FSV daheim schwer zu schlagen: Mit breiter Offensive ins Sachsenpokal-Finale gegen Aue

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Zwickau - Drei Tore in den letzten drei Punktspielen gegen Erfurt, Chemnitz und Chemie Leipzig: Marc-Philipp Zimmermann (36) ist richtig on fire und wohnt mit Sicherheit "mietfrei" in den Köpfen der Auer Verteidiger. Denn die müssen sich gehörig Gedanken machen, was am Sonnabend im Sachsenpokal-Finale gegen den FSV Zwickau auf sie zukommt.

FSV-Coach Rico Schmitt (57) hält in der Offensive alle Trümpfe in der Hand.
FSV-Coach Rico Schmitt (57) hält in der Offensive alle Trümpfe in der Hand.  © picture point/Sven Sonntag

"Sie müssen sich jetzt auf paar Spieler mehr einstellen und sich überlegen, wer gegen wen spielt. Unser Trainer jedenfalls wird dafür sorgen, dass die Jungs spielen, die für die Position am sinnvollsten sind", sagte "Zimbo" auf TAG24-Nachfrage.

Ganz klar hält Zwickaus erfahrener Cheftrainer Rico Schmitt (57) vorne alle Trümpfe in der Hand, als da wären: der Rekord-Torschütze der Regionalliga Nordost, Zimmermann, der diesjährige teaminterne Top-Scorer Lukas Eixler (22) oder der ausgebuffte Cemal Sezer (30), der bei Stahl Riesa den Weg ins Endspiel ebnete.

Dazu gesellen sich die Flügelspieler Veron Dobruna (25), Lucas Albert (26), Lennert Möbius (22), Luca Prasse (21) oder Heißsporn Theo Martens (23).

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"Bei so einem Spiel muss die Bank einfach da sein", weiß Zimmermann aus Erfahrung. 2015 gegen Chemnitz und 2016 gegen Aue unterlag er mit den Schwänen. "Ich denke, Robin Lenk und Rico Schmitt werden jeden noch mal einnorden und uns top vorbereiten", ist sich der 36-jährige Angreifer sicher.

Der Angriff des FSV um Marc-Philipp Zimmermann (36, r.) ist breit aufgestellt.
Der Angriff des FSV um Marc-Philipp Zimmermann (36, r.) ist breit aufgestellt.  © Frank Kruczynski

FSV Zwickau geht als Underdog ins Sachsenpokal-Finale

FSV-Sportchef Robin Lenk (42) sieht sein Team im Finale gegen Aue in der Außenseiterrolle.
FSV-Sportchef Robin Lenk (42) sieht sein Team im Finale gegen Aue in der Außenseiterrolle.  © picture point/Sven Sonntag

Die Westsachsen verstehen sich als Underdog. Bringt Aue die individuelle Klasse auf den Rasen, wird es brutal schwer.

"Wir wissen, wir sind zu Hause schwer zu schlagen, gehen aber als Außenseiter ins Spiel", unterstreicht Sportdirektor Lenk.

Gleichzeitig geht es darum, nicht in Ehrfurcht zu erstarren und sich die Hosen vollzumachen, so wie vor zwei Jahren im Halbfinale gegen den damaligen Drittligisten Dynamo Dresden.

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Zwickau hat nix zu verlieren, aber alles zu gewinnen und eine Serie von 31 (!) ungeschlagenen Heimspielen im Rücken.

Titelfoto: Bildmontage: Frank Kruczynski, Picture Point/Sven Sonntag

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