Brutale Diagnose, OP, Saison-Aus: Ganz schwarzer Tag für Lok Leipzigs Arcalean!

Leipzig - Das ist so unglaublich bitter! Jonas Arcalean (28), einer der absoluten Leistungsträger bei Lok Leipzig in dieser Saison, wird die restliche Spielzeit von der Tribüne aus zuschauen müssen.

Jonas Arcalean (28) hat sich beim Spiel gegen Halle einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Da half auch der Trost seiner Mitspieler nicht wirklich.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Der Rechtsaußen, der vergangenen Sommer vom FCA Walldorf zu den Sachsen kam, hat sich beim Spiel gegen den Halleschen FC am Samstag (0:0) einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen können. Das teilte der Verein am Sonntagnachmittag mit.

Arcalean musste schon unters Messer. Die Operation ist gut verlaufen. Wenn alles klappt, kann er bei der Vorbereitung für die nächste Spielzeit dann wieder am Training teilhaben.

Trotzdem, so unfassbar bitter! Unter Tränen musste der Goalgetter kurz vor der Halbzeit gegen den HFC ausgewechselt werden, nachdem er nach einem Zweikampf mit Felix Langhammer (20) auf den Boden gekracht war.

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Vermutlich war Arcalean da schon klar, dass das wohl eine längere Geschichte werden würde.

"Ich weiß nicht, was gerade ist, was noch alles passieren muss oder was uns gerade damit gesagt werden will mit den ganzen Verletzungen. Es tut mir so extrem leid für ihn, er hat so eine brutale Saison gespielt bis hierhin, man konnte sich immer auf ihn verlassen", so sein Vizekapitän Farid Abderrahmane (30) gegenüber TAG24.

"Das hilft uns natürlich jetzt gar nicht, es wird nicht einfacher. Es ist ja auch nicht so, als ob die anderen jetzt alle zurückkommen", so der Mittelfeldmann weiter.

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Unter Tränen musste Arcalean am Samstag ausgewechselt werden. Da war ihm wohl schon klar, dass die Saison gelaufen ist.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Nicht mehr viele Partien in der Regionalliga Nordost

Vier Spiele sind es nun noch in der Regionalliga Nordost, dann stehen für Lok möglicherweise noch die Aufstiegsspiele auf dem Plan. Das Ziel ist weiterhin klar: Aufstieg in die 3. Liga!

Dafür sollte sich in den nächsten Wochen dann aber möglichst keiner mehr groß verletzen. Abderrahmane zuversichtlich: "Wir müssen jetzt einfach weitermachen, uns auch etwas Spielglück erarbeiten. Dann holt uns keiner mehr ein."

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 30 57:24 65
2 FC Carl Zeiss Jena 30 58:30 63
3 Hallescher FC 30 55:30 57
4 FC Rot-Weiß Erfurt 30 59:38 57
5 FSV Zwickau 30 46:40 55
6 VSG Altglienicke 30 47:36 49
7 Chemnitzer FC 30 46:45 41
8 BFC Preussen 29 39:44 41
9 1. FC Magdeburg II 30 47:45 40
10 FSV 63 Luckenwalde 30 34:42 39
11 Hertha BSC II 30 44:53 39
12 BFC Dynamo 30 41:45 36
13 SV Babelsberg 03 30 50:54 32
14 ZFC Meuselwitz 30 40:51 32
15 BSG Chemie Leipzig 30 32:44 31
16 Greifswalder FC 30 29:42 28
17 FC Eilenburg 30 30:51 22
18 Hertha 03 Zehlendorf 29 22:62 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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