Leitl kündigt Veränderungen an: Welche Hertha-Stars jetzt ihre Chance bekommen

Berlin - Der Aufstieg ist futsch, jetzt ist Wiedergutmachung angesagt! Hertha BSC muss Sonntag gegen Nürnberg (13.30 Uhr) ein anderes Gesicht zeigen, soll die Saison noch irgendwie gerettet werden. Das wird Hertha-Coach Stefan Leitl (48) mit neuem Personal angehen. Der Übungsleiter kündigte Veränderungen an.

Stefan Leitl (48) will genau hingucken.
Stefan Leitl (48) will genau hingucken.  © Swen Pförtner/dpa

"Klar ist, dass wir jetzt genau hingucken. Es wird sicherlich Veränderungen in der Startformation geben, um neue Energie reinzubekommen. Spielern, die weniger gespielt haben, vielleicht die Chance geben, sich zu zeigen", so Leitl auf der Pressekonferenz.

Heißt: die 2. Reihe kriegt jetzt seine Chance. So wird Neuzugang Josip Brekalo (27) in die Startelf rutschen. Auch Jeremy Dudziak (30) darf sich nach langer Verletzungspause von Beginn an zeigen. Zudem kehrt Dawid Kownacki (28) nach Witz-Rotsperre zurück.

"Josip Brekalo muss nach und nach seine Spielminuten bekommen. Jerry Dudziak hat nach seinen Einwechslungen jetzt mal seine Chance verdient. Bei Niklas Kolbe muss man gucken, wie das Feedback nach seiner langen Verletzung ist", konkretisierte der Cheftrainer.

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Hertha BSC Ex-Hertha-Talent schießt BVB aus Champions League

Nur wer fliegt aus der Startelf? Luca Schuler (26) erzielte zwar per Hacke sein siebtes Saisontor, musste aber trotzdem zur Pause raus - ebenso wie Michaël Cuisance (26). Der Franzose könnte einen Denkzettel verpasst bekommen und durch Brekalo ersetzt werden.

Marton Dardai (24, 2.v.l.) könnte eine Pause bekommen.
Marton Dardai (24, 2.v.l.) könnte eine Pause bekommen.  © Swen Pförtner/dpa
Jeremy Dudziak feiert nach mehr als eineinhalb Jahren sein Startelf-Comeback.
Jeremy Dudziak feiert nach mehr als eineinhalb Jahren sein Startelf-Comeback.  © Bernd Weißbrod/dpa

Boris Mamuzah Lum in der U23 gefordert

Der Ruf nach Veränderung galt auch im Hinblick auf die Akademie. Für viele Hertha-Fans ist nach dem verpassten Aufstieg jetzt die Gelegenheit, die jungen Wilden ranzulassen, allen voran Boris Mamuzah Lum (18). Doch daraus wird nichts. Der Youngster wird in der U23 gebraucht. Er spielt am Freitagabend beim BFC Dynamo.

"Die, von denen wir überzeugt sind, bei den Profis eine Chance zu haben, sind schon im Training. Jetzt liegt es an den Jungs, wenn sich eine Tür öffnet, auch durchzugehen. So wie es etwa Kenny Eichhorn gemacht hat."

Titelfoto: Bildmontage: Swen Pförtner/dpa

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