Leipzig - Lok Leipzig ist aktuell Tabellenführer der Regionalliga Nordost. Mit acht Punkten Vorsprung vor Verfolger Carl Zeiss Jena (bei einem Spiel mehr) darf sich Blau-Gelb zu Recht Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Damit es mit der 3. Liga klappt, hat der Klub nun den nächsten Schritt gemacht.
Wie der Verein am Montag mitteilte, wurde der Lizenz-Antrag für die höhere Spielklasse inzwischen fristgerecht abgegeben.
"Die vollständigen Unterlagen wurden bereits am vergangenen Donnerstag beim DFB eingereicht. Für den 1. FC Lok ist es seit 2020 bereits die sechste Lizenz-Beantragung für die 3. Liga - ein klares Zeichen für die kontinuierliche Arbeit und die positive wirtschaftliche Entwicklung unseres Vereins", heißt es seitens der Lokschen.
Martin Mieth, Geschäftsführer bei Lok Leipzig, stolz: "Dieser Moment ist mehr als ein formaler Vorgang. Er steht sinnbildlich für den Weg, den wir als Verein eingeschlagen haben - getragen von Leidenschaft, Zusammenhalt und dem festen Glauben an unsere sportliche Zukunft."
Und weiter: "Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, Partnern, Sponsoren sowie allen Unterstützern, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, dass die Unterlagen fristgerecht und vollständig eingereicht werden konnten. Ohne dieses starke Netzwerk wäre ein solcher Kraftakt nicht möglich."
Bis voraussichtlich zum 20. April soll nun die Rückmeldung des DFB mit möglichen Auflagen oder Bedingungen erfolgen. Diese müssen dann bis zum 3. Juni erfüllt werden. Voraussichtlich bis zum 17. Juni wird vom DFB die finale Entscheidung über die Zulassung oder Nichtzulassung zur 3. Liga zugestellt.
Lok Leipzig möchte gegen Meuselwitz die nächsten Punkte holen
Bis dahin gilt es für Blau-Gelb, sportlich alle Hausaufgaben zu machen. Am Mittwochabend reist die Mannschaft von Trainer Jochen Seitz (49) zum schweren Auswärtsspiel nach Meuselwitz.
Das 3:0 über Luckenwalde am Samstag sollte allerdings genügend Rückenwind geben.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 22 | 47:17 | 52 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 21 | 41:21 | 44 | |
| 3 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 22 | 39:28 | 40 | |
| 4 |
|
Hallescher FC | 21 | 32:20 | 38 | |
| 5 |
|
FSV Zwickau | 21 | 32:26 | 36 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 20 | 32:22 | 35 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 22 | 36:30 | 34 | |
| 8 |
|
BFC Preussen | 18 | 26:23 | 29 | |
| 9 |
|
1. FC Magdeburg II | 21 | 35:32 | 26 | |
| 10 |
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FSV 63 Luckenwalde | 19 | 23:28 | 26 | |
| 11 |
|
Hertha BSC II | 20 | 30:40 | 24 | |
| 12 |
|
ZFC Meuselwitz | 20 | 27:31 | 23 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 20 | 29:38 | 20 | |
| 14 |
|
Greifswalder FC | 20 | 21:31 | 19 | |
| 15 |
|
BFC Dynamo | 19 | 21:33 | 17 | |
| 16 |
|
FC Eilenburg | 21 | 19:39 | 15 | |
| 17 |
|
BSG Chemie Leipzig | 19 | 17:29 | 13 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 18 | 15:34 | 9 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.