Eckball-Wiederholung ins Glück! Lok Leipzig lässt Jena stehen

Leipzig - Seiner Favoritenrolle gerecht geworden ist der 1. FC Lokomotive Leipzig am Sonntag beim 3:0 (0:0) gegen den FC Eilenburg - ein wichtiger Dreier, um den Vorsprung auf die lauernde Konkurrenz in der Regionalliga Nordost zu halten.

Das 2:0: Alexander Siebeck (2.v.l.) hält den Fuß hin, überwindet Keeper Jakob Pieles.
Das 2:0: Alexander Siebeck (2.v.l.) hält den Fuß hin, überwindet Keeper Jakob Pieles.  © Picture Point/Roger Petzsche

Lok hing in der Anfangsphase noch das 0:3 in Chemnitz in Knochen und Köpfen. Erst nach einer Viertelstunde gab es mal Gefahr für Eilenburg nach einem Freistoß, doch niemand konnte vollenden.

Alles, wirklich alles sprach für einen souveränen Heimsieg des Spitzenreiters gegen den Vorletzten. 1:0 in der Hinrunde gewonnen, die jüngsten sechs Duelle allesamt siegreich gestaltet, Eilenburg auswärts noch sieglos.

Doch erst ab Mitte der ersten Halbzeit wurden die Gastgeber drückender nach vorn, spulten einige Angriffe ab, scheiterten jedoch mehrfach gegen die Nordsachsen, die im Vergleich zum 2:2 in Zwickau Mitte Dezember fünfmal in der Startelf wechselten. Eine der besten Chancen vergab Farid Abderrahmane, der nach einer Ecke über die Latte köpfte (26.).

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Die höhere Qualität zeigte sich im Bruno-Plache-Stadion zwar, doch das Team von Kevin Rodewald hielt bis zum Halbzeitpfiff dagegen, war nach starken Tests gegen Zwickau (2:0), Babelsberg (1:0), den HFC (2:2) oder Naunhof (15:0) ohnehin selbstbewusst nach Leipzig gereist.

Alexander Siebeck (r.) trug sich gegen Eilenburg als Doppeltorschütze ein.
Alexander Siebeck (r.) trug sich gegen Eilenburg als Doppeltorschütze ein.  © Picture Point/Roger Petzsche

Lok Leipzig macht nach wiederholtem Eckball alles klar gegen Eilenburg

Konnte nach dem 0:3 in Chemnitz wieder durchatmen: Lok-Trainer Jochen Seitz.
Konnte nach dem 0:3 in Chemnitz wieder durchatmen: Lok-Trainer Jochen Seitz.  © Picture Point/Roger Petzsche

Keine Minute war im zweiten Durchgang gespielt, da lag die Führung in der Luft: Eren Öztürk tankte sich bis in den Sechzehner durch, fand keine Anspielstation, schoss selbst aus dem Stand, verfehlte Jakob Pieles' Kasten aber um einen Meter (46.).

Wenig später passierte es aber: Alexander Siebeck konnte eine Ecke von David Grözinger ins lange Eck köpfen - ohne hochzuspringen und ohne behindert zu werden - 1:0 (49.).

Keine zehn Zeigerumdrehungen danach erhöhten die Blau-Gelben: Ein Eckball wurde wiederholt, im Zentrum rutschte Stefan Maderer der Ball über den Kopf, dadurch stand Siebeck wieder ungedeckt, hielt den Fuß hin - 2:0 (58.).

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Und abermals neun Minuten danach war alles klar: Ayodele Adetula spielte diagonal hinter der Abwehr auf die andere Seite. Adrian Jarosch rutschte vorbei, Maderer konnte die Kugel stoppen und flach einnetzen - 3:0, das zehnte Saisontor des Stürmers und zugleich der Schlusspunkt.

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Roger Petzsche

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