbfinale zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 30 57:24 65
2 FC Carl Zeiss Jena 30 58:30 63
3 Hallescher FC 30 55:30 57
4 FC Rot-Weiß Erfurt 30 59:38 57
5 FSV Zwickau 30 46:40 55
6 VSG Altglienicke 30 47:36 49
7 Chemnitzer FC 30 46:45 41
8 BFC Preussen 29 39:44 41
9 1. FC Magdeburg II 30 47:45 40
10 FSV 63 Luckenwalde 30 34:42 39
11 Hertha BSC II 30 44:53 39
12 BFC Dynamo 30 41:45 36
13 SV Babelsberg 03 30 50:54 32
14 ZFC Meuselwitz 30 40:51 32
15 BSG Chemie Leipzig 30 32:44 31
16 Greifswalder FC 30 29:42 28
17 FC Eilenburg 30 30:51 22
18 Hertha 03 Zehlendorf 29 22:62 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

Mehr zum Thema FSV Zwickau: